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	<title>FernFH MediaWiki - Benutzerbeiträge [de-at]</title>
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	<updated>2026-05-20T09:07:01Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Virtuelles_Arbeiten_und_Lernen&amp;diff=5921</id>
		<title>Virtuelles Arbeiten und Lernen</title>
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		<updated>2023-09-28T23:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[ML1 - Remote-Teams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML2 - Trainings, Schulungen &amp;amp; Moderation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML3 - Digitale Werkzeuge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML4 - Virtuell kommunizieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML5 - Remote-Leadership]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML6 - Remote-Recruiting und -Onboarding]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML7 - Events, Konferenzen &amp;amp; Hackathons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ML8 - Maschinelles Lernen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Welche Überlegungen sollten vor dem Umstieg/der Einführung virtueller Arbeit getroffen werden?]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5920</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T23:08:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php/Welche_Teambuilding-Ma%C3%9Fnahmen_eigenen_sich_besonders_gut_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5919</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T23:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php/Welche_Teambuilding-Ma%C3%9Fnahmen_eigenen_sich_besonders_gut_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5918</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T23:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden? Wir haben die spannendsten Fragen inkl. Antworten zum virtuellen Kommunizieren gesammelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5917</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T23:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php/Welche_Teambuilding-Ma%C3%9Fnahmen_eigenen_sich_besonders_gut_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinition ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Manche sagen, verteilte Teams, andere wiederum greifen auf die englischen Begriffe &amp;quot;Virtual Teams&amp;quot;, &amp;quot;Remote Teams&amp;quot; oder &amp;quot;Distributed Teams&amp;quot; zurück. Egal, welchen der Begriffe Sie als Grundlage nehmen, zunächst geht es immer um eines: &amp;#039;&amp;#039;Eine bestimmte Anzahl von Menschen, die zusammenarbeiten und nicht am gleichen Standort sitzen. &amp;#039;&amp;#039;Die Ausprägung dieser Grundlage sieht dann je nach Team ganz unterschiedlich aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es gibt virtuelle Teams, bei denen alle Mitarbeiter*innen zu einer Firma gehören. Das kann zB bedeuten, dass ein Teil des Teams in Deutschland sitzt, ein anderer in Österreich. Der Chef des Teams sitzt vielleicht auch in Deutschland. Wird das Team erweitert, ist es auch möglich, dass Mitarbeiter*innen aus Italien, Frankreich oder Spanien noch hinzukommen. Selbstverständlich sind räumlichen Möglichkeiten hier keine Begrenzungen gesetzt. Das ganze Team könnte auch über mehrere Kontinente verteilt sitzen. Aber das Land alleine ist es nicht. Stellen wir uns weiter vor, dass die oben genannte Firma in Deutschland und Österreich schon feste Standorte unterhält. In Italien hat sie Büros angemietet. In Deutschland gehört ihr ein eigenes Gebäude. Jetzt steht die Erweiterung an. Weil in Spanien gerade erst der Markt erobert werden soll, wird hier erst einmal ein einzelne*r Mitarbeiter*in eingestellt. Um die Kosten im Griff zu behalten, bekommt sie*er kein gemietetes Büro. Stattdessen stellt ihr*ihm die Firma Laptop und Handy, sowie ein Auto zur Verfügung, und übernimmt die anfallenden Kosten für ihre*seine Telekommunikation von zu Hasue aus. Nehmen wir jetzt einfach einmal an, die Firma entwickelt sich sehr gut weiter. Steht ein neues Projekt an, bei dem eine neue Software programmiert werden soll. Die Recherchen der Firma ergeben, dass die*der Expert*in genau für dieses Programm in Indien sitzt. Sie*er hat allerdings kein Interesse daran, fest angestellt zu werden, da sie*er erfolgreich als Freelancer arbeitet. Auch sie*er wird jetzt ins Team eingebunden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Tatsächlich gehören alle dieser unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit unter das Stichwort &amp;quot;Virtuelles Team&amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;virtuell&amp;quot; hat den gleichen Wortstamm wie &amp;quot;Virtualität&amp;quot; (Kraft, Möglichkeit) und beschreibt damit sehr treffend das Potenzial das virtuelle Teams in sich bergen. Wie wir aber auch durch die COVID-19 Pandemie bestätigt bekommen haben, wird sich rein auf technische Lösungen zu verlassen, wie etwa schlicht ein Webkonferenztool zur Verfügung zu stellen, kaum zu einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit führen. Neben den technischen Rahmenbedingungen bedarf es auch einer klaren Rollenverteilung und umfassender Telekooperationskompetenz. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das nötige Commitment der einzelnen Personen innerhalb eines Teams vorhanden ist, und entsprechende Unterstützungsangebote eingeplant werden, um dieses zu fördern.&lt;br /&gt;
== Formen virtueller Teams ==&lt;br /&gt;
[ Virtuelle Teams existieren in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Die folgende Einteilung folgt der Klassifikation nach Aufgabenbezogenheit von Duarte und Snyder.][]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bestehen aus einem losen Netzwerk von Einzelpersonen mit &amp;quot;ExpertInnenstatus&amp;quot;, deren Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel hat. Beispiel: Die EntwicklerInnengemeinschaft der Open Source- Software Moodle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parallele Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;In einem parallelem Team kennen die Mitglieder einander. Die Teamstrukturen sind sehr klar definiert. So bestehen sie aus einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern, die immer wieder in derselben Formation, meist für einen kurzen Zeitraum, zusammenarbeiten und als Team in der Organisation verankert sind. Parallele Teams werden dafür eingesetzt, Problemlösungen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, welche die Organisationen in den herkömmlichen Strukturen nicht lösen können.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: wenn Verbesserungen von Standards oder Prozessen erzielt werden sollen, wie zB Mobile Working Richtlinien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt- bzw. Entwicklungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Teams bestehen für einen längeren Zeitraum. Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Projekts oder Produkts für eine*n Kund*in oder Nutzer*in. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist oder die Produkte entwickelt wurden, werden die Teams wieder aufgelöst. Das Projektziel ist in einem Projektauftrag klar definiert und die Entscheidung zur Erreichung des Ziels obliegt dem Team.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: Die Entwicklung eines Informationssystems, also normalerweise für Nicht-Routine-Aufgaben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- bzw. Produktionsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Arbeits- bzw. Produktionsteams arbeiten fortlaufend zusammen und weisen klare Teamstrukturen auf. Die Anzahl der Mitglieder und deren Fertigkeiten und Fähigkeiten sind genau festgelegt. Dabei kann die Zusammensetzung der Mitglieder auch grenzüberschreitend erfolgen, nach gleichen Abteilungen, zB Forschung und Entwicklung. Beispiele: Softwareindustrie oder bei der Einbindung von Tele-WorkerInnen in den Organisationsalltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Service-Teams oder Dienstleistungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Service-Teams oder Dienstleistungsteams können global verstreute Teams sein, die aber einer Organisation angehören. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der KundInnen oder der internen Organisation. Sie zeichnen sich durch ihre ständige Verfügbarkeit aus. So kann auf Kund*innenwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit reagiert werden. Jedes Team arbeitet an Problemen und Lösungen, die nach Arbeitsende an ein anderes weitervermittelt werden. Das macht ein Arbeiten rund um die Uhr möglich. Beispiele: Service und technischer Support.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Form von &amp;amp;nbsp;Teams sind typisch für die Managementebene globaler und multinationaler Konzerne. Sie sind meistens mit Teammitgliedern, die aus dem Topmanagement kommen, besetzt. Die Teammitglieder gehören in der Regel einer Organisation an, können aber geographisch und zeitlich verteilt sein. Sie arbeiten fortlaufend zusammen. Beispiele: um Entscheidungen über gemeinsame Ziele zu treffen bzw. neue Herausforderungen, die ganze Organisation betreffend, zu diskutieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Auch Action Teams, die für Gefahren- und Notfälle sowie spezielle Situationen eingesetzt werden, arbeiten zunehmend auf virtueller Basis zusammen. Sie bestehen meist aus organisationsübergreifenden Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht vor allem die schnelle Übermittlung von Informationen, Daten, etc. Beispiele: Tornado-Vorhersage, die Flugkontrollteams von Weltraummissionen, Fernsehteams, die aus dem Ausland über Ereignisse berichten und mittels Liveschaltung mit den Personen im nationalen Studio korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteile und Realität von virtuellen Teams ==&lt;br /&gt;
[ „Bitte versuch mir nicht zu erklären, dass es so etwas wie ein virtuelles Team gibt. Eine virtuelle Arbeitsgruppe von mir aus – aber ein Team nie im Leben.“ - kommt Ihnen das bekannt vor? Entweder weil Sie selbst davon überzeugt sind oder weil Sie diese oder ähnliche Aussagen selbst gehört haben? ]&amp;lt;p&amp;gt;Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gängigsten Vorbehalte gegenüber virtueller Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams sind nie so effektiv wie herkömmliche Teams, die gemeinsam an einem Ort arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimalen Rahmenbedingungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind virtuelle Teams mindestens genauso effektiv wie herkömmliche Teams. In vielen Fällen übertreffen die Ergebnisse virtueller Teamarbeit jene herkömmlicher Teams. Damit virtuelle Teams ihre Aufgaben effektiv und effizient lösen können, müssen bestimmte &amp;lt;u&amp;gt;Bedingungen&amp;lt;/u&amp;gt; gegeben sein. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Dinge in einem virtuellen Team schlecht laufen, dann ist die Technologie schuld daran.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Technologie kann ein Stolperstein für virtuelle Teams sein. Nicht immer können die eingesetzten Kommunikationstools, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Entweder weil sie für die tägliche Arbeit in ihrer Funktionalität nicht den Bedürfnissen des Teams entsprechen oder weil sie nicht für alle Teammitglieder leicht verfügbar sind. Virtuelle Teams scheitern in der Praxis jedoch viel häufiger an nicht-technologischen Problemen, wie z.B. mangelndem Projektmanagement und ungenügenden Absprachen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteile 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Face–to-face Kommunikation ist die beste Umgebung für Kooperation und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Qualitativ hochwertige Arbeitsprozesse und Ergebnisse können in unterschiedlichen Umgebungen entstehen. Wesentlich sind die Bereitschaft und Fähigkeit sich umweltangepasst zu verhalten. Vielfach sind Unsicherheit und fehlende umfassende &amp;lt;u&amp;gt;Medienkompetenz&amp;lt;/u&amp;gt; der wahre Hintergrund dieser Aussage&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teamleiter virtueller Teams müssen „Technologiefreaks“ sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein gewisses Grundwissen über die Kommunikationstools ist sicher nötig. Die Projektleitung virtueller Teams erfordert aber weitaus mehr Kenntnisse über virtuelle Teamdynamik und Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Teamdynamik ist die Gleiche, egal ob es sich um ein herkömmliches Team oder ein virtuelles Team handelt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich sind die Kernfragen ähnlich gelagert: &amp;#039;&amp;#039;Wie kooperieren wir? Wie managen wir die Kernprozesse? Wer übernimmt welche Rolle? Wie lösen wir Konflikte? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931326639_340&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Aus den vorhergehenden Kapitel ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einzelne Teammitglieder für das Arbeiten in virtuellen Teams mitbringen sollten: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben trennen können,&lt;br /&gt;
*sich schnell einen strukturierten Überblick über die zu erledigenden Tätigkeiten verschaffen können,&lt;br /&gt;
*fachliche Zusammenhänge und Probleme formulieren können,&lt;br /&gt;
*Arbeitsaufwände richtig einschätzen können, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*mit freier Zeiteinteilung umgehen können,&lt;br /&gt;
*auch unter Zeitdruck arbeiten können,&lt;br /&gt;
*termingerechtes Arbeiten gewohnt sein,&lt;br /&gt;
*seine Tätigkeiten dokumentieren können,&lt;br /&gt;
*belastbar sein,&lt;br /&gt;
*die technische Infrastruktur gut und sinnvoll einsetzen können,&lt;br /&gt;
*offen für Weiterbildung sein,&lt;br /&gt;
*Spaß am Arbeiten haben, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*an mehreren Projekten parallel arbeiten können,&lt;br /&gt;
*Beruf und Privatleben trennen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5916</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T23:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]][https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php/Welche_Teambuilding-Ma%C3%9Fnahmen_eigenen_sich_besonders_gut_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinition ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Manche sagen, verteilte Teams, andere wiederum greifen auf die englischen Begriffe &amp;quot;Virtual Teams&amp;quot;, &amp;quot;Remote Teams&amp;quot; oder &amp;quot;Distributed Teams&amp;quot; zurück. Egal, welchen der Begriffe Sie als Grundlage nehmen, zunächst geht es immer um eines: &amp;#039;&amp;#039;Eine bestimmte Anzahl von Menschen, die zusammenarbeiten und nicht am gleichen Standort sitzen. &amp;#039;&amp;#039;Die Ausprägung dieser Grundlage sieht dann je nach Team ganz unterschiedlich aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es gibt virtuelle Teams, bei denen alle Mitarbeiter*innen zu einer Firma gehören. Das kann zB bedeuten, dass ein Teil des Teams in Deutschland sitzt, ein anderer in Österreich. Der Chef des Teams sitzt vielleicht auch in Deutschland. Wird das Team erweitert, ist es auch möglich, dass Mitarbeiter*innen aus Italien, Frankreich oder Spanien noch hinzukommen. Selbstverständlich sind räumlichen Möglichkeiten hier keine Begrenzungen gesetzt. Das ganze Team könnte auch über mehrere Kontinente verteilt sitzen. Aber das Land alleine ist es nicht. Stellen wir uns weiter vor, dass die oben genannte Firma in Deutschland und Österreich schon feste Standorte unterhält. In Italien hat sie Büros angemietet. In Deutschland gehört ihr ein eigenes Gebäude. Jetzt steht die Erweiterung an. Weil in Spanien gerade erst der Markt erobert werden soll, wird hier erst einmal ein einzelne*r Mitarbeiter*in eingestellt. Um die Kosten im Griff zu behalten, bekommt sie*er kein gemietetes Büro. Stattdessen stellt ihr*ihm die Firma Laptop und Handy, sowie ein Auto zur Verfügung, und übernimmt die anfallenden Kosten für ihre*seine Telekommunikation von zu Hasue aus. Nehmen wir jetzt einfach einmal an, die Firma entwickelt sich sehr gut weiter. Steht ein neues Projekt an, bei dem eine neue Software programmiert werden soll. Die Recherchen der Firma ergeben, dass die*der Expert*in genau für dieses Programm in Indien sitzt. Sie*er hat allerdings kein Interesse daran, fest angestellt zu werden, da sie*er erfolgreich als Freelancer arbeitet. Auch sie*er wird jetzt ins Team eingebunden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Tatsächlich gehören alle dieser unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit unter das Stichwort &amp;quot;Virtuelles Team&amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;virtuell&amp;quot; hat den gleichen Wortstamm wie &amp;quot;Virtualität&amp;quot; (Kraft, Möglichkeit) und beschreibt damit sehr treffend das Potenzial das virtuelle Teams in sich bergen. Wie wir aber auch durch die COVID-19 Pandemie bestätigt bekommen haben, wird sich rein auf technische Lösungen zu verlassen, wie etwa schlicht ein Webkonferenztool zur Verfügung zu stellen, kaum zu einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit führen. Neben den technischen Rahmenbedingungen bedarf es auch einer klaren Rollenverteilung und umfassender Telekooperationskompetenz. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das nötige Commitment der einzelnen Personen innerhalb eines Teams vorhanden ist, und entsprechende Unterstützungsangebote eingeplant werden, um dieses zu fördern.&lt;br /&gt;
== Formen virtueller Teams ==&lt;br /&gt;
[ Virtuelle Teams existieren in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Die folgende Einteilung folgt der Klassifikation nach Aufgabenbezogenheit von Duarte und Snyder.][]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bestehen aus einem losen Netzwerk von Einzelpersonen mit &amp;quot;ExpertInnenstatus&amp;quot;, deren Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel hat. Beispiel: Die EntwicklerInnengemeinschaft der Open Source- Software Moodle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parallele Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;In einem parallelem Team kennen die Mitglieder einander. Die Teamstrukturen sind sehr klar definiert. So bestehen sie aus einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern, die immer wieder in derselben Formation, meist für einen kurzen Zeitraum, zusammenarbeiten und als Team in der Organisation verankert sind. Parallele Teams werden dafür eingesetzt, Problemlösungen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, welche die Organisationen in den herkömmlichen Strukturen nicht lösen können.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: wenn Verbesserungen von Standards oder Prozessen erzielt werden sollen, wie zB Mobile Working Richtlinien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt- bzw. Entwicklungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Teams bestehen für einen längeren Zeitraum. Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Projekts oder Produkts für eine*n Kund*in oder Nutzer*in. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist oder die Produkte entwickelt wurden, werden die Teams wieder aufgelöst. Das Projektziel ist in einem Projektauftrag klar definiert und die Entscheidung zur Erreichung des Ziels obliegt dem Team.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: Die Entwicklung eines Informationssystems, also normalerweise für Nicht-Routine-Aufgaben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- bzw. Produktionsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Arbeits- bzw. Produktionsteams arbeiten fortlaufend zusammen und weisen klare Teamstrukturen auf. Die Anzahl der Mitglieder und deren Fertigkeiten und Fähigkeiten sind genau festgelegt. Dabei kann die Zusammensetzung der Mitglieder auch grenzüberschreitend erfolgen, nach gleichen Abteilungen, zB Forschung und Entwicklung. Beispiele: Softwareindustrie oder bei der Einbindung von Tele-WorkerInnen in den Organisationsalltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Service-Teams oder Dienstleistungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Service-Teams oder Dienstleistungsteams können global verstreute Teams sein, die aber einer Organisation angehören. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der KundInnen oder der internen Organisation. Sie zeichnen sich durch ihre ständige Verfügbarkeit aus. So kann auf Kund*innenwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit reagiert werden. Jedes Team arbeitet an Problemen und Lösungen, die nach Arbeitsende an ein anderes weitervermittelt werden. Das macht ein Arbeiten rund um die Uhr möglich. Beispiele: Service und technischer Support.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Form von &amp;amp;nbsp;Teams sind typisch für die Managementebene globaler und multinationaler Konzerne. Sie sind meistens mit Teammitgliedern, die aus dem Topmanagement kommen, besetzt. Die Teammitglieder gehören in der Regel einer Organisation an, können aber geographisch und zeitlich verteilt sein. Sie arbeiten fortlaufend zusammen. Beispiele: um Entscheidungen über gemeinsame Ziele zu treffen bzw. neue Herausforderungen, die ganze Organisation betreffend, zu diskutieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Auch Action Teams, die für Gefahren- und Notfälle sowie spezielle Situationen eingesetzt werden, arbeiten zunehmend auf virtueller Basis zusammen. Sie bestehen meist aus organisationsübergreifenden Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht vor allem die schnelle Übermittlung von Informationen, Daten, etc. Beispiele: Tornado-Vorhersage, die Flugkontrollteams von Weltraummissionen, Fernsehteams, die aus dem Ausland über Ereignisse berichten und mittels Liveschaltung mit den Personen im nationalen Studio korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteile und Realität von virtuellen Teams ==&lt;br /&gt;
[ „Bitte versuch mir nicht zu erklären, dass es so etwas wie ein virtuelles Team gibt. Eine virtuelle Arbeitsgruppe von mir aus – aber ein Team nie im Leben.“ - kommt Ihnen das bekannt vor? Entweder weil Sie selbst davon überzeugt sind oder weil Sie diese oder ähnliche Aussagen selbst gehört haben? ]&amp;lt;p&amp;gt;Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gängigsten Vorbehalte gegenüber virtueller Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams sind nie so effektiv wie herkömmliche Teams, die gemeinsam an einem Ort arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimalen Rahmenbedingungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind virtuelle Teams mindestens genauso effektiv wie herkömmliche Teams. In vielen Fällen übertreffen die Ergebnisse virtueller Teamarbeit jene herkömmlicher Teams. Damit virtuelle Teams ihre Aufgaben effektiv und effizient lösen können, müssen bestimmte &amp;lt;u&amp;gt;Bedingungen&amp;lt;/u&amp;gt; gegeben sein. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Dinge in einem virtuellen Team schlecht laufen, dann ist die Technologie schuld daran.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Technologie kann ein Stolperstein für virtuelle Teams sein. Nicht immer können die eingesetzten Kommunikationstools, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Entweder weil sie für die tägliche Arbeit in ihrer Funktionalität nicht den Bedürfnissen des Teams entsprechen oder weil sie nicht für alle Teammitglieder leicht verfügbar sind. Virtuelle Teams scheitern in der Praxis jedoch viel häufiger an nicht-technologischen Problemen, wie z.B. mangelndem Projektmanagement und ungenügenden Absprachen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteile 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Face–to-face Kommunikation ist die beste Umgebung für Kooperation und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Qualitativ hochwertige Arbeitsprozesse und Ergebnisse können in unterschiedlichen Umgebungen entstehen. Wesentlich sind die Bereitschaft und Fähigkeit sich umweltangepasst zu verhalten. Vielfach sind Unsicherheit und fehlende umfassende &amp;lt;u&amp;gt;Medienkompetenz&amp;lt;/u&amp;gt; der wahre Hintergrund dieser Aussage&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teamleiter virtueller Teams müssen „Technologiefreaks“ sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein gewisses Grundwissen über die Kommunikationstools ist sicher nötig. Die Projektleitung virtueller Teams erfordert aber weitaus mehr Kenntnisse über virtuelle Teamdynamik und Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Teamdynamik ist die Gleiche, egal ob es sich um ein herkömmliches Team oder ein virtuelles Team handelt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich sind die Kernfragen ähnlich gelagert: &amp;#039;&amp;#039;Wie kooperieren wir? Wie managen wir die Kernprozesse? Wer übernimmt welche Rolle? Wie lösen wir Konflikte? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931326639_340&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Aus den vorhergehenden Kapitel ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einzelne Teammitglieder für das Arbeiten in virtuellen Teams mitbringen sollten: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben trennen können,&lt;br /&gt;
*sich schnell einen strukturierten Überblick über die zu erledigenden Tätigkeiten verschaffen können,&lt;br /&gt;
*fachliche Zusammenhänge und Probleme formulieren können,&lt;br /&gt;
*Arbeitsaufwände richtig einschätzen können, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*mit freier Zeiteinteilung umgehen können,&lt;br /&gt;
*auch unter Zeitdruck arbeiten können,&lt;br /&gt;
*termingerechtes Arbeiten gewohnt sein,&lt;br /&gt;
*seine Tätigkeiten dokumentieren können,&lt;br /&gt;
*belastbar sein,&lt;br /&gt;
*die technische Infrastruktur gut und sinnvoll einsetzen können,&lt;br /&gt;
*offen für Weiterbildung sein,&lt;br /&gt;
*Spaß am Arbeiten haben, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*an mehreren Projekten parallel arbeiten können,&lt;br /&gt;
*Beruf und Privatleben trennen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_schaffe_ich_in_Kontinuit%C3%A4t_ein_virtuelles_Team_zu_motivieren%3F&amp;diff=5915</id>
		<title>Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Teams, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695941962426_885&amp;quot;&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ...&amp;lt;/div&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiraum:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich im Team Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen darf. &amp;lt;br&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;flexible Zeiterfassungsmodelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Gleitzeit. &amp;lt;br&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Fokus auf Ergebnisse:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn nicht nach Zeit, sondern…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Teams, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695941962426_885&amp;quot;&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ...&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiraum:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich im Team Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen darf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;flexible Zeiterfassungsmodelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Gleitzeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Fokus auf Ergebnisse:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn nicht nach Zeit, sondern nach Ergebnissen bezahlt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;regelmäßige Absprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Jour Fixes, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Führungskräften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;problemlösungsorientiertes Arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;All-Hands Meetings&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei denen ich entscheiden kann, ob ich persönlich oder virtuell teilnehme, d.h. es werden beide Möglichkeiten für interne Meetings angeboten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine funktionierende technische Infrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und entsprechende Ausstattung für jede*n. Dazu gehören auch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Kollaborationstools&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die zur Verfügung gestellt werden und von jeder*jedem bedient werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellten Geräte privat und beruflich zu nutzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn man gemeinsam an einem Dokument arbeitet und dieses nicht wie bei anderen Tools &amp;quot;auschecken&amp;quot; muss, sondern gleichzeitig arbeiten kann, dann fördert es sehr die Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zum konzentrierten Arbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_schaffe_ich_es_im_Home-Office_beruflich_von_privat_zu_trennen%3F&amp;diff=5914</id>
		<title>Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p&amp;gt;Richten Sie sich einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eigenen Raum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die Arbeit ein, wo Sie nicht nur die Tür vor Ablenkungen durch die Familie zumachen, sondern irgendwann auch vor Ihrem Schreibtisch.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Definieren Sie Arbeit und Freizeit klar und seien Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht ständig erreichba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r. Richten Sie sich, wenn möglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens zwei unterschiedliche Telefonnummern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein. Die Privatnummer sollte keinesfalls für die Kommunikation mit den Kolleg*innen, dem Untern…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;Richten Sie sich einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eigenen Raum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die Arbeit ein, wo Sie nicht nur die Tür vor Ablenkungen durch die Familie zumachen, sondern irgendwann auch vor Ihrem Schreibtisch.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Definieren Sie Arbeit und Freizeit klar und seien Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht ständig erreichba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r. Richten Sie sich, wenn möglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens zwei unterschiedliche Telefonnummern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein. Die Privatnummer sollte keinesfalls für die Kommunikation mit den Kolleg*innen, dem Unternehmen/der Organisation oder mit Kund*innen verwendet werden - anderenfalls werden Anrufe am späten Abend, Sonntags, zum Mittagessen, udgl. schnell zum Normalfall.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Installieren Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Outlook (für die Job-E-Mails) und Teams nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;auf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ihren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;privaten Geräten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es trotzdem machen, dann trennen Sie zumindest unbedingt berufliche E-Mails und lassen Sie sich Teams-&amp;lt;/p&amp;gt;[https://praxistipps.chip.de/was-ist-eine-push-benachrichtigung-einfach-erklaert_42231 Nachrichten nicht pushen]&amp;lt;p&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Falls Sie nicht Vollzeit arbeiten, Mutter oder Vater sind, lassen Sie sich auf Anfragen &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Du hast zwischendurch doch bestimmt mal eine Stunde Zeit ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; nicht ein. Wenn Sie regelmäßig darauf eingehen, kommen Sie zu gar nichts mehr.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Nutzen Sie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Rituale, um&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;den&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wechsel zwischen Arbeits- und Privatleben einzuläuten.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn Sie Kinder und Familie haben, machen Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;klare Ansagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wenn und wann gearbeitet wird&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ziel muss es sein, jeden Tag mehrere Stunden am Stück ohne Störung arbeiten zu können - um anschließend guten Gewissens abschalten und die Zeit mit den Kindern und der Familie genießen zu können.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schließen Sie kleine Deals mit sich selbst,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach dem Motto: &amp;#039;&amp;#039;Wenn du diese und jene Aufgaben bis mittags erledigt hast, dann darfst du vor dem Essen noch zehn Minuten Videos ansehen&amp;#039;&amp;#039;, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Setzen Sie sich im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyjama&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit Kaffee, aber &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ohne Frühstück nicht an den PC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Vermeiden Sie Kreisläufe, bei denen Sie schließlich um halb zwölf/zwölf völlig ausgehungert drei Brötchen essen, das Mittagessen auf 14/15 Uhr verschieben, um dann um 19 Uhr beim Abendessen mit der Familie keinen Hunger zu haben, dafür aber um 23 Uhr umso mehr … das ist der falsche Weg. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittags immer zur selben Zeit essen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Wenn der Weg ins Büro ihre tägliche Bewegung ist und dieser beim Home-Office plötzlich wegfällt, sollten Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;port/Bewegung zum festen Bestandteil des Tagesablaufs machen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzen Sie Auszeiten bewusst und schaffen Sie einen Ausgleich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beschäftigen Sie sich in der Freizeit mit Personen und Inhalten außerhalb Ihres beruflichen Umfeldes.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5913</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5913"/>
		<updated>2023-09-28T22:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es im Home-Office beruflich von privat zu trennen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinition ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Manche sagen, verteilte Teams, andere wiederum greifen auf die englischen Begriffe &amp;quot;Virtual Teams&amp;quot;, &amp;quot;Remote Teams&amp;quot; oder &amp;quot;Distributed Teams&amp;quot; zurück. Egal, welchen der Begriffe Sie als Grundlage nehmen, zunächst geht es immer um eines: &amp;#039;&amp;#039;Eine bestimmte Anzahl von Menschen, die zusammenarbeiten und nicht am gleichen Standort sitzen. &amp;#039;&amp;#039;Die Ausprägung dieser Grundlage sieht dann je nach Team ganz unterschiedlich aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es gibt virtuelle Teams, bei denen alle Mitarbeiter*innen zu einer Firma gehören. Das kann zB bedeuten, dass ein Teil des Teams in Deutschland sitzt, ein anderer in Österreich. Der Chef des Teams sitzt vielleicht auch in Deutschland. Wird das Team erweitert, ist es auch möglich, dass Mitarbeiter*innen aus Italien, Frankreich oder Spanien noch hinzukommen. Selbstverständlich sind räumlichen Möglichkeiten hier keine Begrenzungen gesetzt. Das ganze Team könnte auch über mehrere Kontinente verteilt sitzen. Aber das Land alleine ist es nicht. Stellen wir uns weiter vor, dass die oben genannte Firma in Deutschland und Österreich schon feste Standorte unterhält. In Italien hat sie Büros angemietet. In Deutschland gehört ihr ein eigenes Gebäude. Jetzt steht die Erweiterung an. Weil in Spanien gerade erst der Markt erobert werden soll, wird hier erst einmal ein einzelne*r Mitarbeiter*in eingestellt. Um die Kosten im Griff zu behalten, bekommt sie*er kein gemietetes Büro. Stattdessen stellt ihr*ihm die Firma Laptop und Handy, sowie ein Auto zur Verfügung, und übernimmt die anfallenden Kosten für ihre*seine Telekommunikation von zu Hasue aus. Nehmen wir jetzt einfach einmal an, die Firma entwickelt sich sehr gut weiter. Steht ein neues Projekt an, bei dem eine neue Software programmiert werden soll. Die Recherchen der Firma ergeben, dass die*der Expert*in genau für dieses Programm in Indien sitzt. Sie*er hat allerdings kein Interesse daran, fest angestellt zu werden, da sie*er erfolgreich als Freelancer arbeitet. Auch sie*er wird jetzt ins Team eingebunden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Tatsächlich gehören alle dieser unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit unter das Stichwort &amp;quot;Virtuelles Team&amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;virtuell&amp;quot; hat den gleichen Wortstamm wie &amp;quot;Virtualität&amp;quot; (Kraft, Möglichkeit) und beschreibt damit sehr treffend das Potenzial das virtuelle Teams in sich bergen. Wie wir aber auch durch die COVID-19 Pandemie bestätigt bekommen haben, wird sich rein auf technische Lösungen zu verlassen, wie etwa schlicht ein Webkonferenztool zur Verfügung zu stellen, kaum zu einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit führen. Neben den technischen Rahmenbedingungen bedarf es auch einer klaren Rollenverteilung und umfassender Telekooperationskompetenz. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das nötige Commitment der einzelnen Personen innerhalb eines Teams vorhanden ist, und entsprechende Unterstützungsangebote eingeplant werden, um dieses zu fördern.&lt;br /&gt;
== Formen virtueller Teams ==&lt;br /&gt;
[ Virtuelle Teams existieren in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Die folgende Einteilung folgt der Klassifikation nach Aufgabenbezogenheit von Duarte und Snyder.][]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bestehen aus einem losen Netzwerk von Einzelpersonen mit &amp;quot;ExpertInnenstatus&amp;quot;, deren Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel hat. Beispiel: Die EntwicklerInnengemeinschaft der Open Source- Software Moodle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parallele Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;In einem parallelem Team kennen die Mitglieder einander. Die Teamstrukturen sind sehr klar definiert. So bestehen sie aus einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern, die immer wieder in derselben Formation, meist für einen kurzen Zeitraum, zusammenarbeiten und als Team in der Organisation verankert sind. Parallele Teams werden dafür eingesetzt, Problemlösungen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, welche die Organisationen in den herkömmlichen Strukturen nicht lösen können.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: wenn Verbesserungen von Standards oder Prozessen erzielt werden sollen, wie zB Mobile Working Richtlinien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt- bzw. Entwicklungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Teams bestehen für einen längeren Zeitraum. Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Projekts oder Produkts für eine*n Kund*in oder Nutzer*in. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist oder die Produkte entwickelt wurden, werden die Teams wieder aufgelöst. Das Projektziel ist in einem Projektauftrag klar definiert und die Entscheidung zur Erreichung des Ziels obliegt dem Team.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: Die Entwicklung eines Informationssystems, also normalerweise für Nicht-Routine-Aufgaben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- bzw. Produktionsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Arbeits- bzw. Produktionsteams arbeiten fortlaufend zusammen und weisen klare Teamstrukturen auf. Die Anzahl der Mitglieder und deren Fertigkeiten und Fähigkeiten sind genau festgelegt. Dabei kann die Zusammensetzung der Mitglieder auch grenzüberschreitend erfolgen, nach gleichen Abteilungen, zB Forschung und Entwicklung. Beispiele: Softwareindustrie oder bei der Einbindung von Tele-WorkerInnen in den Organisationsalltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Service-Teams oder Dienstleistungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Service-Teams oder Dienstleistungsteams können global verstreute Teams sein, die aber einer Organisation angehören. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der KundInnen oder der internen Organisation. Sie zeichnen sich durch ihre ständige Verfügbarkeit aus. So kann auf Kund*innenwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit reagiert werden. Jedes Team arbeitet an Problemen und Lösungen, die nach Arbeitsende an ein anderes weitervermittelt werden. Das macht ein Arbeiten rund um die Uhr möglich. Beispiele: Service und technischer Support.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Form von &amp;amp;nbsp;Teams sind typisch für die Managementebene globaler und multinationaler Konzerne. Sie sind meistens mit Teammitgliedern, die aus dem Topmanagement kommen, besetzt. Die Teammitglieder gehören in der Regel einer Organisation an, können aber geographisch und zeitlich verteilt sein. Sie arbeiten fortlaufend zusammen. Beispiele: um Entscheidungen über gemeinsame Ziele zu treffen bzw. neue Herausforderungen, die ganze Organisation betreffend, zu diskutieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Auch Action Teams, die für Gefahren- und Notfälle sowie spezielle Situationen eingesetzt werden, arbeiten zunehmend auf virtueller Basis zusammen. Sie bestehen meist aus organisationsübergreifenden Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht vor allem die schnelle Übermittlung von Informationen, Daten, etc. Beispiele: Tornado-Vorhersage, die Flugkontrollteams von Weltraummissionen, Fernsehteams, die aus dem Ausland über Ereignisse berichten und mittels Liveschaltung mit den Personen im nationalen Studio korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteile und Realität von virtuellen Teams ==&lt;br /&gt;
[ „Bitte versuch mir nicht zu erklären, dass es so etwas wie ein virtuelles Team gibt. Eine virtuelle Arbeitsgruppe von mir aus – aber ein Team nie im Leben.“ - kommt Ihnen das bekannt vor? Entweder weil Sie selbst davon überzeugt sind oder weil Sie diese oder ähnliche Aussagen selbst gehört haben? ]&amp;lt;p&amp;gt;Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gängigsten Vorbehalte gegenüber virtueller Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams sind nie so effektiv wie herkömmliche Teams, die gemeinsam an einem Ort arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimalen Rahmenbedingungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind virtuelle Teams mindestens genauso effektiv wie herkömmliche Teams. In vielen Fällen übertreffen die Ergebnisse virtueller Teamarbeit jene herkömmlicher Teams. Damit virtuelle Teams ihre Aufgaben effektiv und effizient lösen können, müssen bestimmte &amp;lt;u&amp;gt;Bedingungen&amp;lt;/u&amp;gt; gegeben sein. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Dinge in einem virtuellen Team schlecht laufen, dann ist die Technologie schuld daran.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Technologie kann ein Stolperstein für virtuelle Teams sein. Nicht immer können die eingesetzten Kommunikationstools, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Entweder weil sie für die tägliche Arbeit in ihrer Funktionalität nicht den Bedürfnissen des Teams entsprechen oder weil sie nicht für alle Teammitglieder leicht verfügbar sind. Virtuelle Teams scheitern in der Praxis jedoch viel häufiger an nicht-technologischen Problemen, wie z.B. mangelndem Projektmanagement und ungenügenden Absprachen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteile 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Face–to-face Kommunikation ist die beste Umgebung für Kooperation und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Qualitativ hochwertige Arbeitsprozesse und Ergebnisse können in unterschiedlichen Umgebungen entstehen. Wesentlich sind die Bereitschaft und Fähigkeit sich umweltangepasst zu verhalten. Vielfach sind Unsicherheit und fehlende umfassende &amp;lt;u&amp;gt;Medienkompetenz&amp;lt;/u&amp;gt; der wahre Hintergrund dieser Aussage&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teamleiter virtueller Teams müssen „Technologiefreaks“ sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein gewisses Grundwissen über die Kommunikationstools ist sicher nötig. Die Projektleitung virtueller Teams erfordert aber weitaus mehr Kenntnisse über virtuelle Teamdynamik und Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Teamdynamik ist die Gleiche, egal ob es sich um ein herkömmliches Team oder ein virtuelles Team handelt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich sind die Kernfragen ähnlich gelagert: &amp;#039;&amp;#039;Wie kooperieren wir? Wie managen wir die Kernprozesse? Wer übernimmt welche Rolle? Wie lösen wir Konflikte? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931326639_340&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Aus den vorhergehenden Kapitel ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einzelne Teammitglieder für das Arbeiten in virtuellen Teams mitbringen sollten: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben trennen können,&lt;br /&gt;
*sich schnell einen strukturierten Überblick über die zu erledigenden Tätigkeiten verschaffen können,&lt;br /&gt;
*fachliche Zusammenhänge und Probleme formulieren können,&lt;br /&gt;
*Arbeitsaufwände richtig einschätzen können, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*mit freier Zeiteinteilung umgehen können,&lt;br /&gt;
*auch unter Zeitdruck arbeiten können,&lt;br /&gt;
*termingerechtes Arbeiten gewohnt sein,&lt;br /&gt;
*seine Tätigkeiten dokumentieren können,&lt;br /&gt;
*belastbar sein,&lt;br /&gt;
*die technische Infrastruktur gut und sinnvoll einsetzen können,&lt;br /&gt;
*offen für Weiterbildung sein,&lt;br /&gt;
*Spaß am Arbeiten haben, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*an mehreren Projekten parallel arbeiten können,&lt;br /&gt;
*Beruf und Privatleben trennen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Erfahrungen_gibt_es,_insbesondere_von_Unternehmen_wie_Microsoft,_GitLab,_...,_die_international_t%C3%A4tig_sind_und_bereits_seit_langem_virtuelle_Teams_einsetzen%3F&amp;diff=5912</id>
		<title>Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Erfahrungen_gibt_es,_insbesondere_von_Unternehmen_wie_Microsoft,_GitLab,_...,_die_international_t%C3%A4tig_sind_und_bereits_seit_langem_virtuelle_Teams_einsetzen%3F&amp;diff=5912"/>
		<updated>2023-09-28T22:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „= GitLab = &amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Das Software-Unternehmen &amp;quot;GitLab&amp;quot; ist eines der weltweit größten &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Unternehmen und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Remote-Arbeit, welche auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf der Website des Softwareunternehmens erwartet alle Interessierten ein umfangreicher &amp;quot;&amp;lt;/p&amp;gt;[https://about.gitlab.com/company/culture/all-remote/remote-work-report/ Remote Work Repo…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= GitLab =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Das Software-Unternehmen &amp;quot;GitLab&amp;quot; ist eines der weltweit größten &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Unternehmen und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Remote-Arbeit, welche auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf der Website des Softwareunternehmens erwartet alle Interessierten ein umfangreicher &amp;quot;&amp;lt;/p&amp;gt;[https://about.gitlab.com/company/culture/all-remote/remote-work-report/ Remote Work Report by GitLab]&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;&amp;quot;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
== &amp;quot;All-Remote&amp;quot; unterscheidet sich dabei von &amp;quot;Remote-First&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Eine &amp;quot;Remote-First&amp;quot;-Organisation verkörpert viele der Prinzipien, die eine blühende &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Kultur schaffen - eine Handbuch-basierte Dokumentation, asynchrone Arbeitsabläufe, keine hybriden Anrufe usw. - behält jedoch das Recht bei, einen physischen Firmensitz zu etablieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Distributed&amp;quot; bezieht sich nicht immer auf Remote-Arbeit und kann auch Büros in verschiedenen Regionen bedeuten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Fully-Distributed&amp;quot; garantiert nicht unbedingt, dass keine firmeneigenen Büros existieren.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Remote-Only&amp;quot; schränkt unnötig ein und impliziert, dass Teammitglieder niemals physisch am gleichen Ort sein dürfen, während &amp;quot;All-Remote&amp;quot; mehr Flexibilität bietet.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;&amp;quot;All-Remote&amp;quot; ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen Unternehmen, die Remote-Arbeit zulassen, und solchen, die nicht erlauben, ins Büro zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Vorteile von All-Remote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorteile von All-Remote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind folgende: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keine firmeneigenen Büros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In einem &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Umfeld hat das Unternehmen keine von seinen Mitarbeiter*innen genutzten Büros. Das stellt sicher, dass alle Führungskräfte remote arbeiten und somit eine Chancengleichheit schaffen, die nicht möglich ist, wenn selbst nur ein oder zwei Führungskräfte täglich am gleichen physischen Ort arbeiten. Eine solche Struktur gewährleistet, dass jedes Teammitglied die Autonomie hat, den Arbeitsplatz zu schaffen, der am besten zu ihm passt, an einem Ort, der ihm zusagt, und somit eine natürlicherweise inklusivere Umgebung schafft.&amp;amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine inklusivere Arbeitsumgebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eine solche Struktur gewährleistet, dass jedes Teammitglied die Autonomie hat, den Arbeitsplatz zu schaffen, der am besten zu ihm passt, an einem Ort, der ihm zusagt, und somit eine natürlicherweise inklusivere Umgebung schafft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keine Standorthierarchie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In einem &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Unternehmen gibt es keinen einzigen Standort oder keine Region, die wichtiger ist als eine andere. Teammitglieder arbeiten asynchron, sodass keine Zeitzone als wichtiger angesehen wird als eine andere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiheit, den Standort zu wechseln:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;All-Remote&amp;quot; schreibt nicht vor, wo Sie arbeiten müssen oder wie oft Sie den Standort wechseln können. Dies gibt den Teammitgliedern die Freiheit, von Coworking-Spaces, dedizierten Mietbüros, ihrem Zuhause, Flugzeugen/Zügen, Hotels, Parks oder an jedem anderen Ort mit einer starken, zuverlässigen Internetverbindung aus zu arbeiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was &amp;quot;All-Remote&amp;quot; nicht bedeutet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;quot;All-Remote&amp;quot; bedeutet nicht, dass es kein Hauptquartier gibt, sondern dass es viele (über 1.000) dezentrale Hauptquartiere gibt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;Der Begriff &amp;quot;Remote&amp;quot; bezieht sich nicht auf die Unabhängigkeit oder Isolation der Mitarbeiter*innen, da er kein Ersatz für menschliche Interaktion ist. Die Technologie ermöglicht eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;quot;Remote&amp;quot; bedeutet nicht, dass Sie an einen bestimmten Ort gebunden sind. Sie können frei wählen, wo Sie arbeiten möchten, sei es zu Hause, in einem Café, in einem Coworking-Space oder an einem anderen Ort.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;Auf organisatorischer Ebene bedeutet &amp;quot;All-Remote&amp;quot; nicht einfach die Auslagerung von Arbeit, sondern die Einstellung der besten Talente weltweit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;quot;All-Remote&amp;quot; bedeutet nicht, dass Teammitglieder isoliert sind, sondern dass sie weiterhin eng zusammenarbeiten, kommunizieren und Beziehungen aufbauen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GitLab ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;GitLab legt keinen festen Arbeitsort fest; Mitarbeiter*innen können von überall aus arbeiten, wo sie sich am wohlsten fühlen. Dies kann ein Homeoffice, ein Co-Working-Space, das Haus eines Freundes oder jeden Monat ein anderer Ort sein.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;GitLab hat über 1.100 Mitarbeiter*innen, von denen viele weltweit reisen und sich in unterschiedlichen Zeitzonen befinden. Jeder gestaltet seinen Arbeitstag anders.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;Der große Vorteil von &amp;quot;All-Remote&amp;quot; besteht darin, dass alle Teammitglieder gleichgestellt sind. Im Gegensatz dazu fühlen sich Menschen in hybriden Remote-Modellen oft benachteiligt oder weniger wichtig, wenn sie nicht oft ins Büro gehen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;In einer &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Umgebung ist es einfacher, alle Teammitglieder zu integrieren, ohne dass besondere Anstrengungen erforderlich sind.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;quot;All-Remote&amp;quot; ermöglicht es Personen, die in anderen Modellen möglicherweise benachteiligt würden, ihre Karriere aufrechtzuerhalten, insbesondere Pflegekräfte, berufstätige Eltern und Militärpartner*innen, die oft umziehen müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;In einer &amp;quot;All-Remote&amp;quot;-Umgebung kann man seine Karriere mitnehmen, wohin das Leben einen führt, anstatt für die Arbeit umzuziehen. Dies könnte zur neuen Norm werden, wodurch die Idee, für die Karriere umzuziehen, überholt erscheint.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Quelle:[https://about.gitlab.com/company/culture/all-remote/terminology/ https://about.gitlab.com/company/culture/all-remote/terminology/]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5911</id>
		<title>ML2 - Trainings, Schulungen &amp; Moderation</title>
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		<updated>2023-09-28T22:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Welche Vorteile bieten Online-Fortbildungen im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tools gibt es um virtuelle Trainings und Schulungen aufzubessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche innovativen Methoden oder Tools stehen zur Verfügung, um klassische Schulungen, Präsentationen und Workshops zu erweitern und das Engagement der Lernenden zu steigern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche digitalen Hilfsmittel oder Plattformen können genutzt werden, um klassisches Lernen und Schulungen in ansprechendere und interaktivere Formate umzuwandeln?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man sicherstellen, dass Lernende sich aktiv an virtuellen Schulungen/Trainings und Workshops beteiligen und das Gelernte effektiv umsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann eine physische Anwesenheit am besten virtuell ersetzt werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Vorteile_bieten_Online-Fortbildungen_im_Vergleich_zu_Pr%C3%A4senzveranstaltungen%3F&amp;diff=5910</id>
		<title>Welche Vorteile bieten Online-Fortbildungen im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Vorteile_bieten_Online-Fortbildungen_im_Vergleich_zu_Pr%C3%A4senzveranstaltungen%3F&amp;diff=5910"/>
		<updated>2023-09-28T22:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div&amp;gt;Auch Schulungen und Trainingsseminare können remote erfolgreich sein. Wichtig dabei ist, die Vorbereitung der Online-Fortbildung nicht bei der Webcam und einem entspannten Hintergrundbild aus dem letzten Urlaub zu belassen. Zu groß ist das Potenzial von Seminaren und zu vielzählig sind die Vorteile von remote abgehaltenen Schulungen. Der erste Vorteil ist zunächst offensichtlich: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; *Mitarbeitende können völlig ortsunabhängig an webbas…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div&amp;gt;Auch Schulungen und Trainingsseminare können remote erfolgreich sein. Wichtig dabei ist, die Vorbereitung der Online-Fortbildung nicht bei der Webcam und einem entspannten Hintergrundbild aus dem letzten Urlaub zu belassen. Zu groß ist das Potenzial von Seminaren und zu vielzählig sind die Vorteile von remote abgehaltenen Schulungen. Der erste Vorteil ist zunächst offensichtlich: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitarbeitende können völlig ortsunabhängig an webbasierten Schulungs- bzw. Trainingskursen teilnehmen. Das bringt unmittelbar einen zweiten Vorteil mit sich:&lt;br /&gt;
*Private Verfplichtungen wie Kinderbetreuung sind viel leichter unter einen Hut zu bringen - ein gewichtiger Vorteil für alle Eltern im Team.&lt;br /&gt;
*Außerdem gehören Aufenthalte in spießigen Seminarhotels mit einer mehr oder weniger guten Verpflegung dank virtueller Fortbildungen der Vergangenheit an, ein Aspekt dem gewiss nicht viele nachtrauern.&lt;br /&gt;
*Und zu guter Letzt funktionieren auch gewisse Funktionen wie das Screensharing im Onlineseminar wesentlich besser wie in der Inhouse-Fortbildung. In der Regel gilt deshalb: Solange das Team nicht handfest, gemeinsam werkeln oder sich persönlich anfassen können muss, funktionieren viele Gruppenseminare auch digital überraschend gut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Aufgrund der flexiblen Möglichkeiten, über mobile Endgeräte unmittelbar und schnell Job-spezifische Inhalte abrufen zu können, wird die Effizienz des Lernens für den Einzelnen erhöht. Beispielsweise können Mitarbeiter*innen vor Ort rasch und fundierter agieren, zum Beispiel wenn sie im Foyer beim Kunden schnell noch ein produktbezogenes Tutorial zu einem Cross-Selling-Produkt lesen oder sich die Installationsanleitung für ein neues Bauteil anschauen können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Und die Vorteile für die Gesellschaft: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Beispielsweise erhalten räumlich und zeitlich gebundene Menschen einen erleichterten Zugang zu Bildungsinhalten. Damit kann auch die Lernmotivation für eher bildungsferne Menschen erhöht werden. Zudem wird damit auch die Vermittlung von Medienkompetenz als Bildungsaufgabe wahrgenommen und in Teilen der Bevölkerung noch bestehende Technik-Ängste können abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5909</id>
		<title>ML2 - Trainings, Schulungen &amp; Moderation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5909"/>
		<updated>2023-09-28T22:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Welche Vorteile bieten Online-Fortbildungen im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen?]][[Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tools gibt es um virtuelle Trainings und Schulungen aufzubessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche innovativen Methoden oder Tools stehen zur Verfügung, um klassische Schulungen, Präsentationen und Workshops zu erweitern und das Engagement der Lernenden zu steigern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche digitalen Hilfsmittel oder Plattformen können genutzt werden, um klassisches Lernen und Schulungen in ansprechendere und interaktivere Formate umzuwandeln?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man sicherstellen, dass Lernende sich aktiv an virtuellen Schulungen/Trainings und Workshops beteiligen und das Gelernte effektiv umsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann eine physische Anwesenheit am besten virtuell ersetzt werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_kann_online_Wissen_vermittelt_werden_bzw._Lerninhalte_zur_virtuellen_Konsumation_aufbereitet_werden%3F&amp;diff=5908</id>
		<title>Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_kann_online_Wissen_vermittelt_werden_bzw._Lerninhalte_zur_virtuellen_Konsumation_aufbereitet_werden%3F&amp;diff=5908"/>
		<updated>2023-09-28T22:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „== In-Person Online Training == &amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Ein In-Person Online Training ist in der Regel eine Online-Veranstaltung, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit Hilfe eines Webkonferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) live übertragen wird. In-Person Online Trainings finden somit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt, so dass sich Lehrende und Lernende virtuell zur selben Zeit, also synchron, begegnen und miteinander kommunizieren können. Darüber hinaus besteht oft die Möglichkeit, weitere i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nt…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== In-Person Online Training ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Ein In-Person Online Training ist in der Regel eine Online-Veranstaltung, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit Hilfe eines Webkonferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) live übertragen wird. In-Person Online Trainings finden somit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt, so dass sich Lehrende und Lernende virtuell zur selben Zeit, also synchron, begegnen und miteinander kommunizieren können. Darüber hinaus besteht oft die Möglichkeit, weitere i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nteraktive Elemente einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;per Video-Live-Stream&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es ist empfehlenswert, ein In-Person Online Training praxisorientiert zu&amp;amp;nbsp; gestalten, was auch eine kleinere Gruppengröße voraussetzt. Es empfiehlt sich das Training mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maximal zehn Personen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;durchzuführen, da die*der Trainer*in bei dieser Größe noch die Möglichkeit hat, Mimik und Gestik der Teilnehmenden zu erkennen und individuell auf die Teilnehmenden einzugehen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Solche synchronen Remote-Trainings und -Schulungen sind bei gleicher Dauer außerdem wesentlich anstrengender wie Präsenzschulungen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spätestens 45 Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine erste, kurze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pause &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzulegen. Das ständige Sitzen und die fehlende Bewegung machen sich ansonsten im Laufe des Trainingtags schnell bemerkbar. Eine gute Regel liegt auch im Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein Training sollte nicht mehr wie vier Stunden pro Tag dauern&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund der Aufnahmefähigkeit sollte eine virtuelles In-Person Training besser nicht länger dauern - auch nicht, wenn sich das Online-Training über mehrere Tage streckt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webinare ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Begriff setzt sich aus den Begriffen &amp;quot;Web&amp;quot; und &amp;quot;Seminar&amp;quot; zusammen und bezeichnet in der Regel eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Online-Veranstaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mit Hilfe eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;live &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragen wird. Webinare finden somit zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt. Es besteht die Möglichkeit, weitere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;interaktive Elemente &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs per Video-Live-Stream &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; paralleler Folien-Präsentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein Webinar kann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 1.000 Teilnehmer*innen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;umfassen. Dabei ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redefluss hauptsächlich von der*dem Trainer*in&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu den Teilnehmer*innen geprägt, allerdings besteht für die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und/oder &amp;amp;nbsp;Anregungen zu bringen.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;So sind Vorlesungen Webinare, da sie meist gekennzeichnet sind durch die hohe Anzahl von Studierenden. Der Instruktionsanteil ist sehr hoch, dafür tritt die Interaktivität in den Hintergrund. Kommunikationsbeziehungen verlaufen häufig in einer 1:n-Verteilung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Achtung&amp;lt;/u&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn Sie den Begriff &amp;quot;Webinar&amp;quot; verwenden wollen, bedenken Sie, dass&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.heise.de/news/Marke-Webinar-Gleich-fuenf-Antraege-auf-Loeschung-4838561.html dieser Begriff mittlerweile als Wortmarke geschützt ist.  ]&lt;br /&gt;
== Coffee Lectures&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Coffee Lecture wurde 2013 an der ETH Zürich eingeführt. Es ist ein Format, welches dem auch im akademischen Umfeld knapper gewordenen Zeitbudget Rechnung trägt und die Zielgruppe, eben Studierende und Wissenschaftler*innen, auch wirklich ansprechen soll. Dabei geht man davon aus, dass eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitspanne von zehn Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;üblicherweise der Zeitrahmen ist, der noch problemlos erübrigt werden kann und für den eine ungeteilte Aufmerksamkeit erwartet werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Drei Wochen lang, immer dienstags, mittwochs und donnerstag pünktlich um 13:00 Uhr, gibt es zu verschiedenen Themen einen maximal zehnminütigen Vortrag, zu dem die ETH einen frisch gebrühten Kaffee (oder Tee) spendierte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für die Coffee Lectures wurde ein früherer PC-Raum in einen modernen Schulungsraum umgewandelt – mit breiten Tischen für ca. 24 Personen, bequemen Stühlen für insgesamt 30 Personen und einem elektronischen White Board, welches es Vortragenden ermöglicht, direkt mit einem elektronischen Stift in die Präsentationen bzw. dargestellten Lernstoff zu schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die bisherigen Erfahrungen mit Coffee Lectures waren sehr ermutigend. Die Teilnehmer*innenzahlen lagen im Durchschnitt bei 19, mit Spitzenwerten über 30. Um die Hemmschwelle für die Teilnahme so gering wie möglich zu halten, wurde auf eine Anmeldung bzw. Registrierung verzichtet. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer*innen wirklich erst in den letzten Minuten (aber immer pünktlich) kamen. Außerdem wurde anfangs bewusst darauf verzichtet, die Folien der Coffee Lectures online zu stellen (in den meisten Fällen wurde ohnehin live präsentiert) – was die Zuhörer auch nicht erwarteten oder vermissten. Für die 3. Serie ist angedacht, im Stil von Sammelkarten postkartengroße Infokarten zu verteilen, die die wesentlichen Tipps und Informationen übersichtlich festhalten und so zum Sammeln und regelmäßigen Besuch der Coffee Lectures animieren. Aus diesem Grund wurden die Coffee Lectures auch von Anfang an durchnummeriert. Es zeigte sich außerdem, dass es wichtig ist, den&amp;lt;br&amp;gt;Vortrag unbedingt auf maximal zehn Minuten zu beschränken. Entscheidend ist auch die Art der Präsentation: unterhaltsam, im besten Sinne witzig und auf das Wesentliche fokussiert, mit dem Willen, auch Dinge und vor allem Komplexitäten wegzulassen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ein Training bzw. eine Schulung dieser Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kann problemlos auch virtuell über ein Webkonferenzsystem durchgeführt werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Quelle:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518 https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518]&lt;br /&gt;
== Web-Based Trainings&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931908413_282&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Web-Based-Trainings sind die älteste Form des Lernens im und mit dem Internet. Sie sind vor allem für eine asynchrone Vermittlung von Inhalten konzipiert. Hier werden den Lernenden abgeschlossene Lerneinheiten (von einfachen Dokumenten über Videos bis hin zu interaktiven Lernobjekten) über das Internet zur Verfügung gestellt – heute oft auch in Kombination mit begleitenden Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa E-Mail, Diskussionsforen, Chats oder auch Social-Media-Diensten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Meistens werden auch Audio- und Videostreams in die Lerneinheiten eingebunden, etwa durch den Einsatz von Webapplikationen oder kollaborativen Online-Diensten (zB Google Docs, Etherpads, Audience-Response-Systeme für interaktive Abstimmungen). &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MOOCs ==&lt;br /&gt;
MOOC steht für Massive Open Online Course. Diese Kurse werden auf eigene MOOC-Plattformen, wie zB edX, iversity, Coursera, Udacity, FutureLearn oder den bekanntesten deutschsprachigen Plattformen, wie iMooX, oncampus, openHPI, als reine Online-Kurse angeboten, die dann frei und offen zugänglich sind, also auf Zugangs- und Zulassungsbeschränkungen verzichten. Dadurch ergeben sich sehr hohe Zahlen an Teilnehmenden bzw. Nutzer*innen. Die Zusammenarbeit der Lernenden erfolgt meist über Diskussionsforen oder weitere Kommunikationstools. Lerninhalte werden primär mittels Lernvideos zur Verfügung gestellt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Trainings bzw. Schulungen über LMS-Systeme&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Learning-Management-Systeme (LMS) sind webbasierte Informationssysteme, welche speziell für das virtuelle Lehren und Lernen entwickelt wurden. So umfasst die Funktionalität zumindest ein Nutzer*innenmanagement (Administrator*innen, Lehrende, Lernende) sowie die Möglichkeit, verschiedene Kurse anzulegen und miteinander zu kommunizieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Innerhalb der Kurse bzw. Lernumgebung sind jeweils unterschiedliche Funktionen möglich, wie zum Beispiel die Bereitstellung von und Teilnahme an Online-Prüfungen, der Up- und Download von Lehr- und Lernmaterialien, das Abgeben von Aufgaben, das Einteilen von Gruppen uvm. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Das weltweit bekannteste Open-Source-System ist das LMS Moodle. Dieses bildet auch die Basis des Online Campuses an der FernFH. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Es gibt eine Vielzahl an didaktischen Szenarien, wie man solche Systeme einsetzen kann. Sehr häufig findet man zB Blended Learning bzw. Hypride Szenarien, in denen Präsenzunterricht und Online-Einheiten alternierend eingesetzt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serious Games&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Serious Games sind „ernsthafte Spiele“ oder Videospiele, deren Zweck in erster Linie das Lernen ist, und erst an zweiter Stelle die Unterhaltung. Seit Jahren erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit bei Unternehmen und Institutionen, die sie in ihre Schulungsprogramme aufnehmen.&lt;br /&gt;
== Videotraining ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Als Lern- und Lehrvideo werden asynchrone audiovisuelle Formate bezeichnet, die das Ziel verfolgen, einen Lehr- und Lerninhalt zu transportieren, der in didaktisch geeigneter Weise aufbereitet oder in einem didaktisch aufbereiteten Kontext eingebettet ist bzw. zur Anwendung kommen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/5QnOsyyebEQ&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;&amp;quot; width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Walkthroughs ==&lt;br /&gt;
== Immersive Lernumgebungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Immersiv bedeutet in diesem Zusammenhang &amp;quot;durchdringend&amp;quot; und steht für Lernumgebungen, die mit Virtual Reality, Simulationen oder simulierten Welten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Umgebung in einem Simulator, auf dem PC oder in einer VR-Brille visualisiert wird. Wesentlich ist, dass Lernende Teil der virtuellen Umgebung sind und in dieser handeln (und lernen) können – etwa ein Experiment starten, sich bestimmte Umgebungen oder Maschinen anschauen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Als erstes großes Beispiel dafür kann die 2003 entwickelte virtuelle Welt Second Life gesehen werden, welche übergegangen ist in 3D-Welten wie beispielsweise Minecraft. So bedient sich auch die Spieleindustrie immersiver Umgebungen. Heute werden durch die Zunahme von verfügbaren VR-Brillen auch immer mehr Lernapplikationen dafür entwickelt (Spitzer &amp;amp; Ebner, 2016).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VR-Training&amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Bei einem VR-Training taucht man in eine virtuelle Welt ein, die der Realität so nahe kommt, dass man während des Trainings ganz in ihr versinkt. Das Training wird mit einer VR-Brille realisiert und erfordert vollen Körpereinsatz. So ist das „Erlebte“ wirkungsvoller. Virtual Reality (VR) als Trainingstechnologie ist mehr als Gamification und Animation. Es ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft von Trainings bzw. Schulungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Airbus hat in Zusammenarbeit mit Air France Industries und KLM Engineering einen Virtual-Reality-Schulungskurs zur Optimierung der Triebwerkswartung entwickelt. Während des Trainings müssen Auszubildende ein realistisches Problem lösen, beispielsweise den Austausch eines Motorteils. Die Auszubildenden können mithilfe der virtuellen Realität Teile heben, bewegen und austauschen.&amp;lt;/p&amp;gt;Beim VR-Training von Rolls Royce üben Mechaniker*innen das Anbringen des Triebwerks an einem Flugzeug und den Zusammenbau von Einzelteilen. Der Hauptvorteil des Trainings besteht darin, dass der Motor nicht physisch anwesend sein muss und nicht ortsgebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siemens AG ist ein deutsches Industrieunternehmen, das sich auf die Offshore-Installation von Windenergieanlagen und Rotorblättern spezialisiert hat. Da das Training an einer Turbine die Installation behindert, ist Virtual Reality das ideale Training für einen Konstruktionsfehler oder -ausfall. Ein Jeannette-Kran wird verwendet, um die Installation eines der Rotorblätter einer Windkraftanlage zu simulieren. Trainingsszenarien, Wetterbedingungen und Windgeschwindigkeiten können alle in der VR-Simulation geändert werden, was sich auf die Komplexität der Aufgabe auswirkt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== AR-Training ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Während man beim VR-Training komplett von einer virtuellen Welt umgeben wird, handelt es sich bei der AR um einen Mix aus virtueller und physikalischer Welt. Bei einem Augmented Reality Training wird die reale Umgebung in die virtuelle Umgebung integriert und man taucht nicht vollständig in eine andere Welt ein, AR ist weniger immersiv. Es kann mit einem Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;So nutzt der Industriekonzern Thyssenkrupp beispielsweise das AR-Headset HoloLens bereits erfolgreich für die Wartung und Reparatur von Aufzügen. HoloLens unterstützt die Techniker dabei, Probleme zu finden und zu visualisieren. Das innovative Hilfsmittel ermöglicht Technikern freihändiges arbeiten und die Einblendung von hilfreichen Informationen in seinem Blickfeld. Augmented Reality soll hier Stress bei den Mitarbeitern reduzieren sowie deren Job sicherer und effizienter gestalten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Automobilhersteller Audi nutzt Augmented Reality für die Qualitätssicherung in der Produktion. Prüfer sehen mithilfe eines AR-Headsets Hologramme mit wichtigen Prüfschritten. Das Headset erkennt außerdem relevante Bauteile, markiert sie und zeigt dazugehörige Prüfmaße an. Dadurch sollen die Prüfer keine Prüfschritte mehr vergessen und akkurater prüfen können. Einmal entwickelt, kann es in Ländern aller Welt zum Einsatz kommen und Mitarbeiter effektiver für Prüfungsabläufe trainieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Comic-Training ==&lt;br /&gt;
Das Geschichten erzählen und Erklären durch illustrierte Charaktere gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Besonders Comic-Trainingsbücher sind ein ansprechendes und motivierendes Format für viele unterschiedliche Zielgruppen. Vier Eigenschaften machen sie besonders stark: Kommunikation, Vorstellungskraft, Ausdruck und Bewegung.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5907</id>
		<title>ML2 - Trainings, Schulungen &amp; Moderation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5907"/>
		<updated>2023-09-28T22:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tools gibt es um virtuelle Trainings und Schulungen aufzubessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche innovativen Methoden oder Tools stehen zur Verfügung, um klassische Schulungen, Präsentationen und Workshops zu erweitern und das Engagement der Lernenden zu steigern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche digitalen Hilfsmittel oder Plattformen können genutzt werden, um klassisches Lernen und Schulungen in ansprechendere und interaktivere Formate umzuwandeln?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man sicherstellen, dass Lernende sich aktiv an virtuellen Schulungen/Trainings und Workshops beteiligen und das Gelernte effektiv umsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann eine physische Anwesenheit am besten virtuell ersetzt werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= == Einleitung =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Wer überall und jederzeit nach Belieben auf Lerneinheiten zugreifen kann, der kann sich Wissen schneller aneignen - und nutzenstiftend im täglichen Arbeitsumfeld einsetzen. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Mitarbeiter*innen durch den Einsatz von mobilem Lernen am Arbeitsplatz effizienter werden, während die neuen Lernaktivitäten gleichzeitig weniger Zeit beanspruchen - weil sie fokussierter sind als konventionelles Lernen. Hinzu kommt, dass die Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden aufgrund der ständigen Verbindung mit anderen (sozialen) Informations- und Kommunikationsnetzwerken intensiviert und Gruppenarbeit flexibler gestaltbar wird. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Auch Schulungen und Trainingsseminare können remote erfolgreich sein. Wichtig dabei ist, die Vorbereitung der Online-Fortbildung nicht bei der Webcam und einem entspannten Hintergrundbild aus dem letzten Urlaub zu belassen. Zu groß ist das Potenzial von Seminaren und zu vielzählig sind die Vorteile von remote abgehaltenen Schulungen. Der erste Vorteil ist zunächst offensichtlich: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitarbeitende können völlig ortsunabhängig an webbasierten Schulungs- bzw. Trainingskursen teilnehmen. Das bringt unmittelbar einen zweiten Vorteil mit sich:&lt;br /&gt;
*Private Verfplichtungen wie Kinderbetreuung sind viel leichter unter einen Hut zu bringen - ein gewichtiger Vorteil für alle Eltern im Team.&lt;br /&gt;
*Außerdem gehören Aufenthalte in spießigen Seminarhotels mit einer mehr oder weniger guten Verpflegung dank virtueller Fortbildungen der Vergangenheit an, ein Aspekt dem gewiss nicht viele nachtrauern.&lt;br /&gt;
*Und zu guter Letzt funktionieren auch gewisse Funktionen wie das Screensharing im Onlineseminar wesentlich besser wie in der Inhouse-Fortbildung. In der Regel gilt deshalb: Solange das Team nicht handfest, gemeinsam werkeln oder sich persönlich anfassen können muss, funktionieren viele Gruppenseminare auch digital überraschend gut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Aufgrund der flexiblen Möglichkeiten, über mobile Endgeräte unmittelbar und schnell Job-spezifische Inhalte abrufen zu können, wird die Effizienz des Lernens für den Einzelnen erhöht. Beispielsweise können Mitarbeiter*innen vor Ort rasch und fundierter agieren, zum Beispiel wenn sie im Foyer beim Kunden schnell noch ein produktbezogenes Tutorial zu einem Cross-Selling-Produkt lesen oder sich die Installationsanleitung für ein neues Bauteil anschauen können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Und die Vorteile für die Gesellschaft: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Beispielsweise erhalten räumlich und zeitlich gebundene Menschen einen erleichterten Zugang zu Bildungsinhalten. Damit kann auch die Lernmotivation für eher bildungsferne Menschen erhöht werden. Zudem wird damit auch die Vermittlung von Medienkompetenz als Bildungsaufgabe wahrgenommen und in Teilen der Bevölkerung noch bestehende Technik-Ängste können abgebaut werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Sollte Ihnen diesbezüglich noch die Erfahrung fehlen, freuen wir uns, Ihnen nachstehend Tipps aus unserer jahrelangen, virtuellen Schulungs- und Trainingserfahrung mit auf den Weg zu geben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Die richtigen Fragen vorab klären &amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wie so oft gilt es auch bei diesem Thema die wichtigsten Fragen gleich zu Beginn zu klären: Welche Inhalte sollen im Training bzw. in der Schulung behandelt werden? Gibt es Materialien, Präsentationen oder Handouts, die es vorzubereiten gilt? Welches ist die ideale Gruppengröße für das Thema?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Fragen dieser Art klingen zunächst banal. Doch in der Praxis führen sie nicht ungern zu Verwirrung, werden sie nicht frühzeitig geklärt. Themen und Inhalte der Schulung beeinflussen schließlich die Anforderungen an das Schulungsformat. Je genauer das Ziel des Seminars definiert ist, umso leichter fallen Entscheidungen rund um das passende Tool und den geeigneten Ablauf. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Während bei methodischen Fortbildungen, wie einem Design-Thinking-Seminar, der Einsatz von Kreativtools empfehlenswert ist (zB virtuelle Whiteboards), sind bei Seminaren von Software-Entwickler*innen eher Pair-Programming-Tools gefragt. Bei klassischen Soft-Skills-Kursen zu Themen rund um Rhetorik oder Stressmanagement reichen hingegen Videocall-Tools aus.&amp;lt;/p&amp;gt;= Trainings- und Schulungsformate&amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Remote-Fortbildungen hilft es, einen verbindlichen Leitfaden für die Online-Kommunikation festzulegen. Auf diese Art wird von Beginn an klargestellt, dass zB bei synchronen Trainings und Schulungen ausschließlich vor oder nacheinander gesprochen werden darf. Hat der einzelne Teilnehmer*in ihren*seinen Beitrag geteilt, empfiehlt es sich außerdem, das Mikrofon stumm zu schalten, um störende Nebengeräusche möglichst zu vermeiden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was bei Vor-Ort-Meetings durch eine leichte Kopfbewegung oder Augenkontakt sichergestellt wird, sollte bei Online-Trainings bzw. Schulungen bewusst ausgesprochen werden. Deshalb gehört in der Gesprächsetikette auch festgehalten, Aussagen möglichst klar und personenbezogen zu formulieren. Wird von einer Person eine Antwort erwartet, ist dies in der virtuelle Welt dezidiert zu kommunizieren. Trainer*innen sollten hier idealerweise mit gutem Beispiel vorangehen und die Teilnehmenden möglichst mit ihrem Namen ansprechen, wenn aktives Feedback von ihnen erwünscht ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_motiviert_beim_virtuellen_Lernen_am_Ball_zu_bleiben%3F&amp;diff=5906</id>
		<title>Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_motiviert_beim_virtuellen_Lernen_am_Ball_zu_bleiben%3F&amp;diff=5906"/>
		<updated>2023-09-28T22:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Trainings und Schulungen, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ... &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deadlines bzw. Abgabetermine,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die dabei helfen, Aufgaben immer bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abzuarbeiten. Gerade im virtuellen Lernen ist durch die Doppelbelastung und Dichte aus Arbeit und Weiterbildung der Alltag oft ohne den Druck einer Abgabe kaum ausreichend Motivation vorhanden, um sich vorzuarbeiten. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außerdem: Ausblick auf erledigte Aufgaben (Abhaken einer toDo-Liste)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine flexible Zeiteinteilung und eine Wahlfreiheit:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich mir meine Freizeit selbst einteilen und eigenständig entscheiden kann, wann etwas zu lernen ist bzw. ich meine Lerneinheiten absolviere, d.h. wenn ich mein eigenes Tempo und die Reihenfolge bzw. Wahl der Aufgaben selbst bestimmen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolgserlebnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Quizze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruppen(arbeiten)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weil sie ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl geben. Es wird zusammen der Lernfortschritt besprochen und aufgetauchte Fragen beantwortet. Eine Lerngruppe ist für viele sehr hilfreich, um am Ball zu bleiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;das Feedback&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Lehrenden, um sich weiterzuentwickeln sowie zielorientiert und motiviert zu bleiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ein persönlich ausgewählter Lernpfad:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn ich nicht ausnahmslos nach den vorgegebenen Unterlagen lernen muss. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitstreiter*innen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mich in der Motivation mitreißen sowie der Austausch mit Kolleg*innen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolg&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;des Arbeitsfortschritts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anderen sich nicht die Blöße zu geben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel(e):&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders selbst gesteckte Ziele, die ich auch tatsächlich erreichen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortschrittsberichte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitung und Bearbeitung eines Übersichtsplanes (wann wird was abgegeben, was gelernt, usw. )&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine Abwechslung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Inhalte. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abschluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch ein Zertifikat, Titel, ... sowie die Aussicht auf eine positive Beurteilung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pausen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tage, in denen ich bewusst Pause mache. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Erwerb von Neuem:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Auseinandersetzen mit neuen Themen bzw. einfach etwas neues Lernen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Anwendung des Themas:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn es ein spannendes Thema ist und wenn ein Bezug zum &amp;quot;realen Leben&amp;quot; oder zur Arbeit hergestellt werden kann und man weiß, dass man das Gelernte im Leben gut gebrauchen kann. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;das eigene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachsen bzw. Entwicklung &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kleine Aufgaben:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Aufgaben sollten in kleine zerlegt werden, denn wenn man sich zu große Aufgaben vornimmt, kann das demotivieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten zum konzentrierten Lernen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gewisse Zeitslots am Tag, wo man sich komplett abschottet (Handy nur für dringende Anrufe konfiguriert, Outlook beendet und nur die wesentlichen Applikationen geöffnet sind, die wirklich für die Bearbeitung der Aufgabe unbedingt notwendig sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Incentivierungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie ein Schokoriegel nach getaner Arbeit oder eine kurze Pause, etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5905</id>
		<title>ML2 - Trainings, Schulungen &amp; Moderation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5905"/>
		<updated>2023-09-28T22:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tools gibt es um virtuelle Trainings und Schulungen aufzubessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche innovativen Methoden oder Tools stehen zur Verfügung, um klassische Schulungen, Präsentationen und Workshops zu erweitern und das Engagement der Lernenden zu steigern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche digitalen Hilfsmittel oder Plattformen können genutzt werden, um klassisches Lernen und Schulungen in ansprechendere und interaktivere Formate umzuwandeln?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man sicherstellen, dass Lernende sich aktiv an virtuellen Schulungen/Trainings und Workshops beteiligen und das Gelernte effektiv umsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann eine physische Anwesenheit am besten virtuell ersetzt werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= == Einleitung =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Wer überall und jederzeit nach Belieben auf Lerneinheiten zugreifen kann, der kann sich Wissen schneller aneignen - und nutzenstiftend im täglichen Arbeitsumfeld einsetzen. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Mitarbeiter*innen durch den Einsatz von mobilem Lernen am Arbeitsplatz effizienter werden, während die neuen Lernaktivitäten gleichzeitig weniger Zeit beanspruchen - weil sie fokussierter sind als konventionelles Lernen. Hinzu kommt, dass die Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden aufgrund der ständigen Verbindung mit anderen (sozialen) Informations- und Kommunikationsnetzwerken intensiviert und Gruppenarbeit flexibler gestaltbar wird. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Auch Schulungen und Trainingsseminare können remote erfolgreich sein. Wichtig dabei ist, die Vorbereitung der Online-Fortbildung nicht bei der Webcam und einem entspannten Hintergrundbild aus dem letzten Urlaub zu belassen. Zu groß ist das Potenzial von Seminaren und zu vielzählig sind die Vorteile von remote abgehaltenen Schulungen. Der erste Vorteil ist zunächst offensichtlich: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitarbeitende können völlig ortsunabhängig an webbasierten Schulungs- bzw. Trainingskursen teilnehmen. Das bringt unmittelbar einen zweiten Vorteil mit sich:&lt;br /&gt;
*Private Verfplichtungen wie Kinderbetreuung sind viel leichter unter einen Hut zu bringen - ein gewichtiger Vorteil für alle Eltern im Team.&lt;br /&gt;
*Außerdem gehören Aufenthalte in spießigen Seminarhotels mit einer mehr oder weniger guten Verpflegung dank virtueller Fortbildungen der Vergangenheit an, ein Aspekt dem gewiss nicht viele nachtrauern.&lt;br /&gt;
*Und zu guter Letzt funktionieren auch gewisse Funktionen wie das Screensharing im Onlineseminar wesentlich besser wie in der Inhouse-Fortbildung. In der Regel gilt deshalb: Solange das Team nicht handfest, gemeinsam werkeln oder sich persönlich anfassen können muss, funktionieren viele Gruppenseminare auch digital überraschend gut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Aufgrund der flexiblen Möglichkeiten, über mobile Endgeräte unmittelbar und schnell Job-spezifische Inhalte abrufen zu können, wird die Effizienz des Lernens für den Einzelnen erhöht. Beispielsweise können Mitarbeiter*innen vor Ort rasch und fundierter agieren, zum Beispiel wenn sie im Foyer beim Kunden schnell noch ein produktbezogenes Tutorial zu einem Cross-Selling-Produkt lesen oder sich die Installationsanleitung für ein neues Bauteil anschauen können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Und die Vorteile für die Gesellschaft: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Beispielsweise erhalten räumlich und zeitlich gebundene Menschen einen erleichterten Zugang zu Bildungsinhalten. Damit kann auch die Lernmotivation für eher bildungsferne Menschen erhöht werden. Zudem wird damit auch die Vermittlung von Medienkompetenz als Bildungsaufgabe wahrgenommen und in Teilen der Bevölkerung noch bestehende Technik-Ängste können abgebaut werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Sollte Ihnen diesbezüglich noch die Erfahrung fehlen, freuen wir uns, Ihnen nachstehend Tipps aus unserer jahrelangen, virtuellen Schulungs- und Trainingserfahrung mit auf den Weg zu geben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Die richtigen Fragen vorab klären &amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wie so oft gilt es auch bei diesem Thema die wichtigsten Fragen gleich zu Beginn zu klären: Welche Inhalte sollen im Training bzw. in der Schulung behandelt werden? Gibt es Materialien, Präsentationen oder Handouts, die es vorzubereiten gilt? Welches ist die ideale Gruppengröße für das Thema?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Fragen dieser Art klingen zunächst banal. Doch in der Praxis führen sie nicht ungern zu Verwirrung, werden sie nicht frühzeitig geklärt. Themen und Inhalte der Schulung beeinflussen schließlich die Anforderungen an das Schulungsformat. Je genauer das Ziel des Seminars definiert ist, umso leichter fallen Entscheidungen rund um das passende Tool und den geeigneten Ablauf. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Während bei methodischen Fortbildungen, wie einem Design-Thinking-Seminar, der Einsatz von Kreativtools empfehlenswert ist (zB virtuelle Whiteboards), sind bei Seminaren von Software-Entwickler*innen eher Pair-Programming-Tools gefragt. Bei klassischen Soft-Skills-Kursen zu Themen rund um Rhetorik oder Stressmanagement reichen hingegen Videocall-Tools aus.&amp;lt;/p&amp;gt;= Trainings- und Schulungsformate&amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Remote-Fortbildungen hilft es, einen verbindlichen Leitfaden für die Online-Kommunikation festzulegen. Auf diese Art wird von Beginn an klargestellt, dass zB bei synchronen Trainings und Schulungen ausschließlich vor oder nacheinander gesprochen werden darf. Hat der einzelne Teilnehmer*in ihren*seinen Beitrag geteilt, empfiehlt es sich außerdem, das Mikrofon stumm zu schalten, um störende Nebengeräusche möglichst zu vermeiden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was bei Vor-Ort-Meetings durch eine leichte Kopfbewegung oder Augenkontakt sichergestellt wird, sollte bei Online-Trainings bzw. Schulungen bewusst ausgesprochen werden. Deshalb gehört in der Gesprächsetikette auch festgehalten, Aussagen möglichst klar und personenbezogen zu formulieren. Wird von einer Person eine Antwort erwartet, ist dies in der virtuelle Welt dezidiert zu kommunizieren. Trainer*innen sollten hier idealerweise mit gutem Beispiel vorangehen und die Teilnehmenden möglichst mit ihrem Namen ansprechen, wenn aktives Feedback von ihnen erwünscht ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In-Person Online Training ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Ein In-Person Online Training ist in der Regel eine Online-Veranstaltung, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit Hilfe eines Webkonferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) live übertragen wird. In-Person Online Trainings finden somit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt, so dass sich Lehrende und Lernende virtuell zur selben Zeit, also synchron, begegnen und miteinander kommunizieren können. Darüber hinaus besteht oft die Möglichkeit, weitere i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nteraktive Elemente einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;per Video-Live-Stream&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es ist empfehlenswert, ein In-Person Online Training praxisorientiert zu&amp;amp;nbsp; gestalten, was auch eine kleinere Gruppengröße voraussetzt. Es empfiehlt sich das Training mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maximal zehn Personen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;durchzuführen, da die*der Trainer*in bei dieser Größe noch die Möglichkeit hat, Mimik und Gestik der Teilnehmenden zu erkennen und individuell auf die Teilnehmenden einzugehen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Solche synchronen Remote-Trainings und -Schulungen sind bei gleicher Dauer außerdem wesentlich anstrengender wie Präsenzschulungen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spätestens 45 Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine erste, kurze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pause &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzulegen. Das ständige Sitzen und die fehlende Bewegung machen sich ansonsten im Laufe des Trainingtags schnell bemerkbar. Eine gute Regel liegt auch im Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein Training sollte nicht mehr wie vier Stunden pro Tag dauern&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund der Aufnahmefähigkeit sollte eine virtuelles In-Person Training besser nicht länger dauern - auch nicht, wenn sich das Online-Training über mehrere Tage streckt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webinare ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Begriff setzt sich aus den Begriffen &amp;quot;Web&amp;quot; und &amp;quot;Seminar&amp;quot; zusammen und bezeichnet in der Regel eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Online-Veranstaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mit Hilfe eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;live &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragen wird. Webinare finden somit zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt. Es besteht die Möglichkeit, weitere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;interaktive Elemente &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs per Video-Live-Stream &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; paralleler Folien-Präsentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein Webinar kann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 1.000 Teilnehmer*innen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;umfassen. Dabei ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redefluss hauptsächlich von der*dem Trainer*in&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu den Teilnehmer*innen geprägt, allerdings besteht für die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und/oder &amp;amp;nbsp;Anregungen zu bringen.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;So sind Vorlesungen Webinare, da sie meist gekennzeichnet sind durch die hohe Anzahl von Studierenden. Der Instruktionsanteil ist sehr hoch, dafür tritt die Interaktivität in den Hintergrund. Kommunikationsbeziehungen verlaufen häufig in einer 1:n-Verteilung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Achtung&amp;lt;/u&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn Sie den Begriff &amp;quot;Webinar&amp;quot; verwenden wollen, bedenken Sie, dass&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.heise.de/news/Marke-Webinar-Gleich-fuenf-Antraege-auf-Loeschung-4838561.html dieser Begriff mittlerweile als Wortmarke geschützt ist.  ]&lt;br /&gt;
== Coffee Lectures&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Coffee Lecture wurde 2013 an der ETH Zürich eingeführt. Es ist ein Format, welches dem auch im akademischen Umfeld knapper gewordenen Zeitbudget Rechnung trägt und die Zielgruppe, eben Studierende und Wissenschaftler*innen, auch wirklich ansprechen soll. Dabei geht man davon aus, dass eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitspanne von zehn Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;üblicherweise der Zeitrahmen ist, der noch problemlos erübrigt werden kann und für den eine ungeteilte Aufmerksamkeit erwartet werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Drei Wochen lang, immer dienstags, mittwochs und donnerstag pünktlich um 13:00 Uhr, gibt es zu verschiedenen Themen einen maximal zehnminütigen Vortrag, zu dem die ETH einen frisch gebrühten Kaffee (oder Tee) spendierte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für die Coffee Lectures wurde ein früherer PC-Raum in einen modernen Schulungsraum umgewandelt – mit breiten Tischen für ca. 24 Personen, bequemen Stühlen für insgesamt 30 Personen und einem elektronischen White Board, welches es Vortragenden ermöglicht, direkt mit einem elektronischen Stift in die Präsentationen bzw. dargestellten Lernstoff zu schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die bisherigen Erfahrungen mit Coffee Lectures waren sehr ermutigend. Die Teilnehmer*innenzahlen lagen im Durchschnitt bei 19, mit Spitzenwerten über 30. Um die Hemmschwelle für die Teilnahme so gering wie möglich zu halten, wurde auf eine Anmeldung bzw. Registrierung verzichtet. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer*innen wirklich erst in den letzten Minuten (aber immer pünktlich) kamen. Außerdem wurde anfangs bewusst darauf verzichtet, die Folien der Coffee Lectures online zu stellen (in den meisten Fällen wurde ohnehin live präsentiert) – was die Zuhörer auch nicht erwarteten oder vermissten. Für die 3. Serie ist angedacht, im Stil von Sammelkarten postkartengroße Infokarten zu verteilen, die die wesentlichen Tipps und Informationen übersichtlich festhalten und so zum Sammeln und regelmäßigen Besuch der Coffee Lectures animieren. Aus diesem Grund wurden die Coffee Lectures auch von Anfang an durchnummeriert. Es zeigte sich außerdem, dass es wichtig ist, den&amp;lt;br&amp;gt;Vortrag unbedingt auf maximal zehn Minuten zu beschränken. Entscheidend ist auch die Art der Präsentation: unterhaltsam, im besten Sinne witzig und auf das Wesentliche fokussiert, mit dem Willen, auch Dinge und vor allem Komplexitäten wegzulassen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ein Training bzw. eine Schulung dieser Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kann problemlos auch virtuell über ein Webkonferenzsystem durchgeführt werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Quelle:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518 https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518]&lt;br /&gt;
== Web-Based Trainings&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931908413_282&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Web-Based-Trainings sind die älteste Form des Lernens im und mit dem Internet. Sie sind vor allem für eine asynchrone Vermittlung von Inhalten konzipiert. Hier werden den Lernenden abgeschlossene Lerneinheiten (von einfachen Dokumenten über Videos bis hin zu interaktiven Lernobjekten) über das Internet zur Verfügung gestellt – heute oft auch in Kombination mit begleitenden Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa E-Mail, Diskussionsforen, Chats oder auch Social-Media-Diensten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Meistens werden auch Audio- und Videostreams in die Lerneinheiten eingebunden, etwa durch den Einsatz von Webapplikationen oder kollaborativen Online-Diensten (zB Google Docs, Etherpads, Audience-Response-Systeme für interaktive Abstimmungen). &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MOOCs ==&lt;br /&gt;
MOOC steht für Massive Open Online Course. Diese Kurse werden auf eigene MOOC-Plattformen, wie zB edX, iversity, Coursera, Udacity, FutureLearn oder den bekanntesten deutschsprachigen Plattformen, wie iMooX, oncampus, openHPI, als reine Online-Kurse angeboten, die dann frei und offen zugänglich sind, also auf Zugangs- und Zulassungsbeschränkungen verzichten. Dadurch ergeben sich sehr hohe Zahlen an Teilnehmenden bzw. Nutzer*innen. Die Zusammenarbeit der Lernenden erfolgt meist über Diskussionsforen oder weitere Kommunikationstools. Lerninhalte werden primär mittels Lernvideos zur Verfügung gestellt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Trainings bzw. Schulungen über LMS-Systeme&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Learning-Management-Systeme (LMS) sind webbasierte Informationssysteme, welche speziell für das virtuelle Lehren und Lernen entwickelt wurden. So umfasst die Funktionalität zumindest ein Nutzer*innenmanagement (Administrator*innen, Lehrende, Lernende) sowie die Möglichkeit, verschiedene Kurse anzulegen und miteinander zu kommunizieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Innerhalb der Kurse bzw. Lernumgebung sind jeweils unterschiedliche Funktionen möglich, wie zum Beispiel die Bereitstellung von und Teilnahme an Online-Prüfungen, der Up- und Download von Lehr- und Lernmaterialien, das Abgeben von Aufgaben, das Einteilen von Gruppen uvm. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Das weltweit bekannteste Open-Source-System ist das LMS Moodle. Dieses bildet auch die Basis des Online Campuses an der FernFH. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Es gibt eine Vielzahl an didaktischen Szenarien, wie man solche Systeme einsetzen kann. Sehr häufig findet man zB Blended Learning bzw. Hypride Szenarien, in denen Präsenzunterricht und Online-Einheiten alternierend eingesetzt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serious Games&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Serious Games sind „ernsthafte Spiele“ oder Videospiele, deren Zweck in erster Linie das Lernen ist, und erst an zweiter Stelle die Unterhaltung. Seit Jahren erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit bei Unternehmen und Institutionen, die sie in ihre Schulungsprogramme aufnehmen.&lt;br /&gt;
== Videotraining ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Als Lern- und Lehrvideo werden asynchrone audiovisuelle Formate bezeichnet, die das Ziel verfolgen, einen Lehr- und Lerninhalt zu transportieren, der in didaktisch geeigneter Weise aufbereitet oder in einem didaktisch aufbereiteten Kontext eingebettet ist bzw. zur Anwendung kommen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/5QnOsyyebEQ&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;&amp;quot; width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Walkthroughs ==&lt;br /&gt;
== Immersive Lernumgebungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Immersiv bedeutet in diesem Zusammenhang &amp;quot;durchdringend&amp;quot; und steht für Lernumgebungen, die mit Virtual Reality, Simulationen oder simulierten Welten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Umgebung in einem Simulator, auf dem PC oder in einer VR-Brille visualisiert wird. Wesentlich ist, dass Lernende Teil der virtuellen Umgebung sind und in dieser handeln (und lernen) können – etwa ein Experiment starten, sich bestimmte Umgebungen oder Maschinen anschauen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Als erstes großes Beispiel dafür kann die 2003 entwickelte virtuelle Welt Second Life gesehen werden, welche übergegangen ist in 3D-Welten wie beispielsweise Minecraft. So bedient sich auch die Spieleindustrie immersiver Umgebungen. Heute werden durch die Zunahme von verfügbaren VR-Brillen auch immer mehr Lernapplikationen dafür entwickelt (Spitzer &amp;amp; Ebner, 2016).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VR-Training&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei einem VR-Training taucht man in eine virtuelle Welt ein, die der Realität so nahe kommt, dass man während des Trainings ganz in ihr versinkt. Das Training wird mit einer VR-Brille realisiert und erfordert vollen Körpereinsatz. So ist das „Erlebte“ wirkungsvoller. Virtual Reality (VR) als Trainingstechnologie ist mehr als Gamification und Animation. Es ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft von Trainings bzw. Schulungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Airbus hat in Zusammenarbeit mit Air France Industries und KLM Engineering einen Virtual-Reality-Schulungskurs zur Optimierung der Triebwerkswartung entwickelt. Während des Trainings müssen Auszubildende ein realistisches Problem lösen, beispielsweise den Austausch eines Motorteils. Die Auszubildenden können mithilfe der virtuellen Realität Teile heben, bewegen und austauschen.&amp;lt;/p&amp;gt;Beim VR-Training von Rolls Royce üben Mechaniker*innen das Anbringen des Triebwerks an einem Flugzeug und den Zusammenbau von Einzelteilen. Der Hauptvorteil des Trainings besteht darin, dass der Motor nicht physisch anwesend sein muss und nicht ortsgebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siemens AG ist ein deutsches Industrieunternehmen, das sich auf die Offshore-Installation von Windenergieanlagen und Rotorblättern spezialisiert hat. Da das Training an einer Turbine die Installation behindert, ist Virtual Reality das ideale Training für einen Konstruktionsfehler oder -ausfall. Ein Jeannette-Kran wird verwendet, um die Installation eines der Rotorblätter einer Windkraftanlage zu simulieren. Trainingsszenarien, Wetterbedingungen und Windgeschwindigkeiten können alle in der VR-Simulation geändert werden, was sich auf die Komplexität der Aufgabe auswirkt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AR-Training&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Während man beim VR-Training komplett von einer virtuellen Welt umgeben wird, handelt es sich bei der AR um einen Mix aus virtueller und physikalischer Welt. Bei einem Augmented Reality Training wird die reale Umgebung in die virtuelle Umgebung integriert und man taucht nicht vollständig in eine andere Welt ein, AR ist weniger immersiv. Es kann mit einem Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;So nutzt der Industriekonzern Thyssenkrupp beispielsweise das AR-Headset HoloLens bereits erfolgreich für die Wartung und Reparatur von Aufzügen. HoloLens unterstützt die Techniker dabei, Probleme zu finden und zu visualisieren. Das innovative Hilfsmittel ermöglicht Technikern freihändiges arbeiten und die Einblendung von hilfreichen Informationen in seinem Blickfeld. Augmented Reality soll hier Stress bei den Mitarbeitern reduzieren sowie deren Job sicherer und effizienter gestalten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Automobilhersteller Audi nutzt Augmented Reality für die Qualitätssicherung in der Produktion. Prüfer sehen mithilfe eines AR-Headsets Hologramme mit wichtigen Prüfschritten. Das Headset erkennt außerdem relevante Bauteile, markiert sie und zeigt dazugehörige Prüfmaße an. Dadurch sollen die Prüfer keine Prüfschritte mehr vergessen und akkurater prüfen können. Einmal entwickelt, kann es in Ländern aller Welt zum Einsatz kommen und Mitarbeiter effektiver für Prüfungsabläufe trainieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Comic-Training ==&lt;br /&gt;
Das Geschichten erzählen und Erklären durch illustrierte Charaktere gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Besonders Comic-Trainingsbücher sind ein ansprechendes und motivierendes Format für viele unterschiedliche Zielgruppen. Vier Eigenschaften machen sie besonders stark: Kommunikation, Vorstellungskraft, Ausdruck und Bewegung.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_k%C3%B6nnen_Breakout-R%C3%A4ume_im_Online-Setting_effektiv_genutzt_werden,_um_sicherzustellen,_dass_Arbeitsauftr%C3%A4ge_reibungslos_durchgef%C3%BChrt_und_erfolgreich_abgeschlossen_werden%3F&amp;diff=5904</id>
		<title>Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_k%C3%B6nnen_Breakout-R%C3%A4ume_im_Online-Setting_effektiv_genutzt_werden,_um_sicherzustellen,_dass_Arbeitsauftr%C3%A4ge_reibungslos_durchgef%C3%BChrt_und_erfolgreich_abgeschlossen_werden%3F&amp;diff=5904"/>
		<updated>2023-09-28T22:46:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;  == Vorbereitung == In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Zeit ==&lt;br /&gt;
Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Arbeitsauftrag ==&lt;br /&gt;
Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Schwierigkeiten vermeiden ==&lt;br /&gt;
Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Reihenfolge ==&lt;br /&gt;
In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kontrolle ==&lt;br /&gt;
Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5903</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5903"/>
		<updated>2023-09-28T22:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: /* Breakout-Rooms */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden? Wir haben die spannendsten Fragen inkl. Antworten zum virtuellen Kommunizieren gesammelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?]]&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML2_-_Trainings,_Schulungen_%26_Moderation&amp;diff=5902</id>
		<title>ML2 - Trainings, Schulungen &amp; Moderation</title>
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		<updated>2023-09-28T22:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie kann online Wissen vermittelt werden bzw. Lerninhalte zur virtuellen Konsumation aufbereitet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tools gibt es um virtuelle Trainings und Schulungen aufzubessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche innovativen Methoden oder Tools stehen zur Verfügung, um klassische Schulungen, Präsentationen und Workshops zu erweitern und das Engagement der Lernenden zu steigern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche digitalen Hilfsmittel oder Plattformen können genutzt werden, um klassisches Lernen und Schulungen in ansprechendere und interaktivere Formate umzuwandeln?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man sicherstellen, dass Lernende sich aktiv an virtuellen Schulungen/Trainings und Workshops beteiligen und das Gelernte effektiv umsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann eine physische Anwesenheit am besten virtuell ersetzt werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Breakout-Räume im Online-Setting effektiv genutzt werden, um sicherzustellen, dass Arbeitsaufträge reibungslos durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= == Einleitung =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Wer überall und jederzeit nach Belieben auf Lerneinheiten zugreifen kann, der kann sich Wissen schneller aneignen - und nutzenstiftend im täglichen Arbeitsumfeld einsetzen. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Mitarbeiter*innen durch den Einsatz von mobilem Lernen am Arbeitsplatz effizienter werden, während die neuen Lernaktivitäten gleichzeitig weniger Zeit beanspruchen - weil sie fokussierter sind als konventionelles Lernen. Hinzu kommt, dass die Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden aufgrund der ständigen Verbindung mit anderen (sozialen) Informations- und Kommunikationsnetzwerken intensiviert und Gruppenarbeit flexibler gestaltbar wird. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Auch Schulungen und Trainingsseminare können remote erfolgreich sein. Wichtig dabei ist, die Vorbereitung der Online-Fortbildung nicht bei der Webcam und einem entspannten Hintergrundbild aus dem letzten Urlaub zu belassen. Zu groß ist das Potenzial von Seminaren und zu vielzählig sind die Vorteile von remote abgehaltenen Schulungen. Der erste Vorteil ist zunächst offensichtlich: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitarbeitende können völlig ortsunabhängig an webbasierten Schulungs- bzw. Trainingskursen teilnehmen. Das bringt unmittelbar einen zweiten Vorteil mit sich:&lt;br /&gt;
*Private Verfplichtungen wie Kinderbetreuung sind viel leichter unter einen Hut zu bringen - ein gewichtiger Vorteil für alle Eltern im Team.&lt;br /&gt;
*Außerdem gehören Aufenthalte in spießigen Seminarhotels mit einer mehr oder weniger guten Verpflegung dank virtueller Fortbildungen der Vergangenheit an, ein Aspekt dem gewiss nicht viele nachtrauern.&lt;br /&gt;
*Und zu guter Letzt funktionieren auch gewisse Funktionen wie das Screensharing im Onlineseminar wesentlich besser wie in der Inhouse-Fortbildung. In der Regel gilt deshalb: Solange das Team nicht handfest, gemeinsam werkeln oder sich persönlich anfassen können muss, funktionieren viele Gruppenseminare auch digital überraschend gut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Aufgrund der flexiblen Möglichkeiten, über mobile Endgeräte unmittelbar und schnell Job-spezifische Inhalte abrufen zu können, wird die Effizienz des Lernens für den Einzelnen erhöht. Beispielsweise können Mitarbeiter*innen vor Ort rasch und fundierter agieren, zum Beispiel wenn sie im Foyer beim Kunden schnell noch ein produktbezogenes Tutorial zu einem Cross-Selling-Produkt lesen oder sich die Installationsanleitung für ein neues Bauteil anschauen können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Und die Vorteile für die Gesellschaft: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Beispielsweise erhalten räumlich und zeitlich gebundene Menschen einen erleichterten Zugang zu Bildungsinhalten. Damit kann auch die Lernmotivation für eher bildungsferne Menschen erhöht werden. Zudem wird damit auch die Vermittlung von Medienkompetenz als Bildungsaufgabe wahrgenommen und in Teilen der Bevölkerung noch bestehende Technik-Ängste können abgebaut werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Sollte Ihnen diesbezüglich noch die Erfahrung fehlen, freuen wir uns, Ihnen nachstehend Tipps aus unserer jahrelangen, virtuellen Schulungs- und Trainingserfahrung mit auf den Weg zu geben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Die richtigen Fragen vorab klären &amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wie so oft gilt es auch bei diesem Thema die wichtigsten Fragen gleich zu Beginn zu klären: Welche Inhalte sollen im Training bzw. in der Schulung behandelt werden? Gibt es Materialien, Präsentationen oder Handouts, die es vorzubereiten gilt? Welches ist die ideale Gruppengröße für das Thema?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Fragen dieser Art klingen zunächst banal. Doch in der Praxis führen sie nicht ungern zu Verwirrung, werden sie nicht frühzeitig geklärt. Themen und Inhalte der Schulung beeinflussen schließlich die Anforderungen an das Schulungsformat. Je genauer das Ziel des Seminars definiert ist, umso leichter fallen Entscheidungen rund um das passende Tool und den geeigneten Ablauf. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Während bei methodischen Fortbildungen, wie einem Design-Thinking-Seminar, der Einsatz von Kreativtools empfehlenswert ist (zB virtuelle Whiteboards), sind bei Seminaren von Software-Entwickler*innen eher Pair-Programming-Tools gefragt. Bei klassischen Soft-Skills-Kursen zu Themen rund um Rhetorik oder Stressmanagement reichen hingegen Videocall-Tools aus.&amp;lt;/p&amp;gt;= Trainings- und Schulungsformate&amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Remote-Fortbildungen hilft es, einen verbindlichen Leitfaden für die Online-Kommunikation festzulegen. Auf diese Art wird von Beginn an klargestellt, dass zB bei synchronen Trainings und Schulungen ausschließlich vor oder nacheinander gesprochen werden darf. Hat der einzelne Teilnehmer*in ihren*seinen Beitrag geteilt, empfiehlt es sich außerdem, das Mikrofon stumm zu schalten, um störende Nebengeräusche möglichst zu vermeiden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was bei Vor-Ort-Meetings durch eine leichte Kopfbewegung oder Augenkontakt sichergestellt wird, sollte bei Online-Trainings bzw. Schulungen bewusst ausgesprochen werden. Deshalb gehört in der Gesprächsetikette auch festgehalten, Aussagen möglichst klar und personenbezogen zu formulieren. Wird von einer Person eine Antwort erwartet, ist dies in der virtuelle Welt dezidiert zu kommunizieren. Trainer*innen sollten hier idealerweise mit gutem Beispiel vorangehen und die Teilnehmenden möglichst mit ihrem Namen ansprechen, wenn aktives Feedback von ihnen erwünscht ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In-Person Online Training ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Ein In-Person Online Training ist in der Regel eine Online-Veranstaltung, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit Hilfe eines Webkonferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) live übertragen wird. In-Person Online Trainings finden somit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt, so dass sich Lehrende und Lernende virtuell zur selben Zeit, also synchron, begegnen und miteinander kommunizieren können. Darüber hinaus besteht oft die Möglichkeit, weitere i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nteraktive Elemente einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;per Video-Live-Stream&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es ist empfehlenswert, ein In-Person Online Training praxisorientiert zu&amp;amp;nbsp; gestalten, was auch eine kleinere Gruppengröße voraussetzt. Es empfiehlt sich das Training mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maximal zehn Personen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;durchzuführen, da die*der Trainer*in bei dieser Größe noch die Möglichkeit hat, Mimik und Gestik der Teilnehmenden zu erkennen und individuell auf die Teilnehmenden einzugehen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Solche synchronen Remote-Trainings und -Schulungen sind bei gleicher Dauer außerdem wesentlich anstrengender wie Präsenzschulungen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spätestens 45 Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine erste, kurze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pause &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzulegen. Das ständige Sitzen und die fehlende Bewegung machen sich ansonsten im Laufe des Trainingtags schnell bemerkbar. Eine gute Regel liegt auch im Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein Training sollte nicht mehr wie vier Stunden pro Tag dauern&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund der Aufnahmefähigkeit sollte eine virtuelles In-Person Training besser nicht länger dauern - auch nicht, wenn sich das Online-Training über mehrere Tage streckt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webinare ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Begriff setzt sich aus den Begriffen &amp;quot;Web&amp;quot; und &amp;quot;Seminar&amp;quot; zusammen und bezeichnet in der Regel eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Online-Veranstaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mit Hilfe eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konferenzsystems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zB Teams) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;live &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragen wird. Webinare finden somit zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;festgelegten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt. Es besteht die Möglichkeit, weitere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;interaktive Elemente &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einzubinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zB Umfragen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Mittelpunkt steht meist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermittlung eines spezifischen Lernstoffs per Video-Live-Stream &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; paralleler Folien-Präsentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein Webinar kann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 1.000 Teilnehmer*innen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;umfassen. Dabei ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redefluss hauptsächlich von der*dem Trainer*in&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu den Teilnehmer*innen geprägt, allerdings besteht für die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und/oder &amp;amp;nbsp;Anregungen zu bringen.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;So sind Vorlesungen Webinare, da sie meist gekennzeichnet sind durch die hohe Anzahl von Studierenden. Der Instruktionsanteil ist sehr hoch, dafür tritt die Interaktivität in den Hintergrund. Kommunikationsbeziehungen verlaufen häufig in einer 1:n-Verteilung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Achtung&amp;lt;/u&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn Sie den Begriff &amp;quot;Webinar&amp;quot; verwenden wollen, bedenken Sie, dass&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.heise.de/news/Marke-Webinar-Gleich-fuenf-Antraege-auf-Loeschung-4838561.html dieser Begriff mittlerweile als Wortmarke geschützt ist.  ]&lt;br /&gt;
== Coffee Lectures&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Coffee Lecture wurde 2013 an der ETH Zürich eingeführt. Es ist ein Format, welches dem auch im akademischen Umfeld knapper gewordenen Zeitbudget Rechnung trägt und die Zielgruppe, eben Studierende und Wissenschaftler*innen, auch wirklich ansprechen soll. Dabei geht man davon aus, dass eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitspanne von zehn Minuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;üblicherweise der Zeitrahmen ist, der noch problemlos erübrigt werden kann und für den eine ungeteilte Aufmerksamkeit erwartet werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Drei Wochen lang, immer dienstags, mittwochs und donnerstag pünktlich um 13:00 Uhr, gibt es zu verschiedenen Themen einen maximal zehnminütigen Vortrag, zu dem die ETH einen frisch gebrühten Kaffee (oder Tee) spendierte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für die Coffee Lectures wurde ein früherer PC-Raum in einen modernen Schulungsraum umgewandelt – mit breiten Tischen für ca. 24 Personen, bequemen Stühlen für insgesamt 30 Personen und einem elektronischen White Board, welches es Vortragenden ermöglicht, direkt mit einem elektronischen Stift in die Präsentationen bzw. dargestellten Lernstoff zu schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die bisherigen Erfahrungen mit Coffee Lectures waren sehr ermutigend. Die Teilnehmer*innenzahlen lagen im Durchschnitt bei 19, mit Spitzenwerten über 30. Um die Hemmschwelle für die Teilnahme so gering wie möglich zu halten, wurde auf eine Anmeldung bzw. Registrierung verzichtet. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer*innen wirklich erst in den letzten Minuten (aber immer pünktlich) kamen. Außerdem wurde anfangs bewusst darauf verzichtet, die Folien der Coffee Lectures online zu stellen (in den meisten Fällen wurde ohnehin live präsentiert) – was die Zuhörer auch nicht erwarteten oder vermissten. Für die 3. Serie ist angedacht, im Stil von Sammelkarten postkartengroße Infokarten zu verteilen, die die wesentlichen Tipps und Informationen übersichtlich festhalten und so zum Sammeln und regelmäßigen Besuch der Coffee Lectures animieren. Aus diesem Grund wurden die Coffee Lectures auch von Anfang an durchnummeriert. Es zeigte sich außerdem, dass es wichtig ist, den&amp;lt;br&amp;gt;Vortrag unbedingt auf maximal zehn Minuten zu beschränken. Entscheidend ist auch die Art der Präsentation: unterhaltsam, im besten Sinne witzig und auf das Wesentliche fokussiert, mit dem Willen, auch Dinge und vor allem Komplexitäten wegzulassen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ein Training bzw. eine Schulung dieser Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kann problemlos auch virtuell über ein Webkonferenzsystem durchgeführt werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Quelle:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518 https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/100518]&lt;br /&gt;
== Web-Based Trainings&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931908413_282&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Web-Based-Trainings sind die älteste Form des Lernens im und mit dem Internet. Sie sind vor allem für eine asynchrone Vermittlung von Inhalten konzipiert. Hier werden den Lernenden abgeschlossene Lerneinheiten (von einfachen Dokumenten über Videos bis hin zu interaktiven Lernobjekten) über das Internet zur Verfügung gestellt – heute oft auch in Kombination mit begleitenden Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa E-Mail, Diskussionsforen, Chats oder auch Social-Media-Diensten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Meistens werden auch Audio- und Videostreams in die Lerneinheiten eingebunden, etwa durch den Einsatz von Webapplikationen oder kollaborativen Online-Diensten (zB Google Docs, Etherpads, Audience-Response-Systeme für interaktive Abstimmungen). &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MOOCs ==&lt;br /&gt;
MOOC steht für Massive Open Online Course. Diese Kurse werden auf eigene MOOC-Plattformen, wie zB edX, iversity, Coursera, Udacity, FutureLearn oder den bekanntesten deutschsprachigen Plattformen, wie iMooX, oncampus, openHPI, als reine Online-Kurse angeboten, die dann frei und offen zugänglich sind, also auf Zugangs- und Zulassungsbeschränkungen verzichten. Dadurch ergeben sich sehr hohe Zahlen an Teilnehmenden bzw. Nutzer*innen. Die Zusammenarbeit der Lernenden erfolgt meist über Diskussionsforen oder weitere Kommunikationstools. Lerninhalte werden primär mittels Lernvideos zur Verfügung gestellt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Trainings bzw. Schulungen über LMS-Systeme&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Learning-Management-Systeme (LMS) sind webbasierte Informationssysteme, welche speziell für das virtuelle Lehren und Lernen entwickelt wurden. So umfasst die Funktionalität zumindest ein Nutzer*innenmanagement (Administrator*innen, Lehrende, Lernende) sowie die Möglichkeit, verschiedene Kurse anzulegen und miteinander zu kommunizieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Innerhalb der Kurse bzw. Lernumgebung sind jeweils unterschiedliche Funktionen möglich, wie zum Beispiel die Bereitstellung von und Teilnahme an Online-Prüfungen, der Up- und Download von Lehr- und Lernmaterialien, das Abgeben von Aufgaben, das Einteilen von Gruppen uvm. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Das weltweit bekannteste Open-Source-System ist das LMS Moodle. Dieses bildet auch die Basis des Online Campuses an der FernFH. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Es gibt eine Vielzahl an didaktischen Szenarien, wie man solche Systeme einsetzen kann. Sehr häufig findet man zB Blended Learning bzw. Hypride Szenarien, in denen Präsenzunterricht und Online-Einheiten alternierend eingesetzt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serious Games&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Serious Games sind „ernsthafte Spiele“ oder Videospiele, deren Zweck in erster Linie das Lernen ist, und erst an zweiter Stelle die Unterhaltung. Seit Jahren erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit bei Unternehmen und Institutionen, die sie in ihre Schulungsprogramme aufnehmen.&lt;br /&gt;
== Videotraining ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Als Lern- und Lehrvideo werden asynchrone audiovisuelle Formate bezeichnet, die das Ziel verfolgen, einen Lehr- und Lerninhalt zu transportieren, der in didaktisch geeigneter Weise aufbereitet oder in einem didaktisch aufbereiteten Kontext eingebettet ist bzw. zur Anwendung kommen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/5QnOsyyebEQ&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;&amp;quot; width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Walkthroughs ==&lt;br /&gt;
== Immersive Lernumgebungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Immersiv bedeutet in diesem Zusammenhang &amp;quot;durchdringend&amp;quot; und steht für Lernumgebungen, die mit Virtual Reality, Simulationen oder simulierten Welten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Umgebung in einem Simulator, auf dem PC oder in einer VR-Brille visualisiert wird. Wesentlich ist, dass Lernende Teil der virtuellen Umgebung sind und in dieser handeln (und lernen) können – etwa ein Experiment starten, sich bestimmte Umgebungen oder Maschinen anschauen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Als erstes großes Beispiel dafür kann die 2003 entwickelte virtuelle Welt Second Life gesehen werden, welche übergegangen ist in 3D-Welten wie beispielsweise Minecraft. So bedient sich auch die Spieleindustrie immersiver Umgebungen. Heute werden durch die Zunahme von verfügbaren VR-Brillen auch immer mehr Lernapplikationen dafür entwickelt (Spitzer &amp;amp; Ebner, 2016).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VR-Training&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei einem VR-Training taucht man in eine virtuelle Welt ein, die der Realität so nahe kommt, dass man während des Trainings ganz in ihr versinkt. Das Training wird mit einer VR-Brille realisiert und erfordert vollen Körpereinsatz. So ist das „Erlebte“ wirkungsvoller. Virtual Reality (VR) als Trainingstechnologie ist mehr als Gamification und Animation. Es ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft von Trainings bzw. Schulungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Airbus hat in Zusammenarbeit mit Air France Industries und KLM Engineering einen Virtual-Reality-Schulungskurs zur Optimierung der Triebwerkswartung entwickelt. Während des Trainings müssen Auszubildende ein realistisches Problem lösen, beispielsweise den Austausch eines Motorteils. Die Auszubildenden können mithilfe der virtuellen Realität Teile heben, bewegen und austauschen.&amp;lt;/p&amp;gt;Beim VR-Training von Rolls Royce üben Mechaniker*innen das Anbringen des Triebwerks an einem Flugzeug und den Zusammenbau von Einzelteilen. Der Hauptvorteil des Trainings besteht darin, dass der Motor nicht physisch anwesend sein muss und nicht ortsgebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siemens AG ist ein deutsches Industrieunternehmen, das sich auf die Offshore-Installation von Windenergieanlagen und Rotorblättern spezialisiert hat. Da das Training an einer Turbine die Installation behindert, ist Virtual Reality das ideale Training für einen Konstruktionsfehler oder -ausfall. Ein Jeannette-Kran wird verwendet, um die Installation eines der Rotorblätter einer Windkraftanlage zu simulieren. Trainingsszenarien, Wetterbedingungen und Windgeschwindigkeiten können alle in der VR-Simulation geändert werden, was sich auf die Komplexität der Aufgabe auswirkt.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AR-Training&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Während man beim VR-Training komplett von einer virtuellen Welt umgeben wird, handelt es sich bei der AR um einen Mix aus virtueller und physikalischer Welt. Bei einem Augmented Reality Training wird die reale Umgebung in die virtuelle Umgebung integriert und man taucht nicht vollständig in eine andere Welt ein, AR ist weniger immersiv. Es kann mit einem Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;So nutzt der Industriekonzern Thyssenkrupp beispielsweise das AR-Headset HoloLens bereits erfolgreich für die Wartung und Reparatur von Aufzügen. HoloLens unterstützt die Techniker dabei, Probleme zu finden und zu visualisieren. Das innovative Hilfsmittel ermöglicht Technikern freihändiges arbeiten und die Einblendung von hilfreichen Informationen in seinem Blickfeld. Augmented Reality soll hier Stress bei den Mitarbeitern reduzieren sowie deren Job sicherer und effizienter gestalten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der Automobilhersteller Audi nutzt Augmented Reality für die Qualitätssicherung in der Produktion. Prüfer sehen mithilfe eines AR-Headsets Hologramme mit wichtigen Prüfschritten. Das Headset erkennt außerdem relevante Bauteile, markiert sie und zeigt dazugehörige Prüfmaße an. Dadurch sollen die Prüfer keine Prüfschritte mehr vergessen und akkurater prüfen können. Einmal entwickelt, kann es in Ländern aller Welt zum Einsatz kommen und Mitarbeiter effektiver für Prüfungsabläufe trainieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Comic-Training ==&lt;br /&gt;
Das Geschichten erzählen und Erklären durch illustrierte Charaktere gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Besonders Comic-Trainingsbücher sind ein ansprechendes und motivierendes Format für viele unterschiedliche Zielgruppen. Vier Eigenschaften machen sie besonders stark: Kommunikation, Vorstellungskraft, Ausdruck und Bewegung.&lt;br /&gt;
= Motivationsfaktoren =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Trainings und Schulungen, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ... &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deadlines bzw. Abgabetermine,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die dabei helfen, Aufgaben immer bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abzuarbeiten. Gerade im virtuellen Lernen ist durch die Doppelbelastung und Dichte aus Arbeit und Weiterbildung der Alltag oft ohne den Druck einer Abgabe kaum ausreichend Motivation vorhanden, um sich vorzuarbeiten. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außerdem: Ausblick auf erledigte Aufgaben (Abhaken einer toDo-Liste)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine flexible Zeiteinteilung und eine Wahlfreiheit:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich mir meine Freizeit selbst einteilen und eigenständig entscheiden kann, wann etwas zu lernen ist bzw. ich meine Lerneinheiten absolviere, d.h. wenn ich mein eigenes Tempo und die Reihenfolge bzw. Wahl der Aufgaben selbst bestimmen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolgserlebnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Quizze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruppen(arbeiten)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weil sie ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl geben. Es wird zusammen der Lernfortschritt besprochen und aufgetauchte Fragen beantwortet. Eine Lerngruppe ist für viele sehr hilfreich, um am Ball zu bleiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;das Feedback&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Lehrenden, um sich weiterzuentwickeln sowie zielorientiert und motiviert zu bleiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ein persönlich ausgewählter Lernpfad:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn ich nicht ausnahmslos nach den vorgegebenen Unterlagen lernen muss. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitstreiter*innen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mich in der Motivation mitreißen sowie der Austausch mit Kolleg*innen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolg&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;des Arbeitsfortschritts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anderen sich nicht die Blöße zu geben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel(e):&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders selbst gesteckte Ziele, die ich auch tatsächlich erreichen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortschrittsberichte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitung und Bearbeitung eines Übersichtsplanes (wann wird was abgegeben, was gelernt, usw. )&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine Abwechslung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Inhalte. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abschluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch ein Zertifikat, Titel, ... sowie die Aussicht auf eine positive Beurteilung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pausen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tage, in denen ich bewusst Pause mache. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Erwerb von Neuem:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Auseinandersetzen mit neuen Themen bzw. einfach etwas neues Lernen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Anwendung des Themas:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn es ein spannendes Thema ist und wenn ein Bezug zum &amp;quot;realen Leben&amp;quot; oder zur Arbeit hergestellt werden kann und man weiß, dass man das Gelernte im Leben gut gebrauchen kann. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;das eigene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachsen bzw. Entwicklung &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kleine Aufgaben:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Aufgaben sollten in kleine zerlegt werden, denn wenn man sich zu große Aufgaben vornimmt, kann das demotivieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten zum konzentrierten Lernen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gewisse Zeitslots am Tag, wo man sich komplett abschottet (Handy nur für dringende Anrufe konfiguriert, Outlook beendet und nur die wesentlichen Applikationen geöffnet sind, die wirklich für die Bearbeitung der Aufgabe unbedingt notwendig sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Incentivierungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie ein Schokoriegel nach getaner Arbeit oder eine kurze Pause, etc.&lt;br /&gt;
= Wie stellt man das virtuelle Lernen am besten an und wo kann man starten?&amp;lt;br&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#1 Das Verlernen lernen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Um Neues zu lernen, müssen wir erstmal Platz schaffen – also Dinge verlernen. Die Theorie des Futurologen Alvin Toffler klingt einleuchtend, ist aber gar nicht so leicht umzusetzen. Beim Verlernen geht es nämlich nicht einfach darum, Gelerntes wieder zu vergessen. Man versucht vielmehr, alte Verhaltens- und Denkmuster in Frage zu stellen und frühere Überzeugungen und Ansichten loszuwerden. Ein Prozess, der Kraft kostet, aber den positiven Effekt hat, dass dann auch Neues gedeihen kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#2 Neugierig bleiben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Welt um uns herum befindet sich in einem ständigen Wandel, Technologien entwickeln sich weiter und einmal angeeignetes Wissen altert schneller als je zuvor. Wie soll man da Schritt halten?&amp;amp;nbsp;Ein guter Start ist es, sich (wieder) anzugewöhnen, mehr Fragen zu stellen. Neugier ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Klingt banal, hilft aber unheimlich dabei, viel Wissen aufzusaugen und auf dem Laufenden zu bleiben. Probiert es doch gleich heute einmal aus! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#3 Ein Lernthema finden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Um herauszufinden, in welchen Bereichen man sich persönlich weiterentwickeln könnte, bietet eventuell der eigene Job einen ersten Ansatzpunkt: Vielleicht hat sich die Tätigkeit, die eigene Funktion und Rolle im Unternehmen in der letzten Zeit verändert. Oder die Firma und Branche befindet sich komplett im Wandel. Überlege dann, welche Kenntnisse und Fähigkeiten dir bei deiner täglichen Arbeit am meisten helfen würden. Wo würde es sich lohnen, besser zu werden, für aktuelle Projekte oder neue berufliche Chancen? Die Erkenntnisse kann man dann nutzen, um sich gezielt auf die Suche nach passenden Weiterbildungsmöglichkeiten zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#4 Sich selbst besser kennenlernen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer sich weiterentwickeln möchte oder einfach auf der Suche nach neuen Interessen ist, dem kann es helfen, die eigenen Stärken und Schwächen etwas genauer zu analysieren. Wer sich selbst gut kennt, kann einfacher entscheiden, in welche Richtung es gehen kann. Um herauszufinden, was einem besonders liegt, kann man zum Beispiel überlegen, in welchen Situationen man sich besonders gut gefühlt hat: Vielleicht als man neulich einer Freundin in einer schwierigen Situation geholfen hat? Oder als man einen Streit zwischen zwei Kolleg*innen schlichten konnte? Es kann dabei auch hilfreich sein, Menschen aus dem eigenen Umfeld zu fragen, welche Fähigkeiten sie in einem sehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#5 Klein anfangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dich fasziniert künstliche Intelligenz? Du findest Big Data spannend? Man muss ja nicht gleich ein Parallelstudium starten. Eine schnell umsetzbare Möglichkeit ist es, mit kleinen Schritten zu beginnen und so nach und nach herauszufinden, ob man tiefer in ein Thema einsteigen oder sogar seinen beruflichen Weg in diese Richtung lenken möchte. Zu so gut wie jedem Thema gibt es TED-Talks, Videos oder Online-Foren. Die dunkle, kalte Jahreszeit kann man prima dafür nutzen, es sich mit einem Tee auf dem Sofa gemütlich zu machen und in neue Themen einzutauchen. Speziell für Führungskräfte bieten wir zum Beispiel mit der&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.microsoft.com/de-de/ai/ai-business-school AI Business School]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;eine Masterclass-Reihe, in der Top-Manager*innen aus internationalen Unternehmen ihre Erkenntnisse und praktischen Hinweise darüber teilen, wie sich künstliche Intelligenz strategisch in Organisationen jeder Branche und Größe einsetzen lässt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#6 Die passende Lernform finden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;So vielfältig die Themen sind, so unterschiedlich sind auch die Formate. Manch eine*r nimmt am meisten aus regelmäßigen Treffen mit einer Lerngruppe mit. Andere lernen lieber im eigenen Tempo auf einer Lernplattform, hören sich Vorträge an oder brauchen Präsenz-Workshops. Damit man sich wohlfühlt und am Ball bleibt, ist es wichtig, die für sich passende Lernform zu finden – und das funktioniert natürlich am besten mit ausprobieren. Im Rahmen unserer Initiative&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.it-fitness.de/2510_Home.htm IT Fitness]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;können Lernende zum Beispiel verschiedene Formate kennenlernen, digitale Kompetenzen aufbauen und Mini-Zertifizierungen in Form von “Open Badges” erwerben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#7 Mehr Selbstbewusstsein bei der Jobsuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Stellenausschreibungen sind vollgepackt mit Anforderungen – doch ganz ehrlich: Niemand bringt alles mit was gefordert wird. Es wird häufig ein Ideal beschrieben, das in der Realität so nicht existiert. Warum nicht mal mit einer anderen Sichtweise darauf schauen und sich fragen: Habe ich Lust, mich in die Themen einzuarbeiten? Sehe ich das Potenzial bei mir? Wer Lernbereitschaft zeigt, hat oftmals gute Chancen den Job zu bekommen, auch wenn nicht alle gefragten Fähigkeiten vorhanden sind.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#8 Vorbilder und Gleichgesinnte finden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Gemeinsam macht es gleich viel mehr Spaß, etwas Neues zu lernen. Vielleicht gibt es ein*e Kolleg*in oder Freund*in, der/die sich auch für dein Thema interessiert? Auch ein*e Mentor*in kann beim Lernen helfen, anspornen und mit Impulsen einen Weg zeigen. Erzähle Mitmenschen von deinem Vorhaben und trau dich, Expert*innen anzusprechen. Unsere Initiative&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://news.microsoft.com/de-de/skillher-microsoft-initiative-fuer-mehr-frauen-in-digitalberufen/ SkillHer]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;funktioniert zum Beispiel genau so: Die Teilnehmerinnen werden über den gesamten Lernprozess von Mentorinnen begleitet und bauen in Lerngruppen eine Art Kompetenznetzwerk auf, das Austausch und Karrieremöglichkeiten fördert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#9 Lernen zur Gewohnheit werden lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Eine gute Sache am Erwachsensein: Sich selbst aussuchen zu können, wie, was und wann man lernt! Man kann das Lernen flexibel in den Alltag integrieren, wie es einem am besten passt und es zu einer Routine werden lassen. Um zu beginnen, mache dir bewusst, wo du eigentlich überall am Tag lernst. So kannst du mit kleinen Tricks und Kniffen etwas aus alltäglichen Situationen mitnehmen. Zum Beispiel, indem du dich gezielt fragst, was du aus den Erfahrungen einer Person lernen kannst, die du heute getroffen hast. Oder was du über die Person selbst erfahren hast, welche Eigenschaften sie hat und welche Erkenntnisse du daraus ziehen kannst. Das ist wie eine Art Training für unser eigenes Lernverhalten – versuche es gleich heute mal!&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#10 Keine Angst vor Motivationstiefs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Niemand ist jeden Tag motiviert, die Welt neu zu entdecken und Wissen aufzusaugen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit sollte man nicht zu streng mit sich sein, wenn der persönliche Lernweg einmal nicht so geradlinig verläuft, wie man es sich vorgenommen hat. Motivationstiefs sind ganz normal und gehören zu jedem Lernprozess dazu.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#11 Online-Learning-Angebote nutzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Digitales Marketing, Projektmanagement oder Grafikdesign? Wer tiefer in ein Thema einsteigen will, findet online jede Menge, teils kostenlose, Angebote. LinkedIn Learning bietet zum Beispiel eine Vielzahl an Lerninhalten und Videos. Sie ermöglichen es uns an dem Ort zu lernen, wo wir uns am wohlsten fühlen. Im Rahmen unserer&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://news.microsoft.com/de-de/microsoft-qualifizierungsinitiative-erreicht-eine-million-deutsche-erweiterung-und-verlaengerung-des-programms-zum-erwerb-digitaler-faehigkeiten/ weltweiten Qualifizierungsinitiative]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;sind zahlreiche&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://opportunity.linkedin.com/de-de/skills-for-in-demand-jobs Lernpfade]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;für digitale Fähigkeiten kostenlos verfügbar. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#12 Zertifizierungen holen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer schon erste Erfahrungen im IT-Bereich hat, kann sich auch mit&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;weiterbilden und Zertifizierungen sammeln. IT-Fachkräfte können hier im eigenen Stil und Tempo lernen – zum Beispiel in Form von Texten, Videos sowie praktischen Übungen, Aufgaben und Wissenstest, um das Gelernte zu festigen. Darüber hinaus gibt es virtuelle Live-Training-Events wie Konferenzen, Demos oder Workshops mit professionellen Trainer-Teams sowie Hands-On-Trainings. Alle Inhalte basieren auf der Grundlage realer Geschäftsanforderungen und sind speziell auf die Rollen und Positionen in Unternehmen abgestimmt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#13 Lernzeit zu Arbeitszeit werden lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele fragen sich, wie sie zwischen 40-Stunden-Job, Care-Arbeit, Freizeit und Familie auch noch Zeit zum Weiterbilden finden sollen. Eine Lösung könnte es sein, das Lernen mit der Arbeit zu verbinden. Denn wer außer dir selbst profitiert noch, wenn du dich fortbildest? Genau: Dein Arbeitgeber. Unternehmen sind heute mehr denn je darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeiter*innen ihre Kompetenzen erweitern und mit der technologischen Entwicklung Schritt halten. Erkläre deiner Chefin oder deinem Vorgesetzen, wie die Abteilung von den neuen Fähigkeiten profitieren würde. Gemeinsam kann man dann überlegen, wie man die Fortbildung am besten in den Arbeitsalltag integrieren kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#14 Nichtwissen akzeptieren, „Growth Mindset“ leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ob beruflich oder privat – im Alltag begegnen uns immer wieder neue Aufgaben und Situationen, die wir so noch nicht erlebt haben und die erstmal ein „das kann ich nicht“ oder “das weiß ich nicht” in uns hervorrufen. Eine ganz natürliche und menschliche Reaktion. Ein kleiner Trick kann hier schon helfen, die eigene Einstellung zu verändern und die Herausforderung vielleicht leichter zu meistern: Versuche nächstes Mal stattdessen zu denken „das kann ich NOCH nicht“ oder “das weiß ich NOCH nicht”. Der Gedanke dahinter basiert auf der Kultur des „Growth Mindset“, die wir bei Microsoft verinnerlicht haben: Jeder Mensch kann Dinge verändern, lernen und wachsen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#15 Dem Kopf eine Pause gönnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Manchmal treten wir beim Lernen auf der Stelle und kommen gefühlt einfach nicht weiter – die Inhalte wollen nicht im Kopf bleiben. Oft ist es dann hilfreich, sich eine Zeit lang mit einem ganz anderen Thema zu beschäftigen oder sich mit Sport oder Spazierengehen abzulenken. Wendet man sich später oder nach ein paar Tagen wieder dem Lernstoff zu, merkt man plötzlich, dass das Gelernte doch besser verinnerlicht wurde, als man zunächst dachte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#16 Inspiration suchen und finden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer nach Anregungen sucht, ein Thema mal aus einem völlig anderen, neuen Blickwinkel zu betrachten, der sollte vielleicht mal wieder den Besuch eines Museums oder einer Ausstellung in Betracht ziehen (viele bieten auch Online-Rundgänge an). Ein Perspektivwechsel hilft häufig, den eigenen Weg zu finden. Besonders gut funktioniert die Inspiration von außen, wenn man spontan und ohne festen Plan loszieht. Überraschend, wo die Impulse einem später überall weiterhelfen – in Meetings, bei einem Vorstellungsgespräch oder um jemand anderen bei einem Projekt zu unterstützen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#17 Das Wissen von Vielen nutzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In jedem Unternehmen schlummert eine ganze Menge gesammeltes Wissen. Allerdings ist es eine Herausforderung, dieses auch für alle zugänglich und nutzbar zu machen. Niemand kennt alle Kolleg*innen, schon gar nicht ihre individuellen Qualifikationen, Hobbies und Interessen. Oft lohnt es sich aber, selbst außergewöhnliche Fragen über interne Kommunikationstools wie Microsoft Teams oder Yammer zu stellen. Öfter als gedacht, hebt man dabei einen ungeahnten “Wissensschatz”, weil jemand zu dem Thema schon mal etwas gehört, gelesen oder sogar selbst dazu gearbeitet und recherchiert hat.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#18 Sich eine Wissensbibliothek anlegen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer mit offenen Augen durch die Welt läuft, stößt ständig auf neue Informationen – ein Artikel hier, ein Tweet dort, ein Gespräch am Kaffeeautomaten oder ein Bild auf einer Werbefläche: All das direkt zu verarbeiten, ist im normalen Arbeitsalltag fast unmöglich. Da kann es helfen, sich mit Tools wie zum Beispiel OneNote eine eigene kleine Bibliothek anzulegen und dort Eindrücke und Ideen “für später” festzuhalten – so geht nichts verloren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#19 Lernen, was Spaß macht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Gerade Erwachsene neigen dazu, das Thema Lernen und Weiterbildung mit beruflichen Zielen oder Karriere zu verknüpfen. Wenn wir aber nur Dinge lernen, von denen wir uns berufliches Vorankommen versprechen, laufen wir Gefahr, die Lust an neuen Themen zu verlieren. Gerade die Weihnachtszeit bietet sich dafür an, auch mal links und rechts vom Weg zu schauen und etwas zu entdecken, das einen persönlich interessiert. Vielleicht wolltet ihr schon immer mal Gebärdensprache lernen, oder Töpfern, Coden, Fliesenlegen? Alles was Spaß macht ist erlaubt und hilft euch dabei, eure Lern-Muskeln zu beanspruchen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#20 Gelerntes mit anderen teilen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Jemand hat eine spannende Konferenz besucht, ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt oder eine interessante Persönlichkeit getroffen? Da bietet es sich doch an, die Kolleg*innen an den Learnings und Erfahrungen teilhaben zu lassen und das kuratierte Wissen weiterzugeben. Das kann ohne großen Aufwand, zum Beispiel in Form eines Postings im Unternehmensnetzwerk oder als kurzer Impuls im nächsten Morning Meeting sein. Mache selbst den Anfang und gib den “Staffelstab” dann weiter, sodass eine Art Team-Routine daraus werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#21 Auf Qualität setzen, nicht auf Quantität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Während man früher in der Schule viel Stoff in relativ wenig Zeit gelernt hat, kann man heute gezielter vorgehen. Es geht nicht darum, möglichst viel Wissen und neue Informationen in den Kopf zu kriegen. Stattdessen kann man sich die so genannten “Aha-Momente” zu Nutze machen, die wahrscheinlich jede*r von uns kennt. Hat man nämlich eine neue Erkenntnis oder Einsicht gewonnen, passiert etwas in unserem Gehirn, das Neurowissenschaftler als den aktiven Teil des Lernens betrachten – es entstehen neuronale Verbindungen, die uns dann auch dazu bringen, anders zu denken und zu handeln.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#22 Lerninhalte mixen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Unser Gehirn liebt Abwechslung! Um mehr Flexibilität und Weitsicht ins eigene Denken und Handeln zu bekommen, kann es deshalb helfen, sich nacheinander mit verschiedenen Lerninhalten zu beschäftigen. Bei dieser Technik mixt man theoretische, technische und soziale Disziplinen. Hat man zum Beispiel in den letzten Wochen einen Programmierkurs belegt, kann man sich danach vielleicht mit Kreativitäts- oder Kommunikationstechniken beschäftigen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#23 Zeit zum Reflektieren nehmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer viel lernt, sollte sich auch Zeit nehmen, das Gelernte zu verarbeiten. Hierfür kann man sich ganz konkret Gedanken machen, welche Vorteile man im Umgang mit seinen Mitmenschen, bei der Arbeit mit Kund*innen oder bei kommenden Projekten daraus ziehen kann. Nur so können wir das gewonnene Wissen letztendlich aktiv anwenden und für uns selber nutzbar machen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#24 Lernvorbild werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Lachen ist anstecken – lernen auch! Wer es liebt, neue Themen für sich zu entdecken, niemals aufhört zu lernen und diesen Wissenshunger auch nach außen sichtbar macht, der wird seine Mitmenschen damit motivieren, diese Einstellung selbst einzunehmen. Ein toller Nebeneffekt, wenn man das lebenslange Lernen für sich selbst schon verinnerlicht hat!&amp;lt;/p&amp;gt;Quelle: Microsoft&lt;br /&gt;
= Literatur-Empfehlungen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5901</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden? Wir haben die spannendsten Fragen inkl. Antworten zum virtuellen Kommunizieren gesammelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?]]&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5900</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5900"/>
		<updated>2023-09-28T22:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden? Wir haben die spannendsten Fragen inkl. Antworten zum virtuellen Kommunizieren gesammelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_bew%C3%A4hrten_Strategien_und_Tricks_k%C3%B6nnen_dazu_beitragen,_Missverst%C3%A4ndnisse_und_Konflikte_in_virtuellen_Umgebungen_erfolgreich_zu_l%C3%B6sen_und_ein_reibungsloses_Zusammenarbeiten_zu_f%C3%B6rdern%3F&amp;diff=5899</id>
		<title>Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;div&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt; *Nutzen Sie ein paar &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5898</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden? Wir haben die spannendsten Fragen inkl. Antworten zum virtuellen Kommunizieren gesammelt: &amp;lt;br&amp;gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Strategien und Tricks können dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in virtuellen Umgebungen erfolgreich zu lösen und ein reibungsloses Zusammenarbeiten zu fördern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_k%C3%B6nnen_Missverst%C3%A4ndnissen_und_Kommunikationsproblemen_in_virtuellen_Arbeitsumgebungen_effektiv_vorgebeugt_werden,_und_welche_bew%C3%A4hrten_Praktiken_oder_Strategien_sind_dabei_besonders_hilfreich%3F&amp;diff=5897</id>
		<title>Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_k%C3%B6nnen_Missverst%C3%A4ndnissen_und_Kommunikationsproblemen_in_virtuellen_Arbeitsumgebungen_effektiv_vorgebeugt_werden,_und_welche_bew%C3%A4hrten_Praktiken_oder_Strategien_sind_dabei_besonders_hilfreich%3F&amp;diff=5897"/>
		<updated>2023-09-28T22:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;/p&amp;gt; &amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Zeit fürs Kennenlernen&amp;lt;/h2&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lern…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Zeit fürs Kennenlernen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Regelmäßige Abstimmungen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Dokumentation/Memos&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Videotelefonate bevorzugen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaboriere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Klare Kommunikation&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Höchstmögliche Präzision&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Erreichbarkeit festlegen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Visualisierungen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Emoticons&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Nutzung von Score Cards&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2 class=&amp;quot;mwt-heading&amp;quot; &amp;gt;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5896</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: /* Missverständnissen vorbeugen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5895</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:38:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können Missverständnissen und Kommunikationsproblemen in virtuellen Arbeitsumgebungen effektiv vorgebeugt werden, und welche bewährten Praktiken oder Strategien sind dabei besonders hilfreich?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=In_virtuellen_Meetings_stellt_sich_oft_die_Frage:_Webcam_einschalten_oder_ausschalten%3F_Welche_Faktoren_sollten_bei_der_Entscheidung_ber%C3%BCcksichtigt_werden,_ob_die_Webcam_aktiviert_werden_soll_oder_nicht%3F&amp;diff=5894</id>
		<title>In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=In_virtuellen_Meetings_stellt_sich_oft_die_Frage:_Webcam_einschalten_oder_ausschalten%3F_Welche_Faktoren_sollten_bei_der_Entscheidung_ber%C3%BCcksichtigt_werden,_ob_die_Webcam_aktiviert_werden_soll_oder_nicht%3F&amp;diff=5894"/>
		<updated>2023-09-28T22:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt; &amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5893</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[In virtuellen Meetings stellt sich oft die Frage: Webcam einschalten oder ausschalten? Welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ob die Webcam aktiviert werden soll oder nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_k%C3%B6nnen_wir_die_Wirksamkeit_und_Wirkung_digitaler_Kommunikation,_insbesondere_in_virtuellen_Meetings,_verbessern,_und_welche_bew%C3%A4hrten_Methoden_und_Anregungen_haben_sich_in_der_Praxis_als_hilfreich_erwiesen%3F&amp;diff=5892</id>
		<title>Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt; &amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In di…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In dieser Lektion haben wir Methoden und Anregungen gesammelt, damit digitale Kommunikation (richtig) ankommt. Dabei greifen wir auf Tipps zurück, die sich in der Praxis bewährt haben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Format ==&lt;br /&gt;
Wenn ganze Teams isoliert voneinander online arbeiten, finden Online-Meetings oft auch dann statt, wenn sie eigentlich nicht notwendig wären. So kommt zB eine Studie zu dem Schluss, dass 50 % aller Meetings unnötig sind. Eine andere schätzt, dass Arbeitgeber*innen dadurch 37 Milliarden Dollar pro Jahr verlieren. Bei der Remote-Arbeit nimmt die Anzahl der Meetings tendenziell noch mehr zu. Unnötige Meetings sind eine der größten Effektivitätsbremsen bei der Arbeit. Dabei braucht es oft zur Klärung einer kurzen Frage oder zum Einholen einer benötigten Info von einem Teammitglied nicht gleich einen Videocall. Eine knappe E-Mail, eine Nachricht im Teamchat oder ein kurzes Telefonat können hier wesentlich zielführender sein.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5-3 Regel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;besagt, dass eine Person maximal drei Stunden pro Tag in Meetings verbringen darf und mindestens fünf Stunden pro Tag konzentriert arbeiten können soll.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Bevor Sie ein virtuelles Meeting ansetzen, sollten Sie sichergehen, dass es den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;Ds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entspricht: Decisions, Debates und Discussions, also wichtige Entscheidungen, Debatten und Diskussionen. Wenn Sie nur ein Statusupdate senden oder eine kurze Frage stellen wollen, verwenden Sie hierzu lieber asynchrone Kommunikation, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine E‑Mail.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anzahl der Teilnehmenden  ==&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos lädt zu Meetings nur so viele Mitarbeiter*innen ein, dass alle von zwei Pizzen satt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden - ein guter Richtwert sind maximal acht - kann es chaotisch werden, denn nicht jede*r wird sich gleichermaßen einbringen können, da ansonsten Zeitlimits werden gesprengt werden. Für eine großen Teilnehmendenkreis, braucht es eine gut vorbereitete Moderation, die dafür sorgt, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden. Das kann ein bestimmtes Zeitlimit für Wortbeiträge sein, oder eine Verteilung der Teilnehmenden in Break-Out-Rooms, in denen die dort erarbeiteten Themen dann wieder zur Diskussion zurück ins Plenum getragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Sich in einem Online-Meeting bemerkbar zu machen, ist nicht immer leicht. Hier kann es schon reichen, ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem signalisiert wird, dass jemand sprechen möchte. Die gängigen Webkonferenztools ermöglichen es direkte Reaktionen zu senden - 👍 👏 😀 ✋. Wenn Vortragende und Moderator_innen darauf achten, das keine Wortmeldungen untergehen, ist mit einem simplen Werkzeug wie einer Handvoll Emojis schon viel gewonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Bei Meetings mit vorrangigem Informationscharakter (zB Präsentationen oder Mitarbeiter_innen-Versammlungen), macht es Sinn die Fragen der Teilnehmenden im Chat zu sammeln. Zur Beantwortung dieser sollten in der Agenda bereits Zeitfenster festgelegt und kommuniziert werden. Hier empfiehlt es sich, eine weitere Person mit der Moderation des Chat-Kanals zu betrauen. Die gesammelten Fragen können dann entweder von der Moderation verlesen oder einzelne Teilnehmer_innen dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu aktiveren um sich direkt zu Wort zu melden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Agenda ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Was zunächst als lästige Zusatzaufgabe angesehen werden kann, entpuppt sich schnell als unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Meetings mit einer Agenda, die vorab an alle Teilnehmenden versendet wird, führen in der Praxis zu effizienteren Besprechungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Punkte für die Agenda eines Online-Meetings, sollten frühzeitig eingeholt und vorab per E-Mail ausgesendet werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich gemäß der Zielsetzung bzw. mit bestimmten Fragen oder erwünschten Inputs, vorzubereiten. Auch muss vereinbart werden, wer die Moderation übernimmt und damit dafür zuständig ist, dass die Agenda auch eingehalten wird.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist ratsam, sich auf eine überschaubare Anzahl an Agendapunkten (ein guter Richtwert sind +/-l sieben Punkte) zu beschränken, schließlich will niemand zwei Stunden in einem Call verbringen. Eine lange Agenda wirkt zudem entmutigend und wird oftmals gar nicht erst gelesen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Länge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In der Kürze liegt die Würze&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; ein altes Sprichwort, das auch oder gerade für neue Medien gilt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass digitale Meetings unsere Konzentration extrem fordern und daher schneller zu Ermüdung führen. Je kompakter sie also abgehalten werden, desto besser. Soll heißen: Bitte auf das Wesentliche beschränken, schnell auf den Punkt kommen. Dazu am besten zuvor sich selbst folgende Fragen stellen: &amp;#039;&amp;#039;Was sind meine wichtigsten Kernbotschaften? Wie möchte ich sie rüberbringen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Vorab festgelegte und klar definierte Zeitblöcke für die einzelnen Agendapunkte, helfen die angesetzte Dauer des Meetings einzuhalten und verhindern das Abspringen von einzelnen Teilnehmenden. Wenn ein Meeting für eine Stunde angesetzt wird, könnte in den ersten zehn Minuten das Thema präsentiert werden. In den folgenden 30 Minuten könnte eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Idee stattfinden. Anschließend werden zehn Minuten lang Lösungsmöglichkeiten angedacht, bevor in den letzten zehn Minuten die konkreten Aufgaben verteilt und Deadlines festgelegt werden. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden bis zum Schluss noch alle mit dabei sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Außerdem wichtig: Teilnehmende haben auch Folgetermine und können ein Meeting nicht immer ohne Konsequenzen überziehen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Protokoll ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Ähnlich wie eine Agenda kann auch ein anschließendes Protokoll zunächst als lästiger Zusatzaufwand gesehen werden. In der Praxis entpuppt sich ein kurzes Gedächtnisprotkoll jedoch als mindestens genauso hilfreich. Das Protokoll soll die wichtigsten Beschlüsse festhalten und die relevanten Handlungsanweisungen nachvollziehbar dokumentieren. Dieser Aspekt soll keinesfalls ausufern, ein gelungenes Protokoll hält meist in Stichpunkten das Wichtigste fest, verwendet Namenskürzel anstelle von ausgeschriebenen Namen und hebt vereinbarte Deadlines heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Außerdem sollte das Protokoll allen Teilnehmenden zugänglich gemacht werden - sei das nun in einer gemeinsam genutzten Notizbuch-App (z.B. OneNote) oder in einem Dokument das zentral bzw. in der Cloud abgelegt oder per E-Mail verschickt wird. Protokolle bringen Verbindlichkeit in die besprochenen Themen und unterstützen damit das Gelingen der vereinbarten Schritte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kulisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Bevor wir auf &amp;quot;Meetingraum betreten&amp;quot; klicken, müssen wir noch ein paar wesentliche Dinge beachten, denn: Ein gutes Setup ist die halbe Miete! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie sieht meine Kulisse für die anderen Teilnehmenden aus? Lenkt sie ab? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Wäscheständer, prall gefüllte Bücherregale und unruhige künstlerische Gemälde oder Poster sind kein idealer Hintergrund. Auch die Geräuschkulisse sollte möglichst ruhig sein. Fehlt nur noch das Thema Licht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch so zu platzieren, dass eine natürliche Lichtquelle das Gesicht erhellt, der sollte das unbedingt nutzen. Ansonsten unterstützen Lampen. &amp;lt;br&amp;gt;Aber Vorsicht: Die Lichtquelle sollte nie direkt in die Kamera leuchten. Dann gilt es nur noch, den Bildschirm so zu platzieren, dass die Kamera auf Augenhöhe ist. Wer auf den Laptop hinunterblickt, wirkt nicht nur herablassend, sondern zeigt vielleicht auch Nasenhaare oder Doppelkinn. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Ist die Kamera nahe am Gesicht platziert (also so, wie wir für gewöhnlich vorm Computer sitzen), dann gibt es eine wichtige Grundregel, um den Teilnehmenden Blickkontakt zu vermitteln: beim Sprechen in die Kamera schauen! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Einfach ist das nicht, denn der Blick fällt dabei in ein kleines schwarzes Loch, im Augenwinkel müssen wir die Reaktionen der Teilnehmenden beobachten. Das durchzuhalten, fällt schwer. Einfacher ist es, die Kamera weiter weg zu platzieren. Hilfreich sind dabei externe Kameras, die direkt am Bildschirm befestigt werden und mehr Raumgefühl geben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation starten und los! Oder doch besser nicht? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Von einem kurzen Hallo, direkt zur Agenda überzugehen wird ein holpriger Start in das Online-Meeting werden. Für manche Teilnehmenden ist es vielleicht schon das dritte Meeting des Tages, andere haben zwar die Agenda gelesen aber nicht verstanden, was das Ziel der Besprechung sein soll. Hier gilt es Methoden einzusetzen, mit denen die Teilnehmenden aktiviert und abgeholt werden. Dazu eignen sich zB kurze Umfragen, ein Quiz (je nach Kontext) oder schlicht eine kurze Fragerunde. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Außerdem ist es ganz wichtig, den Teilnehmenden auch die Struktur des Meetings zu kommunizieren: Was kommt auf sie zu? Wie lange wird das Meeting dauern? Was wollen wir besprechen? Präsentationsunterlagen ins Spiel zu bringen ist immer gut, aber bitte keine Folienorgien! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Was außerdem die Konzentration oben hält: Kurze Sätze, nachfragen und einzelne Themenpunkte zusammenfassen, um die Leute abzuholen. Wenn andere sprechen, hin und wieder nicken, das signalisiert: &amp;quot;Ich verstehe, was du sagst, und ich unterstütze das.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Show me your screen ==&lt;br /&gt;
Manches Meeting wird zur reinen Zeitverschwendung, wenn das geschilderte Problem oder die Änderungen auf der Website nicht live gezeigt werden können. Gängige Webkonferenztool bieten - oft umfangreiche – Features, um den eigenen Bildschirm zu teilen. Dazu gehörten oft mehrere Optionen, die festlegen WAS geteilt werden soll. Das kann eine bestimmtes geöffnetes Fenster (Präsentation, Video, Website, …) oder der gesamte Desktop sein. Wird der ganze Bildschirm geteilt, geschieht nämlich genau das, der gesamte Bildschirm wird für die Teilnehmer_innen sichtbar. Die Entscheidung was gezeigt werden soll, ist also mit Bedacht zu treffen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazu eine kleine Übung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Minimieren Sie alle Programme, die gerade laufen und überlegen Sie, welche Informationen eine Teilnehmerin aus dieser Ansicht sammeln kann. Oder werfen Sie einen Blick auf Ihren Browser – welche Tabs haben Sie im Hintergrund geöffnet, welche Lesezeichen sind sichtbar?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in, Check-up, Pausen ==&lt;br /&gt;
Online-Meetings werden oft anstrengender empfunden als Besprechungen in Präsenz. Die Aufmerksamkeit kann nachlassen, es kann passieren, dass Teilnehmer*innen verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll Check-Ins, Check-Ups und Pausen zu definieren.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Check-in ===&lt;br /&gt;
Wenn die Teilnehmer*innen zu Beginn eines Meetings die Möglichkeit erhalten kurz zu berichten, was ihnen gerade Sorgen bereitet und an welchem Punkt sie aktuell gerade stehen, kann dies zu einem aktiveren Zuhören führen. Warum? Teilnehmende, die im Gedanken noch beim letzten Kund*innentermin hängen oder sich bereits um das pünktliche Abholen der Kinder aus dem Kindergarten sorgen, sind keine guten Zuhörer*innen. Damit kann ein Meetup schnell zu einer reinen Zeitverschwendung werden. Bekommen die Gesprächspartner*innen vorneweg jedoch die Möglichkeit kurz ihren Standpunkt zu schildern, werden sie abgeholt und finden sich leichter in das Thema des anstehenden Meetings ein.&lt;br /&gt;
=== Check-up ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Mit einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check-Up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, können die Teilnehmden während des Meetings aktiviert und zurückgeholt werden, sowie offen gebliebene Fragen geklärt werden. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Abstimmungen bzw. Polls und der Einsatz von Whiteboards, die als bereits vorhandene oder erweiterbare Funktionalität mittlerweile Bestandteil der meisten gängigen Webkonferenztools sind. Das kann zum Beispiel sein:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*eine Aktivierung, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen gemeinsam auf dem digitalen Whiteboard sammeln sollen&lt;br /&gt;
*eine Interaktion, bei der sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu einer Thematik austauschen&lt;br /&gt;
*eine Fragerunde, bei der jede*r einmal drankommen oder im Chat etwas schreiben darf&lt;br /&gt;
*eine Stimmungsabfrage mit Abstimmungen bzw. Polls oder Smileys im Chat&lt;br /&gt;
*ein Medienwechsel, beispielsweise von PowerPoint zu Video &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Heitmann (2021) empfiehlt außerdem, dass im Online-Gespräch alle sieben Minuten eine Veränderung stattfindet. Die oben genannten Beispiele können dazu herangezogen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pause(n) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Ganz wichtig in Online-Meetings sind Pause. Die ermöglichen nämlich, dass sich die Teilnehmenden auch einbringen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695932796980_338&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Je nachdem, wie lang der gesamte Videocall dauert, sollten Sie nach 45 bis 60 Minuten die erste kurze Pause machen. Heitmann (2021) macht dabei immer sechseinhalb Minuten - einerseits weil es etwas ist, was die Teilnehmenden irritiert - das ist gut und bleibt im Kopf - und andererseits, weil fünf Minuten für Kaffeeholen und Hygienepause in der Regel schon stressig sind, zehn Minuten aber zu lang sind. Dann verfallen die Teilnehmenden ins E-Mail-Lesen und sind ganz woanders, wenn sie zurück in den Videocall kommen. Und weiteres zeigt Heitmann (2021) den Teilnehmenden damit: Es müssen nicht immer runde Zahlen sein, nur weil es Gewohnheit ist. Während der Pause teilt Heitmann (2021) ihren Bildschirm mit einer Stoppuhr: 00:06:30.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dauert der Onlinecall eine Stunde, können Sie entweder nach 30 Minuten eine kurze Unterbrechung machen oder das Gespräch durchziehen. Falls es sich um lang angelegte Konferenzen oder gar Ganztagsformate handelt, sollten Sie nach anderthalb Stunden mindestens 30 Minuten Pause einplanen. In den Pausen können die Teilnehmenden natürlich weiterhin Ideen erarbeiten oder sich in Kleingruppen austauschen, wenn sie möchten. Wichtig ist, dass sie dann aktiv sein und sich zurückziehen können. Am Monitor über lange Zeit präsent zu sein, mit eingeschalteter Webcam und ohne Rückzugsmöglichkeit, ist auf Dauer zu anstrengend.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Webcam - ja oder nein? Beides!  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortschritte teilen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Wenn täglich miteinander über Chats und Videocalls kommuniziert wird, kann leicht der Eindruck entstehen, über das Geschehen im Unternehmen ausreichend Bescheid zu wissen. Oftmals sind die Kommunikationsflüsse jedoch sehr einseitig und am Ende des Arbeitstages weiß zwar die Projektmanagerin, was bei Person A oder B vorgeht, diese fühlt sich jedoch noch lange nicht als wichtiger Teil des großen Ganzen und hat noch konkrete Befürchtungen oder Fragen. Aus diesem Grund halten einige Remote-Teams ein wöchentliches Meeting ab, bei dem jede_r Mitarbeiter_in kurz erzählt, woran er diese Woche gearbeitet hat und welchen Nutzen dies für das Unternehmen stiftet. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Solche Besprechung haben nicht den unmittelbaren Nutzen einzelne Aufgaben zu koordinieren, sondern zielen darauf ab, das WIR-Gefühl im Team hoch zu halten und den Gemeinschaftsfaktor für die großen Unternehmensziele zu fördern. Fortschritte mit den Arbeitskolleg_innen zu teilen, fördert schließlich die gemeinsame Motivation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewährte Eisbrecher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Kennen Sie diese Situation auch? Sie nehmen an einem Online-Meeting mit drei weiteren Teilnehmer*innen teil. Zwei davon fehlen noch. Die Person, die anwesend ist, kennen Sie nur oberflächlich. Sie tauschen sich kurz über das Wetter aus - haben aber schnell keinen Gesprächsstoff mehr und schweigen sich verlegen an. Die Sekunden ziehen sich wie eine Ewigkeit. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wo bleiben denn die anderen?&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; denken Sie sich, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;das wird langsam echt unangenehm. Hat die Person wirklich nichts mehr zu sagen? Aber gut, ich sage ja auch nichts.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;In virtuellen Gesprächen braucht es mehr Zeit, um eine positve Atmosphäre und ein gutes Miteinander zu schaffen. Investiert man diese, wird es letztlich einfacher und schneller ans Ziel zu kommen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit finden für Smalltalk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Was passiert bei einem Offline-Meeting? Die Teilnehmenden kommen in den Raum, werden begrüßt und es findet ein kurzer Small Talk und Austausch statt. Warum? Weil wir damit Interesse an den Personen zeigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Warum sollte das online anders sein? Es ist sogar noch wichtiger! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Online gilt es, die emotionale Distanz so gut wie möglich zu überbrücken - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Auch mit Small Talk bauen Sie eine Verbindung mit den digital Anwesenden auf. Nehmen Sie sich immer die Zeit, alle Beteiligten mit ihrem Namen zu begrüßen. Stellen Sie kurze und einfache Fragen oder machen Sie knappe Aussagen, wie zum Beispiel:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wie geht&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hat alles gut geklappt mit dem Einloggen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ah, Erich ist auch da, wie schön! Herzlich willkommen.&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Insbesondere wenn es weniger Teilnehmer*innen sind, können für den einleitenden Small Talk auch folgende Dinge angesprochen werden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich war beindruckt von Ihrer E-Mail heute Morgen um 6 Uhr. Sind Sie ein_e Frühaufsteher_in?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist ein schönes Bild bei Ihnen an der Wand. Ist das Ihr Hund?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die liebe Technik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Die Praxis zeigt, dass in Meetings oft viel Zeit verloren geht, weil es „technische Probleme“ gibt. Besonders wenn jemand virtuelles Neuland betritt, kann es zu nervenaufreibenden Situationen, schlimmstenfalls zu Konflikten, kommen. Wird der Technik und deren Nutzung in der Vorbereitung Beachtung geschenkt, ist schon viel gewonnen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machen Sie sich mit der Software vertraut! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Egal welches Webkonferenztool zum Einsatz kommt, sich Zeit zu nehmen um sich damit vertraut zu machen, lohnt sich. Oft werden dazu von den Herstellern (Video)Tutorials angeboten oder es gibt entsprechende Schulungen in den Unternehmen. Manchmal reicht auch ein gemeinsamer virtueller Kaffee mit jemandem aus dem Team, um eine Funktion (wie eröffne ich einen Break-Out Room?) direkt auszuprobieren oder eine Einstellung (wird die richtige Webcam angesprochen?) zu testen. In MS Teams gibt es auch einen eigenen Kanal in dem Funktionen ausprobiert bzw. auch getestet werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behalten Sie den Überblick über Ihre Geräte &amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den meisten mobilen Geräte sind Mikrofon und Webcam mittlerweile integraler Bestandteil. Ein Webkonferenztool wird diese automatisch erkennen und nutzen. „Wir können dich nicht hören“ bleibt jedoch ein Satz, der häufig während Meetings fällt. Genauso häufig wurde einfach vergessen ein stummgeschaltetes Mikro wieder zu aktivieren. Oder es wurde eine Einstellung falls gesetzt. Hier hilft es schon sich damit vertraut zu machen welche Optionen das Menü des Webkonferenztools überhaupt hergibt und wo diese zu finden sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halten Sie einen Notfallplan parat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Überlegen Sie rechtzeitig wie Sie bei technischen Problemen vorgehen und kommunizieren Sie Ihr Ausweichszenario auch an die Teilnehmer_innen: Wie gehen wir vor, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt, etwa wenn die Verbindungsqualität start eingeschränkt ist? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in den ausgewichen werden kann? Ist es zielführend minutenlang zu warten, während die Moderation versucht, einer Teilnehmerin mit der Technik zu helfen?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustregel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gilt: Wenn ein Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben werden konnte, lösen Sie sich von dem Problem. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Funktioniert das Mikrofon bei einem_einer Teilnehmer_in nicht? Dann kann diese_r auf den Chat ausweichen oder (wenn möglich) per Telefon zugeschalten werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist die Dateigröße der Präsentation zu groß und friert ein oder verlangsamt die Verbindung? Gerade in Powerpoint sind nur wenige Schritte notwendig um den Foliensatz webgerecht zu verkleinern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Haben Sie übersehen, dass für Ihre Meetingsoftware gerade ein Wartungsfenster läuft, und deshalb alle Server down sind? Hier ist es hilfreich, schon zuvor zu wissen, wohin im Notfall ausgewichen werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es sind zwar alle Teilnehmer_innen anwesend, aber der Ton ist verzögert, abgehakt oder funktioniert gar nicht? Manchmal wird es nicht anders gehen, als das Meeting zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5891</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5891"/>
		<updated>2023-09-28T22:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: /* Praxistipps für die erfolgreiche Online-Kommunikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5890</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können wir die Wirksamkeit und Wirkung digitaler Kommunikation, insbesondere in virtuellen Meetings, verbessern, und welche bewährten Methoden und Anregungen haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Praxistipps für die erfolgreiche Online-Kommunikation =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In dieser Lektion haben wir Methoden und Anregungen gesammelt, damit digitale Kommunikation (richtig) ankommt. Dabei greifen wir auf Tipps zurück, die sich in der Praxis bewährt haben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Format ==&lt;br /&gt;
Wenn ganze Teams isoliert voneinander online arbeiten, finden Online-Meetings oft auch dann statt, wenn sie eigentlich nicht notwendig wären. So kommt zB eine Studie zu dem Schluss, dass 50 % aller Meetings unnötig sind. Eine andere schätzt, dass Arbeitgeber*innen dadurch 37 Milliarden Dollar pro Jahr verlieren. Bei der Remote-Arbeit nimmt die Anzahl der Meetings tendenziell noch mehr zu. Unnötige Meetings sind eine der größten Effektivitätsbremsen bei der Arbeit. Dabei braucht es oft zur Klärung einer kurzen Frage oder zum Einholen einer benötigten Info von einem Teammitglied nicht gleich einen Videocall. Eine knappe E-Mail, eine Nachricht im Teamchat oder ein kurzes Telefonat können hier wesentlich zielführender sein.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Tipp ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5-3 Regel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;besagt, dass eine Person maximal drei Stunden pro Tag in Meetings verbringen darf und mindestens fünf Stunden pro Tag konzentriert arbeiten können soll.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor Sie ein virtuelles Meeting ansetzen, sollten Sie sichergehen, dass es den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;Ds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entspricht: Decisions, Debates und Discussions, also wichtige Entscheidungen, Debatten und Diskussionen. Wenn Sie nur ein Statusupdate senden oder eine kurze Frage stellen wollen, verwenden Sie hierzu lieber asynchrone Kommunikation, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine E‑Mail.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leseempfehlung ===&lt;br /&gt;
== Die Anzahl der Teilnehmenden  ==&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos lädt zu Meetings nur so viele Mitarbeiter*innen ein, dass alle von zwei Pizzen satt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden - ein guter Richtwert sind maximal acht - kann es chaotisch werden, denn nicht jede*r wird sich gleichermaßen einbringen können, da ansonsten Zeitlimits werden gesprengt werden. Für eine großen Teilnehmendenkreis, braucht es eine gut vorbereitete Moderation, die dafür sorgt, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden. Das kann ein bestimmtes Zeitlimit für Wortbeiträge sein, oder eine Verteilung der Teilnehmenden in Break-Out-Rooms, in denen die dort erarbeiteten Themen dann wieder zur Diskussion zurück ins Plenum getragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sich in einem Online-Meeting bemerkbar zu machen, ist nicht immer leicht. Hier kann es schon reichen, ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem signalisiert wird, dass jemand sprechen möchte. Die gängigen Webkonferenztools ermöglichen es direkte Reaktionen zu senden - 👍 👏 😀 ✋. Wenn Vortragende und Moderator_innen darauf achten, das keine Wortmeldungen untergehen, ist mit einem simplen Werkzeug wie einer Handvoll Emojis schon viel gewonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Meetings mit vorrangigem Informationscharakter (zB Präsentationen oder Mitarbeiter_innen-Versammlungen), macht es Sinn die Fragen der Teilnehmenden im Chat zu sammeln. Zur Beantwortung dieser sollten in der Agenda bereits Zeitfenster festgelegt und kommuniziert werden. Hier empfiehlt es sich, eine weitere Person mit der Moderation des Chat-Kanals zu betrauen. Die gesammelten Fragen können dann entweder von der Moderation verlesen oder einzelne Teilnehmer_innen dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu aktiveren um sich direkt zu Wort zu melden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Agenda ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was zunächst als lästige Zusatzaufgabe angesehen werden kann, entpuppt sich schnell als unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Meetings mit einer Agenda, die vorab an alle Teilnehmenden versendet wird, führen in der Praxis zu effizienteren Besprechungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Punkte für die Agenda eines Online-Meetings, sollten frühzeitig eingeholt und vorab per E-Mail ausgesendet werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich gemäß der Zielsetzung bzw. mit bestimmten Fragen oder erwünschten Inputs, vorzubereiten. Auch muss vereinbart werden, wer die Moderation übernimmt und damit dafür zuständig ist, dass die Agenda auch eingehalten wird.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist ratsam, sich auf eine überschaubare Anzahl an Agendapunkten (ein guter Richtwert sind +/-l sieben Punkte) zu beschränken, schließlich will niemand zwei Stunden in einem Call verbringen. Eine lange Agenda wirkt zudem entmutigend und wird oftmals gar nicht erst gelesen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Länge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In der Kürze liegt die Würze&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; ein altes Sprichwort, das auch oder gerade für neue Medien gilt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass digitale Meetings unsere Konzentration extrem fordern und daher schneller zu Ermüdung führen. Je kompakter sie also abgehalten werden, desto besser. Soll heißen: Bitte auf das Wesentliche beschränken, schnell auf den Punkt kommen. Dazu am besten zuvor sich selbst folgende Fragen stellen: &amp;#039;&amp;#039;Was sind meine wichtigsten Kernbotschaften? Wie möchte ich sie rüberbringen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Vorab festgelegte und klar definierte Zeitblöcke für die einzelnen Agendapunkte, helfen die angesetzte Dauer des Meetings einzuhalten und verhindern das Abspringen von einzelnen Teilnehmenden. Wenn ein Meeting für eine Stunde angesetzt wird, könnte in den ersten zehn Minuten das Thema präsentiert werden. In den folgenden 30 Minuten könnte eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Idee stattfinden. Anschließend werden zehn Minuten lang Lösungsmöglichkeiten angedacht, bevor in den letzten zehn Minuten die konkreten Aufgaben verteilt und Deadlines festgelegt werden. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden bis zum Schluss noch alle mit dabei sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Außerdem wichtig: Teilnehmende haben auch Folgetermine und können ein Meeting nicht immer ohne Konsequenzen überziehen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Protokoll ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ähnlich wie eine Agenda kann auch ein anschließendes Protokoll zunächst als lästiger Zusatzaufwand gesehen werden. In der Praxis entpuppt sich ein kurzes Gedächtnisprotkoll jedoch als mindestens genauso hilfreich. Das Protokoll soll die wichtigsten Beschlüsse festhalten und die relevanten Handlungsanweisungen nachvollziehbar dokumentieren. Dieser Aspekt soll keinesfalls ausufern, ein gelungenes Protokoll hält meist in Stichpunkten das Wichtigste fest, verwendet Namenskürzel anstelle von ausgeschriebenen Namen und hebt vereinbarte Deadlines heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem sollte das Protokoll allen Teilnehmenden zugänglich gemacht werden - sei das nun in einer gemeinsam genutzten Notizbuch-App (z.B. OneNote) oder in einem Dokument das zentral bzw. in der Cloud abgelegt oder per E-Mail verschickt wird. Protokolle bringen Verbindlichkeit in die besprochenen Themen und unterstützen damit das Gelingen der vereinbarten Schritte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kulisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor wir auf &amp;quot;Meetingraum betreten&amp;quot; klicken, müssen wir noch ein paar wesentliche Dinge beachten, denn: Ein gutes Setup ist die halbe Miete! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie sieht meine Kulisse für die anderen Teilnehmenden aus? Lenkt sie ab? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wäscheständer, prall gefüllte Bücherregale und unruhige künstlerische Gemälde oder Poster sind kein idealer Hintergrund. Auch die Geräuschkulisse sollte möglichst ruhig sein. Fehlt nur noch das Thema Licht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch so zu platzieren, dass eine natürliche Lichtquelle das Gesicht erhellt, der sollte das unbedingt nutzen. Ansonsten unterstützen Lampen. &amp;lt;br&amp;gt;Aber Vorsicht: Die Lichtquelle sollte nie direkt in die Kamera leuchten. Dann gilt es nur noch, den Bildschirm so zu platzieren, dass die Kamera auf Augenhöhe ist. Wer auf den Laptop hinunterblickt, wirkt nicht nur herablassend, sondern zeigt vielleicht auch Nasenhaare oder Doppelkinn. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ist die Kamera nahe am Gesicht platziert (also so, wie wir für gewöhnlich vorm Computer sitzen), dann gibt es eine wichtige Grundregel, um den Teilnehmenden Blickkontakt zu vermitteln: beim Sprechen in die Kamera schauen! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Einfach ist das nicht, denn der Blick fällt dabei in ein kleines schwarzes Loch, im Augenwinkel müssen wir die Reaktionen der Teilnehmenden beobachten. Das durchzuhalten, fällt schwer. Einfacher ist es, die Kamera weiter weg zu platzieren. Hilfreich sind dabei externe Kameras, die direkt am Bildschirm befestigt werden und mehr Raumgefühl geben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation starten und los! Oder doch besser nicht? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Von einem kurzen Hallo, direkt zur Agenda überzugehen wird ein holpriger Start in das Online-Meeting werden. Für manche Teilnehmenden ist es vielleicht schon das dritte Meeting des Tages, andere haben zwar die Agenda gelesen aber nicht verstanden, was das Ziel der Besprechung sein soll. Hier gilt es Methoden einzusetzen, mit denen die Teilnehmenden aktiviert und abgeholt werden. Dazu eignen sich zB kurze Umfragen, ein Quiz (je nach Kontext) oder schlicht eine kurze Fragerunde. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem ist es ganz wichtig, den Teilnehmenden auch die Struktur des Meetings zu kommunizieren: Was kommt auf sie zu? Wie lange wird das Meeting dauern? Was wollen wir besprechen? Präsentationsunterlagen ins Spiel zu bringen ist immer gut, aber bitte keine Folienorgien! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was außerdem die Konzentration oben hält: Kurze Sätze, nachfragen und einzelne Themenpunkte zusammenfassen, um die Leute abzuholen. Wenn andere sprechen, hin und wieder nicken, das signalisiert: &amp;quot;Ich verstehe, was du sagst, und ich unterstütze das.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Show me your screen ==&lt;br /&gt;
Manches Meeting wird zur reinen Zeitverschwendung, wenn das geschilderte Problem oder die Änderungen auf der Website nicht live gezeigt werden können. Gängige Webkonferenztool bieten - oft umfangreiche – Features, um den eigenen Bildschirm zu teilen. Dazu gehörten oft mehrere Optionen, die festlegen WAS geteilt werden soll. Das kann eine bestimmtes geöffnetes Fenster (Präsentation, Video, Website, …) oder der gesamte Desktop sein. Wird der ganze Bildschirm geteilt, geschieht nämlich genau das, der gesamte Bildschirm wird für die Teilnehmer_innen sichtbar. Die Entscheidung was gezeigt werden soll, ist also mit Bedacht zu treffen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazu eine kleine Übung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Minimieren Sie alle Programme, die gerade laufen und überlegen Sie, welche Informationen eine Teilnehmerin aus dieser Ansicht sammeln kann. Oder werfen Sie einen Blick auf Ihren Browser – welche Tabs haben Sie im Hintergrund geöffnet, welche Lesezeichen sind sichtbar?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in, Check-up, Pausen ==&lt;br /&gt;
Online-Meetings werden oft anstrengender empfunden als Besprechungen in Präsenz. Die Aufmerksamkeit kann nachlassen, es kann passieren, dass Teilnehmer*innen verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll Check-Ins, Check-Ups und Pausen zu definieren.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Check-in ===&lt;br /&gt;
Wenn die Teilnehmer*innen zu Beginn eines Meetings die Möglichkeit erhalten kurz zu berichten, was ihnen gerade Sorgen bereitet und an welchem Punkt sie aktuell gerade stehen, kann dies zu einem aktiveren Zuhören führen. Warum? Teilnehmende, die im Gedanken noch beim letzten Kund*innentermin hängen oder sich bereits um das pünktliche Abholen der Kinder aus dem Kindergarten sorgen, sind keine guten Zuhörer*innen. Damit kann ein Meetup schnell zu einer reinen Zeitverschwendung werden. Bekommen die Gesprächspartner*innen vorneweg jedoch die Möglichkeit kurz ihren Standpunkt zu schildern, werden sie abgeholt und finden sich leichter in das Thema des anstehenden Meetings ein.&lt;br /&gt;
=== Check-up ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check-Up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, können die Teilnehmden während des Meetings aktiviert und zurückgeholt werden, sowie offen gebliebene Fragen geklärt werden. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Abstimmungen bzw. Polls und der Einsatz von Whiteboards, die als bereits vorhandene oder erweiterbare Funktionalität mittlerweile Bestandteil der meisten gängigen Webkonferenztools sind. Das kann zum Beispiel sein:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*eine Aktivierung, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen gemeinsam auf dem digitalen Whiteboard sammeln sollen&lt;br /&gt;
*eine Interaktion, bei der sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu einer Thematik austauschen&lt;br /&gt;
*eine Fragerunde, bei der jede*r einmal drankommen oder im Chat etwas schreiben darf&lt;br /&gt;
*eine Stimmungsabfrage mit Abstimmungen bzw. Polls oder Smileys im Chat&lt;br /&gt;
*ein Medienwechsel, beispielsweise von PowerPoint zu Video &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Heitmann (2021) empfiehlt außerdem, dass im Online-Gespräch alle sieben Minuten eine Veränderung stattfindet. Die oben genannten Beispiele können dazu herangezogen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pause(n) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ganz wichtig in Online-Meetings sind Pause. Die ermöglichen nämlich, dass sich die Teilnehmenden auch einbringen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695932796980_338&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Je nachdem, wie lang der gesamte Videocall dauert, sollten Sie nach 45 bis 60 Minuten die erste kurze Pause machen. Heitmann (2021) macht dabei immer sechseinhalb Minuten - einerseits weil es etwas ist, was die Teilnehmenden irritiert - das ist gut und bleibt im Kopf - und andererseits, weil fünf Minuten für Kaffeeholen und Hygienepause in der Regel schon stressig sind, zehn Minuten aber zu lang sind. Dann verfallen die Teilnehmenden ins E-Mail-Lesen und sind ganz woanders, wenn sie zurück in den Videocall kommen. Und weiteres zeigt Heitmann (2021) den Teilnehmenden damit: Es müssen nicht immer runde Zahlen sein, nur weil es Gewohnheit ist. Während der Pause teilt Heitmann (2021) ihren Bildschirm mit einer Stoppuhr: 00:06:30.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dauert der Onlinecall eine Stunde, können Sie entweder nach 30 Minuten eine kurze Unterbrechung machen oder das Gespräch durchziehen. Falls es sich um lang angelegte Konferenzen oder gar Ganztagsformate handelt, sollten Sie nach anderthalb Stunden mindestens 30 Minuten Pause einplanen. In den Pausen können die Teilnehmenden natürlich weiterhin Ideen erarbeiten oder sich in Kleingruppen austauschen, wenn sie möchten. Wichtig ist, dass sie dann aktiv sein und sich zurückziehen können. Am Monitor über lange Zeit präsent zu sein, mit eingeschalteter Webcam und ohne Rückzugsmöglichkeit, ist auf Dauer zu anstrengend.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Webcam - ja oder nein? Beides!  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortschritte teilen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wenn täglich miteinander über Chats und Videocalls kommuniziert wird, kann leicht der Eindruck entstehen, über das Geschehen im Unternehmen ausreichend Bescheid zu wissen. Oftmals sind die Kommunikationsflüsse jedoch sehr einseitig und am Ende des Arbeitstages weiß zwar die Projektmanagerin, was bei Person A oder B vorgeht, diese fühlt sich jedoch noch lange nicht als wichtiger Teil des großen Ganzen und hat noch konkrete Befürchtungen oder Fragen. Aus diesem Grund halten einige Remote-Teams ein wöchentliches Meeting ab, bei dem jede_r Mitarbeiter_in kurz erzählt, woran er diese Woche gearbeitet hat und welchen Nutzen dies für das Unternehmen stiftet. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Solche Besprechung haben nicht den unmittelbaren Nutzen einzelne Aufgaben zu koordinieren, sondern zielen darauf ab, das WIR-Gefühl im Team hoch zu halten und den Gemeinschaftsfaktor für die großen Unternehmensziele zu fördern. Fortschritte mit den Arbeitskolleg_innen zu teilen, fördert schließlich die gemeinsame Motivation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewährte Eisbrecher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Kennen Sie diese Situation auch? Sie nehmen an einem Online-Meeting mit drei weiteren Teilnehmer*innen teil. Zwei davon fehlen noch. Die Person, die anwesend ist, kennen Sie nur oberflächlich. Sie tauschen sich kurz über das Wetter aus - haben aber schnell keinen Gesprächsstoff mehr und schweigen sich verlegen an. Die Sekunden ziehen sich wie eine Ewigkeit. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wo bleiben denn die anderen?&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; denken Sie sich, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;das wird langsam echt unangenehm. Hat die Person wirklich nichts mehr zu sagen? Aber gut, ich sage ja auch nichts.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;In virtuellen Gesprächen braucht es mehr Zeit, um eine positve Atmosphäre und ein gutes Miteinander zu schaffen. Investiert man diese, wird es letztlich einfacher und schneller ans Ziel zu kommen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit finden für Smalltalk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Was passiert bei einem Offline-Meeting? Die Teilnehmenden kommen in den Raum, werden begrüßt und es findet ein kurzer Small Talk und Austausch statt. Warum? Weil wir damit Interesse an den Personen zeigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Warum sollte das online anders sein? Es ist sogar noch wichtiger! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Online gilt es, die emotionale Distanz so gut wie möglich zu überbrücken - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Auch mit Small Talk bauen Sie eine Verbindung mit den digital Anwesenden auf. Nehmen Sie sich immer die Zeit, alle Beteiligten mit ihrem Namen zu begrüßen. Stellen Sie kurze und einfache Fragen oder machen Sie knappe Aussagen, wie zum Beispiel:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wie geht&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hat alles gut geklappt mit dem Einloggen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ah, Erich ist auch da, wie schön! Herzlich willkommen.&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Insbesondere wenn es weniger Teilnehmer*innen sind, können für den einleitenden Small Talk auch folgende Dinge angesprochen werden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich war beindruckt von Ihrer E-Mail heute Morgen um 6 Uhr. Sind Sie ein_e Frühaufsteher_in?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist ein schönes Bild bei Ihnen an der Wand. Ist das Ihr Hund?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die liebe Technik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Praxis zeigt, dass in Meetings oft viel Zeit verloren geht, weil es „technische Probleme“ gibt. Besonders wenn jemand virtuelles Neuland betritt, kann es zu nervenaufreibenden Situationen, schlimmstenfalls zu Konflikten, kommen. Wird der Technik und deren Nutzung in der Vorbereitung Beachtung geschenkt, ist schon viel gewonnen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machen Sie sich mit der Software vertraut! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Egal welches Webkonferenztool zum Einsatz kommt, sich Zeit zu nehmen um sich damit vertraut zu machen, lohnt sich. Oft werden dazu von den Herstellern (Video)Tutorials angeboten oder es gibt entsprechende Schulungen in den Unternehmen. Manchmal reicht auch ein gemeinsamer virtueller Kaffee mit jemandem aus dem Team, um eine Funktion (wie eröffne ich einen Break-Out Room?) direkt auszuprobieren oder eine Einstellung (wird die richtige Webcam angesprochen?) zu testen. In MS Teams gibt es auch einen eigenen Kanal in dem Funktionen ausprobiert bzw. auch getestet werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behalten Sie den Überblick über Ihre Geräte &amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den meisten mobilen Geräte sind Mikrofon und Webcam mittlerweile integraler Bestandteil. Ein Webkonferenztool wird diese automatisch erkennen und nutzen. „Wir können dich nicht hören“ bleibt jedoch ein Satz, der häufig während Meetings fällt. Genauso häufig wurde einfach vergessen ein stummgeschaltetes Mikro wieder zu aktivieren. Oder es wurde eine Einstellung falls gesetzt. Hier hilft es schon sich damit vertraut zu machen welche Optionen das Menü des Webkonferenztools überhaupt hergibt und wo diese zu finden sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halten Sie einen Notfallplan parat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Überlegen Sie rechtzeitig wie Sie bei technischen Problemen vorgehen und kommunizieren Sie Ihr Ausweichszenario auch an die Teilnehmer_innen: Wie gehen wir vor, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt, etwa wenn die Verbindungsqualität start eingeschränkt ist? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in den ausgewichen werden kann? Ist es zielführend minutenlang zu warten, während die Moderation versucht, einer Teilnehmerin mit der Technik zu helfen?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustregel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gilt: Wenn ein Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben werden konnte, lösen Sie sich von dem Problem. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Funktioniert das Mikrofon bei einem_einer Teilnehmer_in nicht? Dann kann diese_r auf den Chat ausweichen oder (wenn möglich) per Telefon zugeschalten werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist die Dateigröße der Präsentation zu groß und friert ein oder verlangsamt die Verbindung? Gerade in Powerpoint sind nur wenige Schritte notwendig um den Foliensatz webgerecht zu verkleinern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Haben Sie übersehen, dass für Ihre Meetingsoftware gerade ein Wartungsfenster läuft, und deshalb alle Server down sind? Hier ist es hilfreich, schon zuvor zu wissen, wohin im Notfall ausgewichen werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es sind zwar alle Teilnehmer_innen anwesend, aber der Ton ist verzögert, abgehakt oder funktioniert gar nicht? Manchmal wird es nicht anders gehen, als das Meeting zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Faktoren_tragen_zur_Entstehung_von_M%C3%BCdigkeit_bei_Audio-_und_Videokonferenzen_bei,_und_wie_k%C3%B6nnen_diese_Faktoren_minimiert_oder_bew%C3%A4ltigt_werden,_um_die_Effizienz_und_das_Wohlbefinden_der_TeilnehmerInnen_zu_verbessern%3F&amp;diff=5889</id>
		<title>Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:33:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Videokonferenzen machen müde, wesentlich müder als ein direktes Gespräch: Diese Erfahrung haben viele im Zuge der COVID-19 Pandemie machen müssen. Doch warum haben Videokonferenzen diesen Effekt? Und, wichtiger noch, was kann man dagegen tun?&amp;lt;/div&amp;gt;  == Müdigkeitsfaktor I: fehlende Interaktion&amp;lt;br&amp;gt; == Nicht zu wissen, was das Gegenüber gerade fühlt, denkt oder macht, ist ein wesentlicher Ermüdungsfaktor. Wie psychologis…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Videokonferenzen machen müde, wesentlich müder als ein direktes Gespräch: Diese Erfahrung haben viele im Zuge der COVID-19 Pandemie machen müssen. Doch warum haben Videokonferenzen diesen Effekt? Und, wichtiger noch, was kann man dagegen tun?&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor I: fehlende Interaktion&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Nicht zu wissen, was das Gegenüber gerade fühlt, denkt oder macht, ist ein wesentlicher Ermüdungsfaktor. Wie psychologische Forschungen unter anderem an der Universitätsklinik Zürich gezeigt haben, sind Menschen darauf angewiesen, die Mimik ihres Gegenübers nachzuahmen, um Gefühle richtig zu deuten. Subtilste Bewegungen unserer Gesichtsmuskulatur lassen uns erst verstehen, was wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erkenntnisprozess wird durch technische Artefakte und schlechte Datenübertragung behindert. Das Wort wird von der Mimik getrennt, Gesichter frieren ein, Stimmen stottern zuweilen und Verbindungen brechen ab. Was als Interaktion gedacht war, wird zum Monolog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest gegen den technisch bedingten Anteil an der Ermüdung gibt es ein Mittel: bessere Technik. Das virtuelle Arbeiten und Lernen steht und fällt mit der technischen Ausstattung: Angefangen vom Breitbandzugang bis zu geschultem Personal und der technischen Ausstattung braucht das virtuelle Arbeiten und Lernen entsprechende Ressourcen. Sobald die Technik nicht mitspielt, wird es per se anstrengend.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor II: fehlende Abwechslung ==&lt;br /&gt;
Eine Videokonferenz, die zur Einwegkommunikation wird, ist ein Perpetuum mobile der fortschreitenden Ermüdung. Menschen brauchen Interaktion. Bildschirmarbeit, das wissen wir aus der Motivationsforschung, macht prinzipiell müde. Unsere Augen können nicht umherschweifen, wir müssen den Bildschirm fokussieren, um den Inhalten folgen zu können. Auf diese Weise entsteht eine reizarme Arbeits- und Lernumgebung. Daher ist es empfehlenswert, in Online-Settings, nicht nur wesentlich mehr Pausen zu machen, als sie es üblicherweise tun würden, sondern auch, kontinuierlich Feedback einzuholen.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor III: fehlende Spontanität ==&lt;br /&gt;
In einer Videokonferenz kann nur passieren, was zuvor geplant wurde – ein Umstand, der seinerseits ein weiteres Scherflein zur Müdigkeit beiträgt. Es gibt nur den Austausch, den man explizit zu einem definierten Thema vereinbart hat. Selbst Breakoutsessions sind geplant. In Videokonferenz-Settings gibt es keine echte Spontaneität. Vorhersagbarkeit ist tendenziell langweilig und ergo ermüdend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet das virtuelle Arbeiten und Lernen noch dazu ausschließlich online statt, fehlt auch noch das berühmte Gespräch am Gang, in der Mensa oder bei der Kaffeemaschine, bei dem ungeplant und unvorhergesehen von einem Thema zum nächsten gewechselt wird. Für Online-Settings gibt es keine etablierten sozialen Regeln, die das ermöglichen können. Es ist insgesamt ein extrem statisches Gefüge. Das unterstützende Miteinander entsteht vor allem in den Pausen. Fallen die Pausen weg, befördert das die Ermüdung. Als Gegenmittel hilft: online informelles Zusammensein ermöglichen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor IV: fehlende Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Mit den sozialen Kontakten gehen in der – reinen – Online-Lehre nicht nur Autonomie und, Spontaneität, sondern auch gegenseitige Unterstützung verloren – und damit schwinden Interesse und Motivation. Man geht nicht gemeinsam essen, es gibt keine informellen fachlichen Gespräche. Und ergänzt: Das soziale Leben, das offline stattfindet, kann man online nicht kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist scheiternden Kompensationsversuche sind anstrengend: Das virtuelle Arbeiten und Lernen auf Distanz verlangt Kompetenzen. Virtuelles Arbeiten und Lernen heißt im Wesentlichen, sich selbst anzuleiten, zu regulieren, sich dabei zugleich selbst zu überwachen und vor allem, sich permanent selbst zu motivieren. Manchen gelingt das besser als anderen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5888</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: /* Müdigkeitsfaktoren von Videokonferenzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Praxistipps für die erfolgreiche Online-Kommunikation =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In dieser Lektion haben wir Methoden und Anregungen gesammelt, damit digitale Kommunikation (richtig) ankommt. Dabei greifen wir auf Tipps zurück, die sich in der Praxis bewährt haben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Format ==&lt;br /&gt;
Wenn ganze Teams isoliert voneinander online arbeiten, finden Online-Meetings oft auch dann statt, wenn sie eigentlich nicht notwendig wären. So kommt zB eine Studie zu dem Schluss, dass 50 % aller Meetings unnötig sind. Eine andere schätzt, dass Arbeitgeber*innen dadurch 37 Milliarden Dollar pro Jahr verlieren. Bei der Remote-Arbeit nimmt die Anzahl der Meetings tendenziell noch mehr zu. Unnötige Meetings sind eine der größten Effektivitätsbremsen bei der Arbeit. Dabei braucht es oft zur Klärung einer kurzen Frage oder zum Einholen einer benötigten Info von einem Teammitglied nicht gleich einen Videocall. Eine knappe E-Mail, eine Nachricht im Teamchat oder ein kurzes Telefonat können hier wesentlich zielführender sein.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Tipp ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5-3 Regel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;besagt, dass eine Person maximal drei Stunden pro Tag in Meetings verbringen darf und mindestens fünf Stunden pro Tag konzentriert arbeiten können soll.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor Sie ein virtuelles Meeting ansetzen, sollten Sie sichergehen, dass es den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;Ds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entspricht: Decisions, Debates und Discussions, also wichtige Entscheidungen, Debatten und Diskussionen. Wenn Sie nur ein Statusupdate senden oder eine kurze Frage stellen wollen, verwenden Sie hierzu lieber asynchrone Kommunikation, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine E‑Mail.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leseempfehlung ===&lt;br /&gt;
== Die Anzahl der Teilnehmenden  ==&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos lädt zu Meetings nur so viele Mitarbeiter*innen ein, dass alle von zwei Pizzen satt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden - ein guter Richtwert sind maximal acht - kann es chaotisch werden, denn nicht jede*r wird sich gleichermaßen einbringen können, da ansonsten Zeitlimits werden gesprengt werden. Für eine großen Teilnehmendenkreis, braucht es eine gut vorbereitete Moderation, die dafür sorgt, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden. Das kann ein bestimmtes Zeitlimit für Wortbeiträge sein, oder eine Verteilung der Teilnehmenden in Break-Out-Rooms, in denen die dort erarbeiteten Themen dann wieder zur Diskussion zurück ins Plenum getragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sich in einem Online-Meeting bemerkbar zu machen, ist nicht immer leicht. Hier kann es schon reichen, ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem signalisiert wird, dass jemand sprechen möchte. Die gängigen Webkonferenztools ermöglichen es direkte Reaktionen zu senden - 👍 👏 😀 ✋. Wenn Vortragende und Moderator_innen darauf achten, das keine Wortmeldungen untergehen, ist mit einem simplen Werkzeug wie einer Handvoll Emojis schon viel gewonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Meetings mit vorrangigem Informationscharakter (zB Präsentationen oder Mitarbeiter_innen-Versammlungen), macht es Sinn die Fragen der Teilnehmenden im Chat zu sammeln. Zur Beantwortung dieser sollten in der Agenda bereits Zeitfenster festgelegt und kommuniziert werden. Hier empfiehlt es sich, eine weitere Person mit der Moderation des Chat-Kanals zu betrauen. Die gesammelten Fragen können dann entweder von der Moderation verlesen oder einzelne Teilnehmer_innen dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu aktiveren um sich direkt zu Wort zu melden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Agenda ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was zunächst als lästige Zusatzaufgabe angesehen werden kann, entpuppt sich schnell als unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Meetings mit einer Agenda, die vorab an alle Teilnehmenden versendet wird, führen in der Praxis zu effizienteren Besprechungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Punkte für die Agenda eines Online-Meetings, sollten frühzeitig eingeholt und vorab per E-Mail ausgesendet werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich gemäß der Zielsetzung bzw. mit bestimmten Fragen oder erwünschten Inputs, vorzubereiten. Auch muss vereinbart werden, wer die Moderation übernimmt und damit dafür zuständig ist, dass die Agenda auch eingehalten wird.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist ratsam, sich auf eine überschaubare Anzahl an Agendapunkten (ein guter Richtwert sind +/-l sieben Punkte) zu beschränken, schließlich will niemand zwei Stunden in einem Call verbringen. Eine lange Agenda wirkt zudem entmutigend und wird oftmals gar nicht erst gelesen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Länge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In der Kürze liegt die Würze&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; ein altes Sprichwort, das auch oder gerade für neue Medien gilt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass digitale Meetings unsere Konzentration extrem fordern und daher schneller zu Ermüdung führen. Je kompakter sie also abgehalten werden, desto besser. Soll heißen: Bitte auf das Wesentliche beschränken, schnell auf den Punkt kommen. Dazu am besten zuvor sich selbst folgende Fragen stellen: &amp;#039;&amp;#039;Was sind meine wichtigsten Kernbotschaften? Wie möchte ich sie rüberbringen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Vorab festgelegte und klar definierte Zeitblöcke für die einzelnen Agendapunkte, helfen die angesetzte Dauer des Meetings einzuhalten und verhindern das Abspringen von einzelnen Teilnehmenden. Wenn ein Meeting für eine Stunde angesetzt wird, könnte in den ersten zehn Minuten das Thema präsentiert werden. In den folgenden 30 Minuten könnte eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Idee stattfinden. Anschließend werden zehn Minuten lang Lösungsmöglichkeiten angedacht, bevor in den letzten zehn Minuten die konkreten Aufgaben verteilt und Deadlines festgelegt werden. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden bis zum Schluss noch alle mit dabei sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Außerdem wichtig: Teilnehmende haben auch Folgetermine und können ein Meeting nicht immer ohne Konsequenzen überziehen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Protokoll ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ähnlich wie eine Agenda kann auch ein anschließendes Protokoll zunächst als lästiger Zusatzaufwand gesehen werden. In der Praxis entpuppt sich ein kurzes Gedächtnisprotkoll jedoch als mindestens genauso hilfreich. Das Protokoll soll die wichtigsten Beschlüsse festhalten und die relevanten Handlungsanweisungen nachvollziehbar dokumentieren. Dieser Aspekt soll keinesfalls ausufern, ein gelungenes Protokoll hält meist in Stichpunkten das Wichtigste fest, verwendet Namenskürzel anstelle von ausgeschriebenen Namen und hebt vereinbarte Deadlines heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem sollte das Protokoll allen Teilnehmenden zugänglich gemacht werden - sei das nun in einer gemeinsam genutzten Notizbuch-App (z.B. OneNote) oder in einem Dokument das zentral bzw. in der Cloud abgelegt oder per E-Mail verschickt wird. Protokolle bringen Verbindlichkeit in die besprochenen Themen und unterstützen damit das Gelingen der vereinbarten Schritte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kulisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor wir auf &amp;quot;Meetingraum betreten&amp;quot; klicken, müssen wir noch ein paar wesentliche Dinge beachten, denn: Ein gutes Setup ist die halbe Miete! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie sieht meine Kulisse für die anderen Teilnehmenden aus? Lenkt sie ab? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wäscheständer, prall gefüllte Bücherregale und unruhige künstlerische Gemälde oder Poster sind kein idealer Hintergrund. Auch die Geräuschkulisse sollte möglichst ruhig sein. Fehlt nur noch das Thema Licht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch so zu platzieren, dass eine natürliche Lichtquelle das Gesicht erhellt, der sollte das unbedingt nutzen. Ansonsten unterstützen Lampen. &amp;lt;br&amp;gt;Aber Vorsicht: Die Lichtquelle sollte nie direkt in die Kamera leuchten. Dann gilt es nur noch, den Bildschirm so zu platzieren, dass die Kamera auf Augenhöhe ist. Wer auf den Laptop hinunterblickt, wirkt nicht nur herablassend, sondern zeigt vielleicht auch Nasenhaare oder Doppelkinn. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ist die Kamera nahe am Gesicht platziert (also so, wie wir für gewöhnlich vorm Computer sitzen), dann gibt es eine wichtige Grundregel, um den Teilnehmenden Blickkontakt zu vermitteln: beim Sprechen in die Kamera schauen! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Einfach ist das nicht, denn der Blick fällt dabei in ein kleines schwarzes Loch, im Augenwinkel müssen wir die Reaktionen der Teilnehmenden beobachten. Das durchzuhalten, fällt schwer. Einfacher ist es, die Kamera weiter weg zu platzieren. Hilfreich sind dabei externe Kameras, die direkt am Bildschirm befestigt werden und mehr Raumgefühl geben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation starten und los! Oder doch besser nicht? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Von einem kurzen Hallo, direkt zur Agenda überzugehen wird ein holpriger Start in das Online-Meeting werden. Für manche Teilnehmenden ist es vielleicht schon das dritte Meeting des Tages, andere haben zwar die Agenda gelesen aber nicht verstanden, was das Ziel der Besprechung sein soll. Hier gilt es Methoden einzusetzen, mit denen die Teilnehmenden aktiviert und abgeholt werden. Dazu eignen sich zB kurze Umfragen, ein Quiz (je nach Kontext) oder schlicht eine kurze Fragerunde. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem ist es ganz wichtig, den Teilnehmenden auch die Struktur des Meetings zu kommunizieren: Was kommt auf sie zu? Wie lange wird das Meeting dauern? Was wollen wir besprechen? Präsentationsunterlagen ins Spiel zu bringen ist immer gut, aber bitte keine Folienorgien! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was außerdem die Konzentration oben hält: Kurze Sätze, nachfragen und einzelne Themenpunkte zusammenfassen, um die Leute abzuholen. Wenn andere sprechen, hin und wieder nicken, das signalisiert: &amp;quot;Ich verstehe, was du sagst, und ich unterstütze das.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Show me your screen ==&lt;br /&gt;
Manches Meeting wird zur reinen Zeitverschwendung, wenn das geschilderte Problem oder die Änderungen auf der Website nicht live gezeigt werden können. Gängige Webkonferenztool bieten - oft umfangreiche – Features, um den eigenen Bildschirm zu teilen. Dazu gehörten oft mehrere Optionen, die festlegen WAS geteilt werden soll. Das kann eine bestimmtes geöffnetes Fenster (Präsentation, Video, Website, …) oder der gesamte Desktop sein. Wird der ganze Bildschirm geteilt, geschieht nämlich genau das, der gesamte Bildschirm wird für die Teilnehmer_innen sichtbar. Die Entscheidung was gezeigt werden soll, ist also mit Bedacht zu treffen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazu eine kleine Übung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Minimieren Sie alle Programme, die gerade laufen und überlegen Sie, welche Informationen eine Teilnehmerin aus dieser Ansicht sammeln kann. Oder werfen Sie einen Blick auf Ihren Browser – welche Tabs haben Sie im Hintergrund geöffnet, welche Lesezeichen sind sichtbar?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in, Check-up, Pausen ==&lt;br /&gt;
Online-Meetings werden oft anstrengender empfunden als Besprechungen in Präsenz. Die Aufmerksamkeit kann nachlassen, es kann passieren, dass Teilnehmer*innen verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll Check-Ins, Check-Ups und Pausen zu definieren.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Check-in ===&lt;br /&gt;
Wenn die Teilnehmer*innen zu Beginn eines Meetings die Möglichkeit erhalten kurz zu berichten, was ihnen gerade Sorgen bereitet und an welchem Punkt sie aktuell gerade stehen, kann dies zu einem aktiveren Zuhören führen. Warum? Teilnehmende, die im Gedanken noch beim letzten Kund*innentermin hängen oder sich bereits um das pünktliche Abholen der Kinder aus dem Kindergarten sorgen, sind keine guten Zuhörer*innen. Damit kann ein Meetup schnell zu einer reinen Zeitverschwendung werden. Bekommen die Gesprächspartner*innen vorneweg jedoch die Möglichkeit kurz ihren Standpunkt zu schildern, werden sie abgeholt und finden sich leichter in das Thema des anstehenden Meetings ein.&lt;br /&gt;
=== Check-up ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check-Up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, können die Teilnehmden während des Meetings aktiviert und zurückgeholt werden, sowie offen gebliebene Fragen geklärt werden. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Abstimmungen bzw. Polls und der Einsatz von Whiteboards, die als bereits vorhandene oder erweiterbare Funktionalität mittlerweile Bestandteil der meisten gängigen Webkonferenztools sind. Das kann zum Beispiel sein:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*eine Aktivierung, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen gemeinsam auf dem digitalen Whiteboard sammeln sollen&lt;br /&gt;
*eine Interaktion, bei der sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu einer Thematik austauschen&lt;br /&gt;
*eine Fragerunde, bei der jede*r einmal drankommen oder im Chat etwas schreiben darf&lt;br /&gt;
*eine Stimmungsabfrage mit Abstimmungen bzw. Polls oder Smileys im Chat&lt;br /&gt;
*ein Medienwechsel, beispielsweise von PowerPoint zu Video &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Heitmann (2021) empfiehlt außerdem, dass im Online-Gespräch alle sieben Minuten eine Veränderung stattfindet. Die oben genannten Beispiele können dazu herangezogen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pause(n) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ganz wichtig in Online-Meetings sind Pause. Die ermöglichen nämlich, dass sich die Teilnehmenden auch einbringen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695932796980_338&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Je nachdem, wie lang der gesamte Videocall dauert, sollten Sie nach 45 bis 60 Minuten die erste kurze Pause machen. Heitmann (2021) macht dabei immer sechseinhalb Minuten - einerseits weil es etwas ist, was die Teilnehmenden irritiert - das ist gut und bleibt im Kopf - und andererseits, weil fünf Minuten für Kaffeeholen und Hygienepause in der Regel schon stressig sind, zehn Minuten aber zu lang sind. Dann verfallen die Teilnehmenden ins E-Mail-Lesen und sind ganz woanders, wenn sie zurück in den Videocall kommen. Und weiteres zeigt Heitmann (2021) den Teilnehmenden damit: Es müssen nicht immer runde Zahlen sein, nur weil es Gewohnheit ist. Während der Pause teilt Heitmann (2021) ihren Bildschirm mit einer Stoppuhr: 00:06:30.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dauert der Onlinecall eine Stunde, können Sie entweder nach 30 Minuten eine kurze Unterbrechung machen oder das Gespräch durchziehen. Falls es sich um lang angelegte Konferenzen oder gar Ganztagsformate handelt, sollten Sie nach anderthalb Stunden mindestens 30 Minuten Pause einplanen. In den Pausen können die Teilnehmenden natürlich weiterhin Ideen erarbeiten oder sich in Kleingruppen austauschen, wenn sie möchten. Wichtig ist, dass sie dann aktiv sein und sich zurückziehen können. Am Monitor über lange Zeit präsent zu sein, mit eingeschalteter Webcam und ohne Rückzugsmöglichkeit, ist auf Dauer zu anstrengend.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Webcam - ja oder nein? Beides!  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortschritte teilen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wenn täglich miteinander über Chats und Videocalls kommuniziert wird, kann leicht der Eindruck entstehen, über das Geschehen im Unternehmen ausreichend Bescheid zu wissen. Oftmals sind die Kommunikationsflüsse jedoch sehr einseitig und am Ende des Arbeitstages weiß zwar die Projektmanagerin, was bei Person A oder B vorgeht, diese fühlt sich jedoch noch lange nicht als wichtiger Teil des großen Ganzen und hat noch konkrete Befürchtungen oder Fragen. Aus diesem Grund halten einige Remote-Teams ein wöchentliches Meeting ab, bei dem jede_r Mitarbeiter_in kurz erzählt, woran er diese Woche gearbeitet hat und welchen Nutzen dies für das Unternehmen stiftet. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Solche Besprechung haben nicht den unmittelbaren Nutzen einzelne Aufgaben zu koordinieren, sondern zielen darauf ab, das WIR-Gefühl im Team hoch zu halten und den Gemeinschaftsfaktor für die großen Unternehmensziele zu fördern. Fortschritte mit den Arbeitskolleg_innen zu teilen, fördert schließlich die gemeinsame Motivation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewährte Eisbrecher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Kennen Sie diese Situation auch? Sie nehmen an einem Online-Meeting mit drei weiteren Teilnehmer*innen teil. Zwei davon fehlen noch. Die Person, die anwesend ist, kennen Sie nur oberflächlich. Sie tauschen sich kurz über das Wetter aus - haben aber schnell keinen Gesprächsstoff mehr und schweigen sich verlegen an. Die Sekunden ziehen sich wie eine Ewigkeit. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wo bleiben denn die anderen?&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; denken Sie sich, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;das wird langsam echt unangenehm. Hat die Person wirklich nichts mehr zu sagen? Aber gut, ich sage ja auch nichts.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;In virtuellen Gesprächen braucht es mehr Zeit, um eine positve Atmosphäre und ein gutes Miteinander zu schaffen. Investiert man diese, wird es letztlich einfacher und schneller ans Ziel zu kommen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit finden für Smalltalk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Was passiert bei einem Offline-Meeting? Die Teilnehmenden kommen in den Raum, werden begrüßt und es findet ein kurzer Small Talk und Austausch statt. Warum? Weil wir damit Interesse an den Personen zeigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Warum sollte das online anders sein? Es ist sogar noch wichtiger! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Online gilt es, die emotionale Distanz so gut wie möglich zu überbrücken - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Auch mit Small Talk bauen Sie eine Verbindung mit den digital Anwesenden auf. Nehmen Sie sich immer die Zeit, alle Beteiligten mit ihrem Namen zu begrüßen. Stellen Sie kurze und einfache Fragen oder machen Sie knappe Aussagen, wie zum Beispiel:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wie geht&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hat alles gut geklappt mit dem Einloggen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ah, Erich ist auch da, wie schön! Herzlich willkommen.&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Insbesondere wenn es weniger Teilnehmer*innen sind, können für den einleitenden Small Talk auch folgende Dinge angesprochen werden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich war beindruckt von Ihrer E-Mail heute Morgen um 6 Uhr. Sind Sie ein_e Frühaufsteher_in?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist ein schönes Bild bei Ihnen an der Wand. Ist das Ihr Hund?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die liebe Technik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Praxis zeigt, dass in Meetings oft viel Zeit verloren geht, weil es „technische Probleme“ gibt. Besonders wenn jemand virtuelles Neuland betritt, kann es zu nervenaufreibenden Situationen, schlimmstenfalls zu Konflikten, kommen. Wird der Technik und deren Nutzung in der Vorbereitung Beachtung geschenkt, ist schon viel gewonnen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machen Sie sich mit der Software vertraut! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Egal welches Webkonferenztool zum Einsatz kommt, sich Zeit zu nehmen um sich damit vertraut zu machen, lohnt sich. Oft werden dazu von den Herstellern (Video)Tutorials angeboten oder es gibt entsprechende Schulungen in den Unternehmen. Manchmal reicht auch ein gemeinsamer virtueller Kaffee mit jemandem aus dem Team, um eine Funktion (wie eröffne ich einen Break-Out Room?) direkt auszuprobieren oder eine Einstellung (wird die richtige Webcam angesprochen?) zu testen. In MS Teams gibt es auch einen eigenen Kanal in dem Funktionen ausprobiert bzw. auch getestet werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behalten Sie den Überblick über Ihre Geräte &amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den meisten mobilen Geräte sind Mikrofon und Webcam mittlerweile integraler Bestandteil. Ein Webkonferenztool wird diese automatisch erkennen und nutzen. „Wir können dich nicht hören“ bleibt jedoch ein Satz, der häufig während Meetings fällt. Genauso häufig wurde einfach vergessen ein stummgeschaltetes Mikro wieder zu aktivieren. Oder es wurde eine Einstellung falls gesetzt. Hier hilft es schon sich damit vertraut zu machen welche Optionen das Menü des Webkonferenztools überhaupt hergibt und wo diese zu finden sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halten Sie einen Notfallplan parat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Überlegen Sie rechtzeitig wie Sie bei technischen Problemen vorgehen und kommunizieren Sie Ihr Ausweichszenario auch an die Teilnehmer_innen: Wie gehen wir vor, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt, etwa wenn die Verbindungsqualität start eingeschränkt ist? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in den ausgewichen werden kann? Ist es zielführend minutenlang zu warten, während die Moderation versucht, einer Teilnehmerin mit der Technik zu helfen?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustregel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gilt: Wenn ein Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben werden konnte, lösen Sie sich von dem Problem. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Funktioniert das Mikrofon bei einem_einer Teilnehmer_in nicht? Dann kann diese_r auf den Chat ausweichen oder (wenn möglich) per Telefon zugeschalten werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist die Dateigröße der Präsentation zu groß und friert ein oder verlangsamt die Verbindung? Gerade in Powerpoint sind nur wenige Schritte notwendig um den Foliensatz webgerecht zu verkleinern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Haben Sie übersehen, dass für Ihre Meetingsoftware gerade ein Wartungsfenster läuft, und deshalb alle Server down sind? Hier ist es hilfreich, schon zuvor zu wissen, wohin im Notfall ausgewichen werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es sind zwar alle Teilnehmer_innen anwesend, aber der Ton ist verzögert, abgehakt oder funktioniert gar nicht? Manchmal wird es nicht anders gehen, als das Meeting zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5887</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5887"/>
		<updated>2023-09-28T22:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Müdigkeit bei Audio- und Videokonferenzen bei, und wie können diese Faktoren minimiert oder bewältigt werden, um die Effizienz und das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen zu verbessern?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Praxistipps für die erfolgreiche Online-Kommunikation =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In dieser Lektion haben wir Methoden und Anregungen gesammelt, damit digitale Kommunikation (richtig) ankommt. Dabei greifen wir auf Tipps zurück, die sich in der Praxis bewährt haben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Format ==&lt;br /&gt;
Wenn ganze Teams isoliert voneinander online arbeiten, finden Online-Meetings oft auch dann statt, wenn sie eigentlich nicht notwendig wären. So kommt zB eine Studie zu dem Schluss, dass 50 % aller Meetings unnötig sind. Eine andere schätzt, dass Arbeitgeber*innen dadurch 37 Milliarden Dollar pro Jahr verlieren. Bei der Remote-Arbeit nimmt die Anzahl der Meetings tendenziell noch mehr zu. Unnötige Meetings sind eine der größten Effektivitätsbremsen bei der Arbeit. Dabei braucht es oft zur Klärung einer kurzen Frage oder zum Einholen einer benötigten Info von einem Teammitglied nicht gleich einen Videocall. Eine knappe E-Mail, eine Nachricht im Teamchat oder ein kurzes Telefonat können hier wesentlich zielführender sein.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Tipp ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5-3 Regel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;besagt, dass eine Person maximal drei Stunden pro Tag in Meetings verbringen darf und mindestens fünf Stunden pro Tag konzentriert arbeiten können soll.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor Sie ein virtuelles Meeting ansetzen, sollten Sie sichergehen, dass es den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;Ds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entspricht: Decisions, Debates und Discussions, also wichtige Entscheidungen, Debatten und Diskussionen. Wenn Sie nur ein Statusupdate senden oder eine kurze Frage stellen wollen, verwenden Sie hierzu lieber asynchrone Kommunikation, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine E‑Mail.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leseempfehlung ===&lt;br /&gt;
== Die Anzahl der Teilnehmenden  ==&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos lädt zu Meetings nur so viele Mitarbeiter*innen ein, dass alle von zwei Pizzen satt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden - ein guter Richtwert sind maximal acht - kann es chaotisch werden, denn nicht jede*r wird sich gleichermaßen einbringen können, da ansonsten Zeitlimits werden gesprengt werden. Für eine großen Teilnehmendenkreis, braucht es eine gut vorbereitete Moderation, die dafür sorgt, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden. Das kann ein bestimmtes Zeitlimit für Wortbeiträge sein, oder eine Verteilung der Teilnehmenden in Break-Out-Rooms, in denen die dort erarbeiteten Themen dann wieder zur Diskussion zurück ins Plenum getragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sich in einem Online-Meeting bemerkbar zu machen, ist nicht immer leicht. Hier kann es schon reichen, ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem signalisiert wird, dass jemand sprechen möchte. Die gängigen Webkonferenztools ermöglichen es direkte Reaktionen zu senden - 👍 👏 😀 ✋. Wenn Vortragende und Moderator_innen darauf achten, das keine Wortmeldungen untergehen, ist mit einem simplen Werkzeug wie einer Handvoll Emojis schon viel gewonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Meetings mit vorrangigem Informationscharakter (zB Präsentationen oder Mitarbeiter_innen-Versammlungen), macht es Sinn die Fragen der Teilnehmenden im Chat zu sammeln. Zur Beantwortung dieser sollten in der Agenda bereits Zeitfenster festgelegt und kommuniziert werden. Hier empfiehlt es sich, eine weitere Person mit der Moderation des Chat-Kanals zu betrauen. Die gesammelten Fragen können dann entweder von der Moderation verlesen oder einzelne Teilnehmer_innen dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu aktiveren um sich direkt zu Wort zu melden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Agenda ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was zunächst als lästige Zusatzaufgabe angesehen werden kann, entpuppt sich schnell als unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Meetings mit einer Agenda, die vorab an alle Teilnehmenden versendet wird, führen in der Praxis zu effizienteren Besprechungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Punkte für die Agenda eines Online-Meetings, sollten frühzeitig eingeholt und vorab per E-Mail ausgesendet werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich gemäß der Zielsetzung bzw. mit bestimmten Fragen oder erwünschten Inputs, vorzubereiten. Auch muss vereinbart werden, wer die Moderation übernimmt und damit dafür zuständig ist, dass die Agenda auch eingehalten wird.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist ratsam, sich auf eine überschaubare Anzahl an Agendapunkten (ein guter Richtwert sind +/-l sieben Punkte) zu beschränken, schließlich will niemand zwei Stunden in einem Call verbringen. Eine lange Agenda wirkt zudem entmutigend und wird oftmals gar nicht erst gelesen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Länge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In der Kürze liegt die Würze&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; ein altes Sprichwort, das auch oder gerade für neue Medien gilt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass digitale Meetings unsere Konzentration extrem fordern und daher schneller zu Ermüdung führen. Je kompakter sie also abgehalten werden, desto besser. Soll heißen: Bitte auf das Wesentliche beschränken, schnell auf den Punkt kommen. Dazu am besten zuvor sich selbst folgende Fragen stellen: &amp;#039;&amp;#039;Was sind meine wichtigsten Kernbotschaften? Wie möchte ich sie rüberbringen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Vorab festgelegte und klar definierte Zeitblöcke für die einzelnen Agendapunkte, helfen die angesetzte Dauer des Meetings einzuhalten und verhindern das Abspringen von einzelnen Teilnehmenden. Wenn ein Meeting für eine Stunde angesetzt wird, könnte in den ersten zehn Minuten das Thema präsentiert werden. In den folgenden 30 Minuten könnte eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Idee stattfinden. Anschließend werden zehn Minuten lang Lösungsmöglichkeiten angedacht, bevor in den letzten zehn Minuten die konkreten Aufgaben verteilt und Deadlines festgelegt werden. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden bis zum Schluss noch alle mit dabei sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Außerdem wichtig: Teilnehmende haben auch Folgetermine und können ein Meeting nicht immer ohne Konsequenzen überziehen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Protokoll ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ähnlich wie eine Agenda kann auch ein anschließendes Protokoll zunächst als lästiger Zusatzaufwand gesehen werden. In der Praxis entpuppt sich ein kurzes Gedächtnisprotkoll jedoch als mindestens genauso hilfreich. Das Protokoll soll die wichtigsten Beschlüsse festhalten und die relevanten Handlungsanweisungen nachvollziehbar dokumentieren. Dieser Aspekt soll keinesfalls ausufern, ein gelungenes Protokoll hält meist in Stichpunkten das Wichtigste fest, verwendet Namenskürzel anstelle von ausgeschriebenen Namen und hebt vereinbarte Deadlines heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem sollte das Protokoll allen Teilnehmenden zugänglich gemacht werden - sei das nun in einer gemeinsam genutzten Notizbuch-App (z.B. OneNote) oder in einem Dokument das zentral bzw. in der Cloud abgelegt oder per E-Mail verschickt wird. Protokolle bringen Verbindlichkeit in die besprochenen Themen und unterstützen damit das Gelingen der vereinbarten Schritte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kulisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor wir auf &amp;quot;Meetingraum betreten&amp;quot; klicken, müssen wir noch ein paar wesentliche Dinge beachten, denn: Ein gutes Setup ist die halbe Miete! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie sieht meine Kulisse für die anderen Teilnehmenden aus? Lenkt sie ab? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wäscheständer, prall gefüllte Bücherregale und unruhige künstlerische Gemälde oder Poster sind kein idealer Hintergrund. Auch die Geräuschkulisse sollte möglichst ruhig sein. Fehlt nur noch das Thema Licht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch so zu platzieren, dass eine natürliche Lichtquelle das Gesicht erhellt, der sollte das unbedingt nutzen. Ansonsten unterstützen Lampen. &amp;lt;br&amp;gt;Aber Vorsicht: Die Lichtquelle sollte nie direkt in die Kamera leuchten. Dann gilt es nur noch, den Bildschirm so zu platzieren, dass die Kamera auf Augenhöhe ist. Wer auf den Laptop hinunterblickt, wirkt nicht nur herablassend, sondern zeigt vielleicht auch Nasenhaare oder Doppelkinn. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ist die Kamera nahe am Gesicht platziert (also so, wie wir für gewöhnlich vorm Computer sitzen), dann gibt es eine wichtige Grundregel, um den Teilnehmenden Blickkontakt zu vermitteln: beim Sprechen in die Kamera schauen! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Einfach ist das nicht, denn der Blick fällt dabei in ein kleines schwarzes Loch, im Augenwinkel müssen wir die Reaktionen der Teilnehmenden beobachten. Das durchzuhalten, fällt schwer. Einfacher ist es, die Kamera weiter weg zu platzieren. Hilfreich sind dabei externe Kameras, die direkt am Bildschirm befestigt werden und mehr Raumgefühl geben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation starten und los! Oder doch besser nicht? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Von einem kurzen Hallo, direkt zur Agenda überzugehen wird ein holpriger Start in das Online-Meeting werden. Für manche Teilnehmenden ist es vielleicht schon das dritte Meeting des Tages, andere haben zwar die Agenda gelesen aber nicht verstanden, was das Ziel der Besprechung sein soll. Hier gilt es Methoden einzusetzen, mit denen die Teilnehmenden aktiviert und abgeholt werden. Dazu eignen sich zB kurze Umfragen, ein Quiz (je nach Kontext) oder schlicht eine kurze Fragerunde. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem ist es ganz wichtig, den Teilnehmenden auch die Struktur des Meetings zu kommunizieren: Was kommt auf sie zu? Wie lange wird das Meeting dauern? Was wollen wir besprechen? Präsentationsunterlagen ins Spiel zu bringen ist immer gut, aber bitte keine Folienorgien! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was außerdem die Konzentration oben hält: Kurze Sätze, nachfragen und einzelne Themenpunkte zusammenfassen, um die Leute abzuholen. Wenn andere sprechen, hin und wieder nicken, das signalisiert: &amp;quot;Ich verstehe, was du sagst, und ich unterstütze das.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Show me your screen ==&lt;br /&gt;
Manches Meeting wird zur reinen Zeitverschwendung, wenn das geschilderte Problem oder die Änderungen auf der Website nicht live gezeigt werden können. Gängige Webkonferenztool bieten - oft umfangreiche – Features, um den eigenen Bildschirm zu teilen. Dazu gehörten oft mehrere Optionen, die festlegen WAS geteilt werden soll. Das kann eine bestimmtes geöffnetes Fenster (Präsentation, Video, Website, …) oder der gesamte Desktop sein. Wird der ganze Bildschirm geteilt, geschieht nämlich genau das, der gesamte Bildschirm wird für die Teilnehmer_innen sichtbar. Die Entscheidung was gezeigt werden soll, ist also mit Bedacht zu treffen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazu eine kleine Übung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Minimieren Sie alle Programme, die gerade laufen und überlegen Sie, welche Informationen eine Teilnehmerin aus dieser Ansicht sammeln kann. Oder werfen Sie einen Blick auf Ihren Browser – welche Tabs haben Sie im Hintergrund geöffnet, welche Lesezeichen sind sichtbar?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in, Check-up, Pausen ==&lt;br /&gt;
Online-Meetings werden oft anstrengender empfunden als Besprechungen in Präsenz. Die Aufmerksamkeit kann nachlassen, es kann passieren, dass Teilnehmer*innen verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll Check-Ins, Check-Ups und Pausen zu definieren.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Check-in ===&lt;br /&gt;
Wenn die Teilnehmer*innen zu Beginn eines Meetings die Möglichkeit erhalten kurz zu berichten, was ihnen gerade Sorgen bereitet und an welchem Punkt sie aktuell gerade stehen, kann dies zu einem aktiveren Zuhören führen. Warum? Teilnehmende, die im Gedanken noch beim letzten Kund*innentermin hängen oder sich bereits um das pünktliche Abholen der Kinder aus dem Kindergarten sorgen, sind keine guten Zuhörer*innen. Damit kann ein Meetup schnell zu einer reinen Zeitverschwendung werden. Bekommen die Gesprächspartner*innen vorneweg jedoch die Möglichkeit kurz ihren Standpunkt zu schildern, werden sie abgeholt und finden sich leichter in das Thema des anstehenden Meetings ein.&lt;br /&gt;
=== Check-up ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check-Up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, können die Teilnehmden während des Meetings aktiviert und zurückgeholt werden, sowie offen gebliebene Fragen geklärt werden. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Abstimmungen bzw. Polls und der Einsatz von Whiteboards, die als bereits vorhandene oder erweiterbare Funktionalität mittlerweile Bestandteil der meisten gängigen Webkonferenztools sind. Das kann zum Beispiel sein:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*eine Aktivierung, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen gemeinsam auf dem digitalen Whiteboard sammeln sollen&lt;br /&gt;
*eine Interaktion, bei der sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu einer Thematik austauschen&lt;br /&gt;
*eine Fragerunde, bei der jede*r einmal drankommen oder im Chat etwas schreiben darf&lt;br /&gt;
*eine Stimmungsabfrage mit Abstimmungen bzw. Polls oder Smileys im Chat&lt;br /&gt;
*ein Medienwechsel, beispielsweise von PowerPoint zu Video &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Heitmann (2021) empfiehlt außerdem, dass im Online-Gespräch alle sieben Minuten eine Veränderung stattfindet. Die oben genannten Beispiele können dazu herangezogen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pause(n) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ganz wichtig in Online-Meetings sind Pause. Die ermöglichen nämlich, dass sich die Teilnehmenden auch einbringen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695932796980_338&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Je nachdem, wie lang der gesamte Videocall dauert, sollten Sie nach 45 bis 60 Minuten die erste kurze Pause machen. Heitmann (2021) macht dabei immer sechseinhalb Minuten - einerseits weil es etwas ist, was die Teilnehmenden irritiert - das ist gut und bleibt im Kopf - und andererseits, weil fünf Minuten für Kaffeeholen und Hygienepause in der Regel schon stressig sind, zehn Minuten aber zu lang sind. Dann verfallen die Teilnehmenden ins E-Mail-Lesen und sind ganz woanders, wenn sie zurück in den Videocall kommen. Und weiteres zeigt Heitmann (2021) den Teilnehmenden damit: Es müssen nicht immer runde Zahlen sein, nur weil es Gewohnheit ist. Während der Pause teilt Heitmann (2021) ihren Bildschirm mit einer Stoppuhr: 00:06:30.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dauert der Onlinecall eine Stunde, können Sie entweder nach 30 Minuten eine kurze Unterbrechung machen oder das Gespräch durchziehen. Falls es sich um lang angelegte Konferenzen oder gar Ganztagsformate handelt, sollten Sie nach anderthalb Stunden mindestens 30 Minuten Pause einplanen. In den Pausen können die Teilnehmenden natürlich weiterhin Ideen erarbeiten oder sich in Kleingruppen austauschen, wenn sie möchten. Wichtig ist, dass sie dann aktiv sein und sich zurückziehen können. Am Monitor über lange Zeit präsent zu sein, mit eingeschalteter Webcam und ohne Rückzugsmöglichkeit, ist auf Dauer zu anstrengend.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Webcam - ja oder nein? Beides!  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortschritte teilen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wenn täglich miteinander über Chats und Videocalls kommuniziert wird, kann leicht der Eindruck entstehen, über das Geschehen im Unternehmen ausreichend Bescheid zu wissen. Oftmals sind die Kommunikationsflüsse jedoch sehr einseitig und am Ende des Arbeitstages weiß zwar die Projektmanagerin, was bei Person A oder B vorgeht, diese fühlt sich jedoch noch lange nicht als wichtiger Teil des großen Ganzen und hat noch konkrete Befürchtungen oder Fragen. Aus diesem Grund halten einige Remote-Teams ein wöchentliches Meeting ab, bei dem jede_r Mitarbeiter_in kurz erzählt, woran er diese Woche gearbeitet hat und welchen Nutzen dies für das Unternehmen stiftet. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Solche Besprechung haben nicht den unmittelbaren Nutzen einzelne Aufgaben zu koordinieren, sondern zielen darauf ab, das WIR-Gefühl im Team hoch zu halten und den Gemeinschaftsfaktor für die großen Unternehmensziele zu fördern. Fortschritte mit den Arbeitskolleg_innen zu teilen, fördert schließlich die gemeinsame Motivation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewährte Eisbrecher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Kennen Sie diese Situation auch? Sie nehmen an einem Online-Meeting mit drei weiteren Teilnehmer*innen teil. Zwei davon fehlen noch. Die Person, die anwesend ist, kennen Sie nur oberflächlich. Sie tauschen sich kurz über das Wetter aus - haben aber schnell keinen Gesprächsstoff mehr und schweigen sich verlegen an. Die Sekunden ziehen sich wie eine Ewigkeit. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wo bleiben denn die anderen?&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; denken Sie sich, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;das wird langsam echt unangenehm. Hat die Person wirklich nichts mehr zu sagen? Aber gut, ich sage ja auch nichts.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;In virtuellen Gesprächen braucht es mehr Zeit, um eine positve Atmosphäre und ein gutes Miteinander zu schaffen. Investiert man diese, wird es letztlich einfacher und schneller ans Ziel zu kommen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit finden für Smalltalk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Was passiert bei einem Offline-Meeting? Die Teilnehmenden kommen in den Raum, werden begrüßt und es findet ein kurzer Small Talk und Austausch statt. Warum? Weil wir damit Interesse an den Personen zeigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Warum sollte das online anders sein? Es ist sogar noch wichtiger! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Online gilt es, die emotionale Distanz so gut wie möglich zu überbrücken - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Auch mit Small Talk bauen Sie eine Verbindung mit den digital Anwesenden auf. Nehmen Sie sich immer die Zeit, alle Beteiligten mit ihrem Namen zu begrüßen. Stellen Sie kurze und einfache Fragen oder machen Sie knappe Aussagen, wie zum Beispiel:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wie geht&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hat alles gut geklappt mit dem Einloggen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ah, Erich ist auch da, wie schön! Herzlich willkommen.&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Insbesondere wenn es weniger Teilnehmer*innen sind, können für den einleitenden Small Talk auch folgende Dinge angesprochen werden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich war beindruckt von Ihrer E-Mail heute Morgen um 6 Uhr. Sind Sie ein_e Frühaufsteher_in?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist ein schönes Bild bei Ihnen an der Wand. Ist das Ihr Hund?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die liebe Technik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Praxis zeigt, dass in Meetings oft viel Zeit verloren geht, weil es „technische Probleme“ gibt. Besonders wenn jemand virtuelles Neuland betritt, kann es zu nervenaufreibenden Situationen, schlimmstenfalls zu Konflikten, kommen. Wird der Technik und deren Nutzung in der Vorbereitung Beachtung geschenkt, ist schon viel gewonnen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machen Sie sich mit der Software vertraut! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Egal welches Webkonferenztool zum Einsatz kommt, sich Zeit zu nehmen um sich damit vertraut zu machen, lohnt sich. Oft werden dazu von den Herstellern (Video)Tutorials angeboten oder es gibt entsprechende Schulungen in den Unternehmen. Manchmal reicht auch ein gemeinsamer virtueller Kaffee mit jemandem aus dem Team, um eine Funktion (wie eröffne ich einen Break-Out Room?) direkt auszuprobieren oder eine Einstellung (wird die richtige Webcam angesprochen?) zu testen. In MS Teams gibt es auch einen eigenen Kanal in dem Funktionen ausprobiert bzw. auch getestet werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behalten Sie den Überblick über Ihre Geräte &amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den meisten mobilen Geräte sind Mikrofon und Webcam mittlerweile integraler Bestandteil. Ein Webkonferenztool wird diese automatisch erkennen und nutzen. „Wir können dich nicht hören“ bleibt jedoch ein Satz, der häufig während Meetings fällt. Genauso häufig wurde einfach vergessen ein stummgeschaltetes Mikro wieder zu aktivieren. Oder es wurde eine Einstellung falls gesetzt. Hier hilft es schon sich damit vertraut zu machen welche Optionen das Menü des Webkonferenztools überhaupt hergibt und wo diese zu finden sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halten Sie einen Notfallplan parat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Überlegen Sie rechtzeitig wie Sie bei technischen Problemen vorgehen und kommunizieren Sie Ihr Ausweichszenario auch an die Teilnehmer_innen: Wie gehen wir vor, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt, etwa wenn die Verbindungsqualität start eingeschränkt ist? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in den ausgewichen werden kann? Ist es zielführend minutenlang zu warten, während die Moderation versucht, einer Teilnehmerin mit der Technik zu helfen?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustregel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gilt: Wenn ein Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben werden konnte, lösen Sie sich von dem Problem. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Funktioniert das Mikrofon bei einem_einer Teilnehmer_in nicht? Dann kann diese_r auf den Chat ausweichen oder (wenn möglich) per Telefon zugeschalten werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist die Dateigröße der Präsentation zu groß und friert ein oder verlangsamt die Verbindung? Gerade in Powerpoint sind nur wenige Schritte notwendig um den Foliensatz webgerecht zu verkleinern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Haben Sie übersehen, dass für Ihre Meetingsoftware gerade ein Wartungsfenster läuft, und deshalb alle Server down sind? Hier ist es hilfreich, schon zuvor zu wissen, wohin im Notfall ausgewichen werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es sind zwar alle Teilnehmer_innen anwesend, aber der Ton ist verzögert, abgehakt oder funktioniert gar nicht? Manchmal wird es nicht anders gehen, als das Meeting zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Müdigkeitsfaktoren von Videokonferenzen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Videokonferenzen machen müde, wesentlich müder als ein direktes Gespräch: Diese Erfahrung haben viele im Zuge der COVID-19 Pandemie machen müssen. Doch warum haben Videokonferenzen diesen Effekt? Und, wichtiger noch, was kann man dagegen tun?&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor I: fehlende Interaktion&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Nicht zu wissen, was das Gegenüber gerade fühlt, denkt oder macht, ist ein wesentlicher Ermüdungsfaktor. Wie psychologische Forschungen unter anderem an der Universitätsklinik Zürich gezeigt haben, sind Menschen darauf angewiesen, die Mimik ihres Gegenübers nachzuahmen, um Gefühle richtig zu deuten. Subtilste Bewegungen unserer Gesichtsmuskulatur lassen uns erst verstehen, was wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erkenntnisprozess wird durch technische Artefakte und schlechte Datenübertragung behindert. Das Wort wird von der Mimik getrennt, Gesichter frieren ein, Stimmen stottern zuweilen und Verbindungen brechen ab. Was als Interaktion gedacht war, wird zum Monolog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest gegen den technisch bedingten Anteil an der Ermüdung gibt es ein Mittel: bessere Technik. Das virtuelle Arbeiten und Lernen steht und fällt mit der technischen Ausstattung: Angefangen vom Breitbandzugang bis zu geschultem Personal und der technischen Ausstattung braucht das virtuelle Arbeiten und Lernen entsprechende Ressourcen. Sobald die Technik nicht mitspielt, wird es per se anstrengend.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor II: fehlende Abwechslung ==&lt;br /&gt;
Eine Videokonferenz, die zur Einwegkommunikation wird, ist ein Perpetuum mobile der fortschreitenden Ermüdung. Menschen brauchen Interaktion. Bildschirmarbeit, das wissen wir aus der Motivationsforschung, macht prinzipiell müde. Unsere Augen können nicht umherschweifen, wir müssen den Bildschirm fokussieren, um den Inhalten folgen zu können. Auf diese Weise entsteht eine reizarme Arbeits- und Lernumgebung. Daher ist es empfehlenswert, in Online-Settings, nicht nur wesentlich mehr Pausen zu machen, als sie es üblicherweise tun würden, sondern auch, kontinuierlich Feedback einzuholen.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor III: fehlende Spontanität ==&lt;br /&gt;
In einer Videokonferenz kann nur passieren, was zuvor geplant wurde – ein Umstand, der seinerseits ein weiteres Scherflein zur Müdigkeit beiträgt. Es gibt nur den Austausch, den man explizit zu einem definierten Thema vereinbart hat. Selbst Breakoutsessions sind geplant. In Videokonferenz-Settings gibt es keine echte Spontaneität. Vorhersagbarkeit ist tendenziell langweilig und ergo ermüdend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet das virtuelle Arbeiten und Lernen noch dazu ausschließlich online statt, fehlt auch noch das berühmte Gespräch am Gang, in der Mensa oder bei der Kaffeemaschine, bei dem ungeplant und unvorhergesehen von einem Thema zum nächsten gewechselt wird. Für Online-Settings gibt es keine etablierten sozialen Regeln, die das ermöglichen können. Es ist insgesamt ein extrem statisches Gefüge. Das unterstützende Miteinander entsteht vor allem in den Pausen. Fallen die Pausen weg, befördert das die Ermüdung. Als Gegenmittel hilft: online informelles Zusammensein ermöglichen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor IV: fehlende Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Mit den sozialen Kontakten gehen in der – reinen – Online-Lehre nicht nur Autonomie und, Spontaneität, sondern auch gegenseitige Unterstützung verloren – und damit schwinden Interesse und Motivation. Man geht nicht gemeinsam essen, es gibt keine informellen fachlichen Gespräche. Und ergänzt: Das soziale Leben, das offline stattfindet, kann man online nicht kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist scheiternden Kompensationsversuche sind anstrengend: Das virtuelle Arbeiten und Lernen auf Distanz verlangt Kompetenzen. Virtuelles Arbeiten und Lernen heißt im Wesentlichen, sich selbst anzuleiten, zu regulieren, sich dabei zugleich selbst zu überwachen und vor allem, sich permanent selbst zu motivieren. Manchen gelingt das besser als anderen.&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML4_-_Virtuell_kommunizieren&amp;diff=5886</id>
		<title>ML4 - Virtuell kommunizieren</title>
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		<updated>2023-09-28T22:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich es die Aufmerksamkeit in Audio- und Webkonferenzen zu erhöhen?]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Ideen zum Kennenlernen, zur Aktivierung und zum Feedback im Online-Setting gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit eines Teams in Regionen wie Indien, China, usw. im Kontext virtuellen Arbeitens und Lernens, und wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Arbeitsdynamik und Kommunikation?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soll bei Konflikten und ausartenden Diskussionen im Online-Setting anders vorgegangen werden als bei persönlichen Gesprächen?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines muss man der Coronakrise lassen. Sie hat die Digitalisierung vorangetrieben, als wären wir plötzlich in der Zukunf gelandet. Online kommunizieren? Völlig normal. Und Lockdown hin oder her, die Kommunikation im Netz wird bleiben. Umso wichtiger die Frage: Wie kommunizieren wir digital am besten? Worauf müssen wir achten, damit wir gehört, gesehen und vor allem verstanden werden?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
= Praxistipps für die erfolgreiche Online-Kommunikation =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Klar, persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen, weil der Mensch als Ganzes wahrgenommen werden möchte. Doch mittlerweile sind digitale Meetings zum &amp;quot;new normal&amp;quot; geworden. Unabhängig davon, ob es sich um ein Online-Meeting über Zoom oder ein Präsenzmeeting im Büro handelt, bestimmte Kommunikationsregeln gelten für alle Meetings. Virtuelle Meetings bringen jedoch zusätzliche Herausforderungen.&amp;amp;nbsp; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In dieser Lektion haben wir Methoden und Anregungen gesammelt, damit digitale Kommunikation (richtig) ankommt. Dabei greifen wir auf Tipps zurück, die sich in der Praxis bewährt haben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Format ==&lt;br /&gt;
Wenn ganze Teams isoliert voneinander online arbeiten, finden Online-Meetings oft auch dann statt, wenn sie eigentlich nicht notwendig wären. So kommt zB eine Studie zu dem Schluss, dass 50 % aller Meetings unnötig sind. Eine andere schätzt, dass Arbeitgeber*innen dadurch 37 Milliarden Dollar pro Jahr verlieren. Bei der Remote-Arbeit nimmt die Anzahl der Meetings tendenziell noch mehr zu. Unnötige Meetings sind eine der größten Effektivitätsbremsen bei der Arbeit. Dabei braucht es oft zur Klärung einer kurzen Frage oder zum Einholen einer benötigten Info von einem Teammitglied nicht gleich einen Videocall. Eine knappe E-Mail, eine Nachricht im Teamchat oder ein kurzes Telefonat können hier wesentlich zielführender sein.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Tipp ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5-3 Regel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;besagt, dass eine Person maximal drei Stunden pro Tag in Meetings verbringen darf und mindestens fünf Stunden pro Tag konzentriert arbeiten können soll.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor Sie ein virtuelles Meeting ansetzen, sollten Sie sichergehen, dass es den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;Ds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entspricht: Decisions, Debates und Discussions, also wichtige Entscheidungen, Debatten und Diskussionen. Wenn Sie nur ein Statusupdate senden oder eine kurze Frage stellen wollen, verwenden Sie hierzu lieber asynchrone Kommunikation, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine E‑Mail.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leseempfehlung ===&lt;br /&gt;
== Die Anzahl der Teilnehmenden  ==&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos lädt zu Meetings nur so viele Mitarbeiter*innen ein, dass alle von zwei Pizzen satt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden - ein guter Richtwert sind maximal acht - kann es chaotisch werden, denn nicht jede*r wird sich gleichermaßen einbringen können, da ansonsten Zeitlimits werden gesprengt werden. Für eine großen Teilnehmendenkreis, braucht es eine gut vorbereitete Moderation, die dafür sorgt, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden. Das kann ein bestimmtes Zeitlimit für Wortbeiträge sein, oder eine Verteilung der Teilnehmenden in Break-Out-Rooms, in denen die dort erarbeiteten Themen dann wieder zur Diskussion zurück ins Plenum getragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sich in einem Online-Meeting bemerkbar zu machen, ist nicht immer leicht. Hier kann es schon reichen, ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem signalisiert wird, dass jemand sprechen möchte. Die gängigen Webkonferenztools ermöglichen es direkte Reaktionen zu senden - 👍 👏 😀 ✋. Wenn Vortragende und Moderator_innen darauf achten, das keine Wortmeldungen untergehen, ist mit einem simplen Werkzeug wie einer Handvoll Emojis schon viel gewonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bei Meetings mit vorrangigem Informationscharakter (zB Präsentationen oder Mitarbeiter_innen-Versammlungen), macht es Sinn die Fragen der Teilnehmenden im Chat zu sammeln. Zur Beantwortung dieser sollten in der Agenda bereits Zeitfenster festgelegt und kommuniziert werden. Hier empfiehlt es sich, eine weitere Person mit der Moderation des Chat-Kanals zu betrauen. Die gesammelten Fragen können dann entweder von der Moderation verlesen oder einzelne Teilnehmer_innen dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu aktiveren um sich direkt zu Wort zu melden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Agenda ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was zunächst als lästige Zusatzaufgabe angesehen werden kann, entpuppt sich schnell als unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Meetings mit einer Agenda, die vorab an alle Teilnehmenden versendet wird, führen in der Praxis zu effizienteren Besprechungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Punkte für die Agenda eines Online-Meetings, sollten frühzeitig eingeholt und vorab per E-Mail ausgesendet werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich gemäß der Zielsetzung bzw. mit bestimmten Fragen oder erwünschten Inputs, vorzubereiten. Auch muss vereinbart werden, wer die Moderation übernimmt und damit dafür zuständig ist, dass die Agenda auch eingehalten wird.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist ratsam, sich auf eine überschaubare Anzahl an Agendapunkten (ein guter Richtwert sind +/-l sieben Punkte) zu beschränken, schließlich will niemand zwei Stunden in einem Call verbringen. Eine lange Agenda wirkt zudem entmutigend und wird oftmals gar nicht erst gelesen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Länge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In der Kürze liegt die Würze&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; ein altes Sprichwort, das auch oder gerade für neue Medien gilt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass digitale Meetings unsere Konzentration extrem fordern und daher schneller zu Ermüdung führen. Je kompakter sie also abgehalten werden, desto besser. Soll heißen: Bitte auf das Wesentliche beschränken, schnell auf den Punkt kommen. Dazu am besten zuvor sich selbst folgende Fragen stellen: &amp;#039;&amp;#039;Was sind meine wichtigsten Kernbotschaften? Wie möchte ich sie rüberbringen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Vorab festgelegte und klar definierte Zeitblöcke für die einzelnen Agendapunkte, helfen die angesetzte Dauer des Meetings einzuhalten und verhindern das Abspringen von einzelnen Teilnehmenden. Wenn ein Meeting für eine Stunde angesetzt wird, könnte in den ersten zehn Minuten das Thema präsentiert werden. In den folgenden 30 Minuten könnte eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Idee stattfinden. Anschließend werden zehn Minuten lang Lösungsmöglichkeiten angedacht, bevor in den letzten zehn Minuten die konkreten Aufgaben verteilt und Deadlines festgelegt werden. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden bis zum Schluss noch alle mit dabei sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Außerdem wichtig: Teilnehmende haben auch Folgetermine und können ein Meeting nicht immer ohne Konsequenzen überziehen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Protokoll ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ähnlich wie eine Agenda kann auch ein anschließendes Protokoll zunächst als lästiger Zusatzaufwand gesehen werden. In der Praxis entpuppt sich ein kurzes Gedächtnisprotkoll jedoch als mindestens genauso hilfreich. Das Protokoll soll die wichtigsten Beschlüsse festhalten und die relevanten Handlungsanweisungen nachvollziehbar dokumentieren. Dieser Aspekt soll keinesfalls ausufern, ein gelungenes Protokoll hält meist in Stichpunkten das Wichtigste fest, verwendet Namenskürzel anstelle von ausgeschriebenen Namen und hebt vereinbarte Deadlines heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem sollte das Protokoll allen Teilnehmenden zugänglich gemacht werden - sei das nun in einer gemeinsam genutzten Notizbuch-App (z.B. OneNote) oder in einem Dokument das zentral bzw. in der Cloud abgelegt oder per E-Mail verschickt wird. Protokolle bringen Verbindlichkeit in die besprochenen Themen und unterstützen damit das Gelingen der vereinbarten Schritte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kulisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Bevor wir auf &amp;quot;Meetingraum betreten&amp;quot; klicken, müssen wir noch ein paar wesentliche Dinge beachten, denn: Ein gutes Setup ist die halbe Miete! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie sieht meine Kulisse für die anderen Teilnehmenden aus? Lenkt sie ab? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wäscheständer, prall gefüllte Bücherregale und unruhige künstlerische Gemälde oder Poster sind kein idealer Hintergrund. Auch die Geräuschkulisse sollte möglichst ruhig sein. Fehlt nur noch das Thema Licht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch so zu platzieren, dass eine natürliche Lichtquelle das Gesicht erhellt, der sollte das unbedingt nutzen. Ansonsten unterstützen Lampen. &amp;lt;br&amp;gt;Aber Vorsicht: Die Lichtquelle sollte nie direkt in die Kamera leuchten. Dann gilt es nur noch, den Bildschirm so zu platzieren, dass die Kamera auf Augenhöhe ist. Wer auf den Laptop hinunterblickt, wirkt nicht nur herablassend, sondern zeigt vielleicht auch Nasenhaare oder Doppelkinn. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ist die Kamera nahe am Gesicht platziert (also so, wie wir für gewöhnlich vorm Computer sitzen), dann gibt es eine wichtige Grundregel, um den Teilnehmenden Blickkontakt zu vermitteln: beim Sprechen in die Kamera schauen! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Einfach ist das nicht, denn der Blick fällt dabei in ein kleines schwarzes Loch, im Augenwinkel müssen wir die Reaktionen der Teilnehmenden beobachten. Das durchzuhalten, fällt schwer. Einfacher ist es, die Kamera weiter weg zu platzieren. Hilfreich sind dabei externe Kameras, die direkt am Bildschirm befestigt werden und mehr Raumgefühl geben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation starten und los! Oder doch besser nicht? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Von einem kurzen Hallo, direkt zur Agenda überzugehen wird ein holpriger Start in das Online-Meeting werden. Für manche Teilnehmenden ist es vielleicht schon das dritte Meeting des Tages, andere haben zwar die Agenda gelesen aber nicht verstanden, was das Ziel der Besprechung sein soll. Hier gilt es Methoden einzusetzen, mit denen die Teilnehmenden aktiviert und abgeholt werden. Dazu eignen sich zB kurze Umfragen, ein Quiz (je nach Kontext) oder schlicht eine kurze Fragerunde. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem ist es ganz wichtig, den Teilnehmenden auch die Struktur des Meetings zu kommunizieren: Was kommt auf sie zu? Wie lange wird das Meeting dauern? Was wollen wir besprechen? Präsentationsunterlagen ins Spiel zu bringen ist immer gut, aber bitte keine Folienorgien! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Was außerdem die Konzentration oben hält: Kurze Sätze, nachfragen und einzelne Themenpunkte zusammenfassen, um die Leute abzuholen. Wenn andere sprechen, hin und wieder nicken, das signalisiert: &amp;quot;Ich verstehe, was du sagst, und ich unterstütze das.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Show me your screen ==&lt;br /&gt;
Manches Meeting wird zur reinen Zeitverschwendung, wenn das geschilderte Problem oder die Änderungen auf der Website nicht live gezeigt werden können. Gängige Webkonferenztool bieten - oft umfangreiche – Features, um den eigenen Bildschirm zu teilen. Dazu gehörten oft mehrere Optionen, die festlegen WAS geteilt werden soll. Das kann eine bestimmtes geöffnetes Fenster (Präsentation, Video, Website, …) oder der gesamte Desktop sein. Wird der ganze Bildschirm geteilt, geschieht nämlich genau das, der gesamte Bildschirm wird für die Teilnehmer_innen sichtbar. Die Entscheidung was gezeigt werden soll, ist also mit Bedacht zu treffen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazu eine kleine Übung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Minimieren Sie alle Programme, die gerade laufen und überlegen Sie, welche Informationen eine Teilnehmerin aus dieser Ansicht sammeln kann. Oder werfen Sie einen Blick auf Ihren Browser – welche Tabs haben Sie im Hintergrund geöffnet, welche Lesezeichen sind sichtbar?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in, Check-up, Pausen ==&lt;br /&gt;
Online-Meetings werden oft anstrengender empfunden als Besprechungen in Präsenz. Die Aufmerksamkeit kann nachlassen, es kann passieren, dass Teilnehmer*innen verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll Check-Ins, Check-Ups und Pausen zu definieren.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
=== Check-in ===&lt;br /&gt;
Wenn die Teilnehmer*innen zu Beginn eines Meetings die Möglichkeit erhalten kurz zu berichten, was ihnen gerade Sorgen bereitet und an welchem Punkt sie aktuell gerade stehen, kann dies zu einem aktiveren Zuhören führen. Warum? Teilnehmende, die im Gedanken noch beim letzten Kund*innentermin hängen oder sich bereits um das pünktliche Abholen der Kinder aus dem Kindergarten sorgen, sind keine guten Zuhörer*innen. Damit kann ein Meetup schnell zu einer reinen Zeitverschwendung werden. Bekommen die Gesprächspartner*innen vorneweg jedoch die Möglichkeit kurz ihren Standpunkt zu schildern, werden sie abgeholt und finden sich leichter in das Thema des anstehenden Meetings ein.&lt;br /&gt;
=== Check-up ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check-Up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, können die Teilnehmden während des Meetings aktiviert und zurückgeholt werden, sowie offen gebliebene Fragen geklärt werden. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Abstimmungen bzw. Polls und der Einsatz von Whiteboards, die als bereits vorhandene oder erweiterbare Funktionalität mittlerweile Bestandteil der meisten gängigen Webkonferenztools sind. Das kann zum Beispiel sein:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*eine Aktivierung, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen gemeinsam auf dem digitalen Whiteboard sammeln sollen&lt;br /&gt;
*eine Interaktion, bei der sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu einer Thematik austauschen&lt;br /&gt;
*eine Fragerunde, bei der jede*r einmal drankommen oder im Chat etwas schreiben darf&lt;br /&gt;
*eine Stimmungsabfrage mit Abstimmungen bzw. Polls oder Smileys im Chat&lt;br /&gt;
*ein Medienwechsel, beispielsweise von PowerPoint zu Video &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Heitmann (2021) empfiehlt außerdem, dass im Online-Gespräch alle sieben Minuten eine Veränderung stattfindet. Die oben genannten Beispiele können dazu herangezogen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pause(n) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Ganz wichtig in Online-Meetings sind Pause. Die ermöglichen nämlich, dass sich die Teilnehmenden auch einbringen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695932796980_338&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Je nachdem, wie lang der gesamte Videocall dauert, sollten Sie nach 45 bis 60 Minuten die erste kurze Pause machen. Heitmann (2021) macht dabei immer sechseinhalb Minuten - einerseits weil es etwas ist, was die Teilnehmenden irritiert - das ist gut und bleibt im Kopf - und andererseits, weil fünf Minuten für Kaffeeholen und Hygienepause in der Regel schon stressig sind, zehn Minuten aber zu lang sind. Dann verfallen die Teilnehmenden ins E-Mail-Lesen und sind ganz woanders, wenn sie zurück in den Videocall kommen. Und weiteres zeigt Heitmann (2021) den Teilnehmenden damit: Es müssen nicht immer runde Zahlen sein, nur weil es Gewohnheit ist. Während der Pause teilt Heitmann (2021) ihren Bildschirm mit einer Stoppuhr: 00:06:30.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dauert der Onlinecall eine Stunde, können Sie entweder nach 30 Minuten eine kurze Unterbrechung machen oder das Gespräch durchziehen. Falls es sich um lang angelegte Konferenzen oder gar Ganztagsformate handelt, sollten Sie nach anderthalb Stunden mindestens 30 Minuten Pause einplanen. In den Pausen können die Teilnehmenden natürlich weiterhin Ideen erarbeiten oder sich in Kleingruppen austauschen, wenn sie möchten. Wichtig ist, dass sie dann aktiv sein und sich zurückziehen können. Am Monitor über lange Zeit präsent zu sein, mit eingeschalteter Webcam und ohne Rückzugsmöglichkeit, ist auf Dauer zu anstrengend.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Webcam - ja oder nein? Beides!  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Bild sprechen wir den vielleicht wichtigsten Sinneskanal für den Austausch von Informationen an: das Auge. Alles, was wir über das Auge wahrnehmen, bleibt tiefer bei uns hängen und können wir besser abrufen. Eine bildliche Verknüpfung hilft unserem Gehirn, sich leichter an Dinge zu erinnern. Fehlt das Bild, kann nur schwer ein Lerneffekt entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Sobald das Thema mit mehr als vier Augen besprochen werden sollte, ist grundsätzlich eher zu einem Videocall zu raten. Außerdem wird mithilfe einer Webcam die Distanz zu unseren Gesprächspartner*innen überbrückt. Wenn alle die Webcam eingeschaltet haben, wird sichtbar, was die anderen machen: Schweifen sie mit den Gedanken ab? Sind die Hände auf der Tastatur, mit den Augen auf einem anderen Bildschirm - oder hören sie zu?&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird immer wieder Personen geben, die sich weigern, ihre Webcam einzuschalten. Das kann nur schwer verhindert werden. Aber es schadet dem Gemeinschaftsgefühl und kann die Kommunikation verschlechtern. Hilfreich ist deshalb, vor dem Meeting ein paar Verhaltensregeln - z.B. einen Code of Honor - aufzustellen und die Teilnehmener_innen zu bitten, sich daran zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Termine brauchen auch im Homeoffice kein Video - besonders diejenigen, die bisher telefonisch stattgefunden haben. Bedenken Sie, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag lang über die Webcam zu kommunizieren. Hier gilt zu überlegen ob das Format Videocall für das Anliegen tatsächlich das Richtige ist? Folgende Fragen können bei der Entscheidung helfen:&lt;br /&gt;
*Gibt es mehrere Teilnehmende?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie einen aktiven Austausch&lt;br /&gt;
*Geht es um einen kreativen Lösungs- oder Entwicklungsprozess?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie Inhalte über eine Präsentation vermitteln?&lt;br /&gt;
*Möchten Sie eine emotionale Bindung aufbauen?&lt;br /&gt;
*Geht es um ein heikles Gesprächsthema, das besser in einem &amp;quot;persönlichen&amp;quot; Gespräch behandelt werden sollte?&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Video ist kein Muss, wenn es sich um eine reine Informationsveranstaltung handelt. Wenn kein Austausch gewünscht ist, sollten die Teilnehmenden die Kamera auslassen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortschritte teilen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wenn täglich miteinander über Chats und Videocalls kommuniziert wird, kann leicht der Eindruck entstehen, über das Geschehen im Unternehmen ausreichend Bescheid zu wissen. Oftmals sind die Kommunikationsflüsse jedoch sehr einseitig und am Ende des Arbeitstages weiß zwar die Projektmanagerin, was bei Person A oder B vorgeht, diese fühlt sich jedoch noch lange nicht als wichtiger Teil des großen Ganzen und hat noch konkrete Befürchtungen oder Fragen. Aus diesem Grund halten einige Remote-Teams ein wöchentliches Meeting ab, bei dem jede_r Mitarbeiter_in kurz erzählt, woran er diese Woche gearbeitet hat und welchen Nutzen dies für das Unternehmen stiftet. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Solche Besprechung haben nicht den unmittelbaren Nutzen einzelne Aufgaben zu koordinieren, sondern zielen darauf ab, das WIR-Gefühl im Team hoch zu halten und den Gemeinschaftsfaktor für die großen Unternehmensziele zu fördern. Fortschritte mit den Arbeitskolleg_innen zu teilen, fördert schließlich die gemeinsame Motivation.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewährte Eisbrecher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Kennen Sie diese Situation auch? Sie nehmen an einem Online-Meeting mit drei weiteren Teilnehmer*innen teil. Zwei davon fehlen noch. Die Person, die anwesend ist, kennen Sie nur oberflächlich. Sie tauschen sich kurz über das Wetter aus - haben aber schnell keinen Gesprächsstoff mehr und schweigen sich verlegen an. Die Sekunden ziehen sich wie eine Ewigkeit. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wo bleiben denn die anderen?&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; denken Sie sich, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;das wird langsam echt unangenehm. Hat die Person wirklich nichts mehr zu sagen? Aber gut, ich sage ja auch nichts.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;In virtuellen Gesprächen braucht es mehr Zeit, um eine positve Atmosphäre und ein gutes Miteinander zu schaffen. Investiert man diese, wird es letztlich einfacher und schneller ans Ziel zu kommen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit finden für Smalltalk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Was passiert bei einem Offline-Meeting? Die Teilnehmenden kommen in den Raum, werden begrüßt und es findet ein kurzer Small Talk und Austausch statt. Warum? Weil wir damit Interesse an den Personen zeigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Warum sollte das online anders sein? Es ist sogar noch wichtiger! &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Online gilt es, die emotionale Distanz so gut wie möglich zu überbrücken - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Auch mit Small Talk bauen Sie eine Verbindung mit den digital Anwesenden auf. Nehmen Sie sich immer die Zeit, alle Beteiligten mit ihrem Namen zu begrüßen. Stellen Sie kurze und einfache Fragen oder machen Sie knappe Aussagen, wie zum Beispiel:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wie geht&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hat alles gut geklappt mit dem Einloggen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ah, Erich ist auch da, wie schön! Herzlich willkommen.&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Insbesondere wenn es weniger Teilnehmer*innen sind, können für den einleitenden Small Talk auch folgende Dinge angesprochen werden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich war beindruckt von Ihrer E-Mail heute Morgen um 6 Uhr. Sind Sie ein_e Frühaufsteher_in?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist ein schönes Bild bei Ihnen an der Wand. Ist das Ihr Hund?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die liebe Technik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Praxis zeigt, dass in Meetings oft viel Zeit verloren geht, weil es „technische Probleme“ gibt. Besonders wenn jemand virtuelles Neuland betritt, kann es zu nervenaufreibenden Situationen, schlimmstenfalls zu Konflikten, kommen. Wird der Technik und deren Nutzung in der Vorbereitung Beachtung geschenkt, ist schon viel gewonnen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machen Sie sich mit der Software vertraut! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Egal welches Webkonferenztool zum Einsatz kommt, sich Zeit zu nehmen um sich damit vertraut zu machen, lohnt sich. Oft werden dazu von den Herstellern (Video)Tutorials angeboten oder es gibt entsprechende Schulungen in den Unternehmen. Manchmal reicht auch ein gemeinsamer virtueller Kaffee mit jemandem aus dem Team, um eine Funktion (wie eröffne ich einen Break-Out Room?) direkt auszuprobieren oder eine Einstellung (wird die richtige Webcam angesprochen?) zu testen. In MS Teams gibt es auch einen eigenen Kanal in dem Funktionen ausprobiert bzw. auch getestet werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behalten Sie den Überblick über Ihre Geräte &amp;lt;br&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den meisten mobilen Geräte sind Mikrofon und Webcam mittlerweile integraler Bestandteil. Ein Webkonferenztool wird diese automatisch erkennen und nutzen. „Wir können dich nicht hören“ bleibt jedoch ein Satz, der häufig während Meetings fällt. Genauso häufig wurde einfach vergessen ein stummgeschaltetes Mikro wieder zu aktivieren. Oder es wurde eine Einstellung falls gesetzt. Hier hilft es schon sich damit vertraut zu machen welche Optionen das Menü des Webkonferenztools überhaupt hergibt und wo diese zu finden sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halten Sie einen Notfallplan parat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Überlegen Sie rechtzeitig wie Sie bei technischen Problemen vorgehen und kommunizieren Sie Ihr Ausweichszenario auch an die Teilnehmer_innen: Wie gehen wir vor, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt, etwa wenn die Verbindungsqualität start eingeschränkt ist? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in den ausgewichen werden kann? Ist es zielführend minutenlang zu warten, während die Moderation versucht, einer Teilnehmerin mit der Technik zu helfen?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustregel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gilt: Wenn ein Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben werden konnte, lösen Sie sich von dem Problem. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Funktioniert das Mikrofon bei einem_einer Teilnehmer_in nicht? Dann kann diese_r auf den Chat ausweichen oder (wenn möglich) per Telefon zugeschalten werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist die Dateigröße der Präsentation zu groß und friert ein oder verlangsamt die Verbindung? Gerade in Powerpoint sind nur wenige Schritte notwendig um den Foliensatz webgerecht zu verkleinern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Haben Sie übersehen, dass für Ihre Meetingsoftware gerade ein Wartungsfenster läuft, und deshalb alle Server down sind? Hier ist es hilfreich, schon zuvor zu wissen, wohin im Notfall ausgewichen werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es sind zwar alle Teilnehmer_innen anwesend, aber der Ton ist verzögert, abgehakt oder funktioniert gar nicht? Manchmal wird es nicht anders gehen, als das Meeting zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Müdigkeitsfaktoren von Videokonferenzen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Videokonferenzen machen müde, wesentlich müder als ein direktes Gespräch: Diese Erfahrung haben viele im Zuge der COVID-19 Pandemie machen müssen. Doch warum haben Videokonferenzen diesen Effekt? Und, wichtiger noch, was kann man dagegen tun?&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor I: fehlende Interaktion&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Nicht zu wissen, was das Gegenüber gerade fühlt, denkt oder macht, ist ein wesentlicher Ermüdungsfaktor. Wie psychologische Forschungen unter anderem an der Universitätsklinik Zürich gezeigt haben, sind Menschen darauf angewiesen, die Mimik ihres Gegenübers nachzuahmen, um Gefühle richtig zu deuten. Subtilste Bewegungen unserer Gesichtsmuskulatur lassen uns erst verstehen, was wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erkenntnisprozess wird durch technische Artefakte und schlechte Datenübertragung behindert. Das Wort wird von der Mimik getrennt, Gesichter frieren ein, Stimmen stottern zuweilen und Verbindungen brechen ab. Was als Interaktion gedacht war, wird zum Monolog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest gegen den technisch bedingten Anteil an der Ermüdung gibt es ein Mittel: bessere Technik. Das virtuelle Arbeiten und Lernen steht und fällt mit der technischen Ausstattung: Angefangen vom Breitbandzugang bis zu geschultem Personal und der technischen Ausstattung braucht das virtuelle Arbeiten und Lernen entsprechende Ressourcen. Sobald die Technik nicht mitspielt, wird es per se anstrengend.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor II: fehlende Abwechslung ==&lt;br /&gt;
Eine Videokonferenz, die zur Einwegkommunikation wird, ist ein Perpetuum mobile der fortschreitenden Ermüdung. Menschen brauchen Interaktion. Bildschirmarbeit, das wissen wir aus der Motivationsforschung, macht prinzipiell müde. Unsere Augen können nicht umherschweifen, wir müssen den Bildschirm fokussieren, um den Inhalten folgen zu können. Auf diese Weise entsteht eine reizarme Arbeits- und Lernumgebung. Daher ist es empfehlenswert, in Online-Settings, nicht nur wesentlich mehr Pausen zu machen, als sie es üblicherweise tun würden, sondern auch, kontinuierlich Feedback einzuholen.&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor III: fehlende Spontanität ==&lt;br /&gt;
In einer Videokonferenz kann nur passieren, was zuvor geplant wurde – ein Umstand, der seinerseits ein weiteres Scherflein zur Müdigkeit beiträgt. Es gibt nur den Austausch, den man explizit zu einem definierten Thema vereinbart hat. Selbst Breakoutsessions sind geplant. In Videokonferenz-Settings gibt es keine echte Spontaneität. Vorhersagbarkeit ist tendenziell langweilig und ergo ermüdend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet das virtuelle Arbeiten und Lernen noch dazu ausschließlich online statt, fehlt auch noch das berühmte Gespräch am Gang, in der Mensa oder bei der Kaffeemaschine, bei dem ungeplant und unvorhergesehen von einem Thema zum nächsten gewechselt wird. Für Online-Settings gibt es keine etablierten sozialen Regeln, die das ermöglichen können. Es ist insgesamt ein extrem statisches Gefüge. Das unterstützende Miteinander entsteht vor allem in den Pausen. Fallen die Pausen weg, befördert das die Ermüdung. Als Gegenmittel hilft: online informelles Zusammensein ermöglichen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müdigkeitsfaktor IV: fehlende Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Mit den sozialen Kontakten gehen in der – reinen – Online-Lehre nicht nur Autonomie und, Spontaneität, sondern auch gegenseitige Unterstützung verloren – und damit schwinden Interesse und Motivation. Man geht nicht gemeinsam essen, es gibt keine informellen fachlichen Gespräche. Und ergänzt: Das soziale Leben, das offline stattfindet, kann man online nicht kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist scheiternden Kompensationsversuche sind anstrengend: Das virtuelle Arbeiten und Lernen auf Distanz verlangt Kompetenzen. Virtuelles Arbeiten und Lernen heißt im Wesentlichen, sich selbst anzuleiten, zu regulieren, sich dabei zugleich selbst zu überwachen und vor allem, sich permanent selbst zu motivieren. Manchen gelingt das besser als anderen.&lt;br /&gt;
= Missverständnisse =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffen zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie eine E-Mail gelesen haben und nicht deuten konnten, was die sendende Person damit gemeint hat? Das liegt einerseits sicher an der deutschen Sprache (das Gegenteil von um&amp;#039;&amp;#039;fahren&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;fahren). Andererseits kann die schriftliche Kommunikation den sprachlichen Ausdruck von Emotionen auch nicht gut übermitteln - Emojis hin oder her. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der gesprochenen digitalen Kommunikation per Video kommt es vermehrt zu Missverständnissen - unter anderem aus den oben geannten Gründen: reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte.&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;So etwas kann eine ganze Verkettung negativer Ereignisse in Gang bringen, die nachhaltig die Zusammenarbeit im Team gefährdet: Die kritisierte Person fühlt sich von der Kritik nicht motiviert, sondern schlechter als zuvor. Da sie im Homeoffice sitzt, sehen die Teammitglieder nicht, dass die Person den ganzen Tag betrübt ist und nicht mehr fokussiert arbeitet. Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Quelle: Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die Begeistern! Digitale Rhetorik mit Spaß und Struktur&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missverständnissen vorbeugen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen (siehe Türchen 1) aufgebaut werden kann.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt)statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel FernFH:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Studierenden-Beispiel:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktlösung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Missverständnisse und Mutmaßungen können eine entscheidende Ursache für Konflikte in virtuellen Umgebungen sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mit ein paar Tricks können Sie Konflikte erfolgreich lösen:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telefonieren Sie&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anstatt eine E-Mail zu schreiben, denn Mails können zu unpersönlich und zu ungenau sein, um hilfreich zu sein.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie ein paar&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniken aus der Mediation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie beispielsweise den Satz,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;oder wiederholen Sie und formulieren Sie um, was Ihnen der andere mitteilt. Damit bleiben Sie beim Thema, statt in eine wilde emotionale Diskussion abzudriften, die meistens unproduktiv ist.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleiben Sie bei den Fakten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn Sie es schaffen, durch die Emotionen hindurch zur Ursache des Konfliktes vorzustoßen, finden Sie leichter eine Lösung.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clear-the-air-Meetings:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Besonders im Startup-Bereich haben sich regelmäßige Clear-the-air-Meetings etabliert, bei denen zB einmal im Monat Konflikte und belastende Situationen offen angesprochen und mit Hilfe eines externen Kommunikationscoaches aufgearbeitet werden können. Solche Meetings lassen sich auch virtuell über Videotelefonie bewerkstelligen. Beispielsweise kann die Methode der gewaltfreien Kommunikation ein valider Ansatz sein, auch im Arbeitsalltag die Perspektive der Kolleg*innen nachvollziehen zu können und so kritische Situationen direkt anzusprechen und auszuräumen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Als Online-Moderator_in eines virtuellen Lernsettings oder als Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams tragen Sie dafür Sorge, dass es zu keiner negativen Stimmung kommt und dass Missverständnisse rasch zur Zufriedenheit aller geklärt werden. Auch bei kleinen technischen Problemen, mit denen einfach zu rechnen ist, ist der/die Online-Moderator_in in virtuellen Lernsettings oder der Teamleiter_in/Manager_in eines virtuellen Teams in der Regel die erste Person, die Hilfe leistet.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsequenzen ziehen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben nicht erbracht?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;Reagieren Sie mit Verständnis auf Kolleg_innen, die unter Druck stehen und ihre Beiträge nicht zeitgerecht einreichen können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls eine solche Situation aber öfters auftritt und die Arbeit behindert, ist es nötig, freundlich, aber bestimmt an die Abgabetermine zu erinnern. Bei ständiger Nichteinhaltung von Terminen sollten Sie sich Konsequenzen überlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für das virtuelle Lernen gilt zudem: Sollte das Ziel oder die Mindestanforderungen von einzelnen Lernenden nicht erreicht worden sein, könnte bedeuten, dass Ersatzleistungen erbracht werden müssen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Schlechte Stimmung? &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;Fällt eine Person in der Lerngruppe/im virtuellen Team besonders intensiv störend auf und behindert die Arbeitsfähigkeit aller nachhaltig, versuchen Sie die Gründe dafür zu erfahren. Möglicherweise herrscht aufgrund von Über- oder Unterforderung Unzufriedenheit. Verhindern Sie jedenfalls, dass sich der Unmut auf die anderen überträgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Falls sich keine gemeinsame Lösung mit Unzufriedenen oder Störenden herbeiführen lässt, besprechen Sie die Konsequenzen. Hier empfiehlt es sich das direkte Gespräch zu suchen. Solche Situationen sind unangenehm und unerfreulich und können im Ernstfall bis zum Ausschluss von der Störenden/Kündigung führen. Im virtuellen Lernsetting reicht manchmal aber auch ein offizielles Email an den Teilnehmenden.&lt;br /&gt;
= Breakout-Rooms =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit der COVID-19 Pandemie ist das Arbeiten in Breakout-Rooms im Online-Setting beliebter denn je. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zur Nutzung von Breakout-Rooms noch einige Hinweise geben, damit alles reibungslos abläuft und die Arbeitsaufträge erfolgreich ausgeführt werden können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In manchen Videokonferenzsystemen können Sie die Gruppenräume vorbereiten. Dabei können Sie den Räumen auch besondere Namen geben. Das ist insbesondere dann eine schöne Sache, wenn Sie bereits in der Einladung/Agenda ein bestimmtes Thema ausgewählt haben. Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie eine fest Gruppenkonstellation haben oder die Gruppen per Zufall vom System verteilen lassen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie lange haben die Teilnehmenden, um die Arbeitsaufträge in den Gruppen fertigzustellen? Rechnen Sie unbedingt Pufferzeit dazu, da es in der Regel etwas dauert, bis alle im Gruppenraum angekommen sind. Geben Sie den Teilnehmenden am besten einen voreingestellten Timer mit (zB[https://e.ggtimer.com/ https://e.ggtimer.com/]). Nicht alle Systeme bieten die Möglichkeit, eine fixe Dauer für Gruppenräume einzugeben, nach der die Teilnehmenden dann automatisch in den Hauptraum zurückgeholt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsauftrag: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten Sie die Arbeitsaufträge am besten schriftlich fest. Teilen Sie diese mit den Teilnehmenden im Chat. Wenn die Teilnehmenden für die Bearbeitung gewisse Unterlagen oder Links brauchen, müssen sie vorab wissen, wie sie an die Dokumente und Informationen kommen. Teilen Sie sie im Idealfall auch nochmal im Chat und sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmenden in den Gruppenräumen ebenfalls auf die Arbeitsaufträge zugreifen können. Wenn sie im Hauptraum geteilt wurden, müssen sie kopiert und in den Gruppenräumen eingefügt werden. Wenn im Anschluss die Ergebnisse aus der Gruppe vorgestellt werden sollen, muss auch das vorab klar sein. Die Gruppe bekommt dann die Aufgabe, jemanden zu bestimmen, der im Plenum die Ergebnisse den anderen Gruppen erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten vermeiden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bereiten Sie die Teilnehmenden darauf vor, was passiert, sobald Sie die Gruppenräume aktiviert haben. Sie werden im wahrsten Sinne &amp;quot;gebeamt&amp;quot;. Für Personen, die das nicht kennen, kann es ungewohnt sein, dass sich auf ihrem Bildschirm etwas tut und sie keine Handhabe haben. Informieren Sie die Teilnehmenden, wie sie Sie erreichen können, falls etwas schiefläuft. Sagen Sie den Teilnehmenden, ob sie selbstständig nach ABlauf der Zeit in den Hauptraum zurückkommen sollen - und wie das geht - oder ob sie automatisch vom System wieder in den Hauptraum geholt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihenfolge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dem Gruppenraum selbst herrscht oft Scheu, wer als Erstes spricht und wer die Führung übernimmt. Legen Sie deshalb zum Beispiel vorab pro Gruppe eine Person fest, die die Moderationsfunktion übernimmt. Alternativ können Sie als Anreiz geben, dass im Gruppenraum die Reihenfolge durch die alphabetische Reihenfolge der Vornamen festgelegt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontrolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehen Sie, wenn möglich, in jeden Gruppenraum persönlich rein und überprüfen Sie nochmals, ob die Arbeitsaufträge klar sind, ob die Gruppe bereits in Aktion ist und ob noch Hilfestellung oder Unterstützung mit den Tools erforderlich ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Online-Meetings, die begeistern! von Andrea Heitmann&lt;br /&gt;
= Beziehungen pflegen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Beziehungen pflegen geht immer noch am besten, wenn man die Tasse Kaffee der Kolleg*innen nicht nur auf dem Monitor sieht, sondern auch den Geruch in der Nase hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fremde nehmen sich mehr Zeit, sich kennenzulernen, und bauen dabei schon ein Regelwerk für die Zusammenarbeit auf.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Computer-vermittelten Kommunikation ist eine gute Beziehung zwischen den Interagierenden maßgeblich für den Erfolg. Trotz fehlender persönlicher Präsenz sollte Lernen und Arbeiten weiterhin als ein Lebensraum erfahren, der den Beteiligten ein soziales Miteinander ermöglicht. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695933205853_279&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Dabei gibt es nicht einen richtigen Weg. In dieser Lektion haben wir Methoden, Übungen und Anregungen gesammelt, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Methodensammlung bietet Ihnen als virtuell Arbeitende_r bzw. Lernende_r niedrigschwellige Unterstützung in der Beziehungspflege und eröffnet kreative Kommunikationswege.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das virtuelle Arbeiten und Lernen läuft oft als einzelner, als individueller, selbstgesteuerter Prozess ab. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Einhaltung eines individuellen Plans bezüglich Zeit, Ort, Tempo und anderer persönlicher Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationswerkzeuge ermöglichen allerdings auch Lern-/Arbeitspartnerschaften. Zwei Lernende/Arbeitende schließen sich zu einem Team zusammen. Vorteile dabei sind die gleichberechtigte Kooperation - und dadurch gesteigerte Intensität beim Erarbeiten von Informationen - und gemeinsames Bewältigen von Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im virtuellen Lernraum gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Gruppenarbeit. Kleingruppen eignen sich für ein überschaubares, arbeitsteiliges Vorgehen, erfordern dafür aber auch ein gewisses Maß an Koordination. Kleingruppen werden zur Erarbeitung von Informationen und zur Bearbeitung von umfangreicheren Aufgaben eingesetzt und sorgen oftmals für einen regen Informationsaustausch innerhalb der Gruppe. Ist von Gruppenbetreuung die Rede, bezieht sich das meist auf die übliche Form einer Arbeit in Kleingruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Gender / Diversity ==&lt;br /&gt;
Wenn sich die Lerngruppen- oder Teammitglieder als unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen und respektieren lernen, und die Gruppe/das Team ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, werden sie die Erfahrung machen, dass die Arbeit mit so verschiedenen Menschen sehr befriedigend sein kann. Immerhin soll virtuelles Arbeiten und Lernen auch Spaß machen und soziales Miteinander fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gemäß den in aller Welt gültigen Spielregeln, den Menschenrechten, sollte im täglichen Leben - und auch bei der virtuellen Zusammenarbeit - gelten: Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Oder, wie Immanuel Kant schon gesagt hat:&amp;#039;&amp;#039; Menschen dürfen nicht als Sache behandelt werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Aufgabe von Online-Moderator_innen/Lehrenden und Teamleiter_innen/Manager_innen ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Lernenden/die Teammitglieder miteinander respektvoll umgehen. Bei Missverständnissen, die auftreten könnten, sollte daher am besten nachgefragt werden. Machen Sie sich und den Lernenden/Ihrem Team klar, dass man seine/ihre Meinung niemandem aufzwingen kann. Nur inhaltliche Fakten sind richtig oder falsch; Meinungen, Einstellungen und Werte sind immer subjektiv. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bemühen Sie sich im Online-Raum außerdem um geschlechtsneutrale Formulierungen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Interkulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interkulturelle Aspekte beschränken sich nicht nur auf Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Ländern kommen. Schon die unterschiedliche Erfahrung mit dem Lernen sowie dem Arbeiten und die verschiedene Herangehensweisen an digitale Medien schaffen eine Differenzierung. Unterschiedliche Ausbildungshintergründe und berufliche Tätigkeiten führen zu einem kulturellen Identitätsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte jede/r interkulturellen Aspekten gegenüber aufmerksam sein, sie bewusst beobachten und berücksichtigen. Es kann sein, dass besonders Online-Moderator_in/Lehrende und Teamleiter_innen/Manager_innen große Unterschiede durch Fingerspitzengefühl und mithilfe einer gewissen Bereitschaft auf Seiten der Beteiligten überwinden können. Manchmal bringen die besonderen Sichtweisen aber auch eine zusätzliche positive Dynamik in den Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeschlossene Begegnung mit Menschen anderer Herkunft (Herkunft im Sinne von Alter, Region, Religion, Beruf, Ausbildung, Lebenssituation, ...) kann zu spannenden Dialogen und Austausch führen. Eine kulturell unterschiedliche virtuelle Lerngruppe bzw. Team ist oft mit Offenheit und Neugier dabei und lernt so nicht nur zum inhaltlichen Thema, sondern auch etwas über den anderen.&lt;br /&gt;
== Kontaktaufbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im virtuellen Raum ist es wichtig, dass sich niemand alleinegelassen fühlt. Signalisieren Sie deshalb, besonders als Online-Moderator*in oder Teamleiter*in/Manager*in, immer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich/Wir bin/sind für euch da!&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Folgende Wege der Kommunikation können Sie dafür nutzen:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mit Ihren Lernenden/Mitarbeiter_innen über Chatprogramme und -apps Nachrichten schreiben, auch unabhängig vom reinen Unterrichtsinhalt/Job. Teilen Sie sich im Team feste Ansprechpersonen für bestimmte Angelegenheiten zu, damit alle wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei Sprachbarrieren im Kontakt mittels eines Übersetzungsprogramms mit Sprachausgabe über ein zweites Gerät versenden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen Teamchat/Lernchat einrichten, damit alle untereinander den Kontakt halten und sich austauschen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einen regelmäßigen Newsletter ausschicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In regelmäßigen Abständen die Teammitglieder anrufen, um mit Ihnen zu sprechen. Thematisieren Sie dabei nicht nur Lern- oder Job-relevante Aspekte, sondern fragen Sie auch, wie es den Lernenden/Mitarbeiter_innen geht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Videoanleitungen machen: Häufig lassen sich Inhalte besser erklären, wenn man es vorführt. Nehmen Sie Videos von sich auf, um Ihren Lernenden oder Ihrem Team Sachverhalte, Abläufe und Aufgaben zu verdeutlichen. Teilen Sie diese Videos dann über Ihren Gruppen-/Teamchat oder auf Videoplattformen. Mögliche Inhalte können sein: Erklär-Videos, Anleitungen/Tutorials, Ergebnispräsentationen, Einschulungen in etwas Bestimmtes, Updates zu bestimmten Themen&lt;br /&gt;
*Audioaufnahmen/Podcasts machen: Informationen können auch als Podcast aufgenommen oder verschickt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nutzen Sie spezielle Anlässe um den Kontakt zu pflegen. Schicken Sie zum 1. April zum Beispiel einen Scherz in den Gruppenchat. Stoßen Sie auf Geburtstage an, auch virtuell. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ihre Mitarbeiter_innen/Lernenden auffordern, Sie jeden Morgen einmal kurz anzurufen. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand über die aktuelle Lage, Motivation und to do&amp;#039;s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lern- und Arbeitsverweigerer_innen auf den Kanälen abholen, die sie sowieso tagtäglich nutzen - ob Messenger-Dienste, Instagram oder dem Gamer-Chat Discord. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bieten Sie eine Handy-Sprechstunde an. Im virtuellen Lernen könnten sich die Lernenden dafür zB auch drei konkrete Fragen überlegen, die sie stellen möchten. Die Fragen können sich um lernrelevante und/oder allgemeine Themen drehen. Die Regeln dafür legen Sie fest. Zu einem festgelegten Termin telefonieren Sie dann - entweder mit jeder/jedem Lernenden/Mitarbeiter_in einzeln oder in kleinen Gruppen. Gegebenenfalls können Sie sich auch zB drei Fragen überlegen, die Sie den Lernenden/Kolleg_innen stellen. Ziel: Kontakt halten, Raum für konkrete Anliegen bieten, Probleme erkennen, Vertrauen durch Verbindlichkeit aufbauen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML5_-_Remote-Leadership&amp;diff=5885</id>
		<title>ML5 - Remote-Leadership</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML5_-_Remote-Leadership&amp;diff=5885"/>
		<updated>2023-09-28T22:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was braucht Führen auf Distanz?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können unterschiedliche Persönlichkeiten in virtuellen Teams erfolgreich eingebunden werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_sind_die_aktuellen_Entwicklungen_zur_F%C3%BChrung_von_virtuellen_Teams%3F_Welche_Tipps_gibt_es%3F&amp;amp;action=tinymceedit&amp;amp;redlink=1 Was sind die aktuellen Entwicklungen zur Führung von virtuellen Teams? Welche Tipps gibt es?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Tools_k%C3%B6nnen_mich_beim_F%C3%BChren_von_digitalen_Teams_unterst%C3%BCtzen%3F&amp;amp;action=tinymceedit&amp;amp;redlink=1 Welche Tools können mich beim Führen von digitalen Teams unterstützen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_kann_Vertrauen_virtuell_gef%C3%B6rdert_werden%3F&amp;diff=5884</id>
		<title>Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_kann_Vertrauen_virtuell_gef%C3%B6rdert_werden%3F&amp;diff=5884"/>
		<updated>2023-09-28T22:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p&amp;gt;Ohne Vertrauen geht sowohl das &amp;quot;Führen auf Distanz&amp;quot; als auch das &amp;quot;Zusammenarbeiten auf Distanz&amp;quot; nicht. Das Vertrauen macht sich in den allermeisten Fällen bezahlt - insbesondere mit Blick auf den mittel- und langfristigen Zeithorizont. Angestellte im Home Office sind einigen Studien zufolge sogar produktiver, arbeiten oftmals konzentrierter an ihren Aufgaben und sind deshlab in Summe durchaus effizienter.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Doch was ist Vertrauen überhaupt? Vert…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;Ohne Vertrauen geht sowohl das &amp;quot;Führen auf Distanz&amp;quot; als auch das &amp;quot;Zusammenarbeiten auf Distanz&amp;quot; nicht. Das Vertrauen macht sich in den allermeisten Fällen bezahlt - insbesondere mit Blick auf den mittel- und langfristigen Zeithorizont. Angestellte im Home Office sind einigen Studien zufolge sogar produktiver, arbeiten oftmals konzentrierter an ihren Aufgaben und sind deshlab in Summe durchaus effizienter.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Doch was ist Vertrauen überhaupt? Vertrauen ist die Bereitschaft eines Teammitglieds, von der Richtigkeit und Wahrheit einzelner Handlungen oder Aussagen einer*eines anderen Teammitglieds auszugehen. Teamleiter*innen und Online-Moderator*innen stehen drei grundlegende Methoden zur Verfügung, um Vertrauen im virtuellen Team bzw. beim virtuellen Lernen aufzubauen:&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch gelebte Verlässlichkeit.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zum Beispiel durch gemeinsame Aufgaben lernen sich die Teammitglieder besser kennen, sie erlangen Verständnis für die jeweiligen Arbeitsweisen, sie können sich besser einschätzen und sie erfahren, dass sie sich aufeinander verlassen können.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch Interesse:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die meisten Menschen vertrauen jemandem lieber, der ein echtes Interesse für sie als Mensch zeigt. Das ist auch als entfernt sitzende*r Moderator*in, Kolleg*in oder Chef*in einfach. Wenn sich beispielsweise jemand nicht wohlfühlt oder ein Notfall hat, sollten Sie die*der Erste sein, der sagt, &amp;quot;Nehmen Sie sich die die Zeit, die Sie brauchen, tun Sie was Sie müssen. Wir kümmern uns hier um alles andere bis Sie zurück sind.&amp;quot; Wenn Menschen das Gefühl haben, Sie hören Ihnen zu, und helfen Ihnen, Ihren Job oder Ihr Lernen besser zu erledigen, werden Sie Ihnen vertrauen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch Ehrlichkeit und Transparenz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ein Vertrauensverhältnis kann nur aufgebaut werden, wenn man ehrlich miteinander umgeht. Besonders in schwierigen Phasen ist es besonders wichtig offen und ehrlich zu kommunizieren, damit niemand das Gefühl bekommt, dass etwas vorenthalten wird. Wenn man das Gefühl hat, dass die*der Vorgesetzte/Moderator*in etwas weiß, aber es nicht sagt, dann kommt es sehr schnell zu Mistrauen. Dieses Mistrauen kann sich dann schnell negativ auswirken.&amp;amp;nbsp;Wenn man mehr Informationen hat, diese aber noch nicht teilen kann, sollte das offen angesprochen werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch Wertschätzung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sagen Sie danke. Wenn Sie Wertschätzung zeigen, fördert das das Vertrauen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch gegenseitige Unterstützung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das kann durch Einbeziehung in eigene Problemstellungen geschehen. Indem Probleme gemeinsam diskutiert und konkrete Handlungsvorschläge erörtert werden, steigt beim Team die Bereitschaft, ebenfalls nach Hilfe und Unterstützung zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen entsteht durch Nähe.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Präsenztreffen können hier unterstützen. Möglicherweise im Rotationsprinzip, so dass die Teammitglieder auch die Arbeitsumgebung der anderen besser kennenlernen können. Ein bis zwei Meetings pro Jahr sind hilfreich – in der Anfangsphase eines virtuellen Teams tendenziell mehr. Wenn das Lernen/Lehren ausschließlich virtuell stattfindet, ist es interessant und wichtig, dass Sie sich auch zeigen - sei es via Foto oder Video, um einerseits Vertrauen aufzubauen, das im gemeinsamen Arbeiten sehr wichtig ist, und andererseits zu wissen, mit wem man gerade zusammenarbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML5_-_Remote-Leadership&amp;diff=5883</id>
		<title>ML5 - Remote-Leadership</title>
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		<updated>2023-09-28T22:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Welche Teambuilding-Maßnahmen eigenen sich besonders gut für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Was braucht Führen auf Distanz?]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie können unterschiedliche Persönlichkeiten in virtuellen Teams erfolgreich eingebunden werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_sind_die_aktuellen_Entwicklungen_zur_F%C3%BChrung_von_virtuellen_Teams%3F_Welche_Tipps_gibt_es%3F&amp;amp;action=tinymceedit&amp;amp;redlink=1 Was sind die aktuellen Entwicklungen zur Führung von virtuellen Teams? Welche Tipps gibt es?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Tools_k%C3%B6nnen_mich_beim_F%C3%BChren_von_digitalen_Teams_unterst%C3%BCtzen%3F&amp;amp;action=tinymceedit&amp;amp;redlink=1 Welche Tools können mich beim Führen von digitalen Teams unterstützen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<title>Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p&amp;gt;Ohne einen gut geölten, effektiven Informationsaustausch geht gar nichts. Das sehen wir auch täglich in Fernsehserien oder im Kino: Dramtische Erzählungen basieren entweder auf Missverständnisse, Informationsdefizite oder stockende Informationsflüsse. Ein Positivbeispiel ist jedoch Star-Trek. Auch wenn dort nicht alles glattgeht, eines funktioniert fast immer: die Kommunikation unter den Führungsoffizieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Zwar gibt sich die Serie wenig M…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;Ohne einen gut geölten, effektiven Informationsaustausch geht gar nichts. Das sehen wir auch täglich in Fernsehserien oder im Kino: Dramtische Erzählungen basieren entweder auf Missverständnisse, Informationsdefizite oder stockende Informationsflüsse. Ein Positivbeispiel ist jedoch Star-Trek. Auch wenn dort nicht alles glattgeht, eines funktioniert fast immer: die Kommunikation unter den Führungsoffizieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Zwar gibt sich die Serie wenig Mühe, zu erklären, wie die einzelnen Teammitglieder es schaffen, bei den gelegentlich gezeigten Teambesprechungen bis ins kleinste Detail informiert zu sein, aber egal was passiert, eine Szene später weiß jeder der Protagonist*innen genau, was vorher geschah. Wie sich die fiktiven Figuren in Star Trek hinter der Kamera informieren und austauschen wird immerhin angedeutet: per asynchroner Kommunikation und gelegentlichen, knappen und effizienten Besprechungen. So sieht und hört man die Kommandant*innen häufig beim Verfassen von Berichten und Logbüchern. Sämtliche wichtige Informationen scheinen über Konsolen optimal erfassbar oder auf kleinen handlichen PADDs zugänglich zu sein. Mit diesen Tablet-ähnlichen Geräten haben die Star-Trek-Produzent*innen nicht nur Tabletcomputer antizipiert, sondern wohl auch die Praktikabilität von asynchroner Kommunikation angedeutet. Denn so wichtig Kommunikation sein mag, ein Aspekt von Teamarbeit stiehlt erfahrungsgemäß unverhältnismäßig viel Zeit und nervt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besprechungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Auch manche Führungskräfte und Mitarbeiter*innen können ein Lied davon singen. Es vergehen Tage, an denen sich ein Meeting an das nächste reiht und an ungestörtes Arbeiten nicht zu denken ist. Es gibt Teamleiter*innen, die die Angewohntheit haben, jeden Auftrag, jede Kund*innenmail mit dem Team zu besprechen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Es hilft, sich bewusst zu überlegen, welches Meeting man wirklich braucht und was anders erledigen werden kann. So kann es helfen, alles soweit wie möglich über Mails, ein Wiki oder Issue-Tracker abzuwickeln, d.h. mit asynchronen Kommunikationstools, mit der Adressat*innen selbst entscheiden können, wann sie antworten oder agieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Ein interessantes Experiment hat zB Dropbox gewagt und einmal alle Meetings abgesagt, um zu eruieren, was wirklich notwendig ist. Entstanden ist ein&amp;lt;/p&amp;gt;[https://experience.dropbox.com/de-de/virtual-first-toolkit/effectiveness/reduce-unnecessary-meetings Kit für effektives Arbeiten]&amp;lt;p&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<title>Was braucht Führen auf Distanz?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Virtuell zu führen ist - wie Führung allgemein - ein Stück Handwerk, das man lernen kann. Was gute Führung ausmacht, nämlich zugänglich zu sein, klar zu kommunizieren oder konkrete Ziele zu setzen. Das ist auch beim virtuellen Leadership von Bedeutung.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Gerade bei räumlicher Distanz muss der Kontakt der Führungskraft zu den Mitarbeitenden eng sein. Als Führung…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Virtuell zu führen ist - wie Führung allgemein - ein Stück Handwerk, das man lernen kann. Was gute Führung ausmacht, nämlich zugänglich zu sein, klar zu kommunizieren oder konkrete Ziele zu setzen. Das ist auch beim virtuellen Leadership von Bedeutung.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Gerade bei räumlicher Distanz muss der Kontakt der Führungskraft zu den Mitarbeitenden eng sein. Als Führungskraft muss ich wissen, was meine Mitarbeiter*innen gut können und was sie brauchen, um gut arbeiten können. Wenn alle an einem Ort sind, erfolgt Führung häufig „nebenbei“. Viele Führungskräfte sind in operative Themen eingebunden und bekommen auf diese Weise viel mehr davon mit, was läuft und was nicht. Doch Sichtbarkeit und auch mögliche schnelle Rückmeldungen zwischen Tür und Angel allein sind noch kein Indiz für Nähe.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Der Rolle als Führungskraft in virtuellen Teams gerecht werden heißt, sich Zeit zu nehmen für Führung. Kommunikation ist in der online-Zusammenarbeit noch wichtiger als bisher. Und das bedeutet zum Beispiel, sich nicht nur mit dem Team als Ganzes abzustimmen, sondern auch in regelmäßigen Einzelgesprächen per Telefon oder Video darüber zu sprechen,&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*wie es dem Einzelnen geht,&lt;br /&gt;
*was die Mitarbeiter*innen beschäftigt,&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*woran sie gerade arbeiten bzw. sie bei laufenden Aufgaben zu betreuen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; &amp;gt;Was sich im Gegensatz zum &amp;quot;Führen im Büro&amp;quot; verändert, ist die Art der Kommunikationsweise. In der virtuellen Arbeitswelt finden sich theoretisch weniger Möglichkeiten, körpersprachliche Signale zu lesen. Die Kommunikation findet zu großen Teilen schriftlich statt. Doch mit den passenden Tools, Tipps und Best-Practice-Beispielen kann digitale Kommunikation mindestens genauso gut funktionieren und die Lücke erfolgreich geschlossen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tipps:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Eine Erhebung und regelmäßiges Feedback, was das Team wirklich braucht, um gut voranzukommen.&lt;br /&gt;
*Regelmäßige Reflexionen („Retrospektiven“), wie die virtuelle Zusammenarbeit läuft und wie sie weiter verbessert werden kann.&lt;br /&gt;
*Individuelle Gespräche einplanen, zB in Form eines wöchentlichen „Check-Ins“ für jeden Einzelnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Probleme_und_L%C3%B6sungen_f%C3%BCr_Audio-_und_Videokonferenzen_gibt_es%3F&amp;diff=5880</id>
		<title>Welche Probleme und Lösungen für Audio- und Videokonferenzen gibt es?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p&amp;gt;Können Sie sich noch an Chesley Sullenberger erinnern? Der amerikanische Passagierpilot musste im Januar 2009 einen Airbus A320 im New Yorker Hudson River notlanden, weil ein Vogelschlag kurz nach dem Start die Turbinen der Maschine beschädigt hatte. Eine spektakuläre Notlandung mit genau null Toten. Sullenberger sagte später in einem Interview, er habe noch nie eine Wassernotlandung in einem Ballungsgebiet simuliert - und schon gar nicht unter so…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;Können Sie sich noch an Chesley Sullenberger erinnern? Der amerikanische Passagierpilot musste im Januar 2009 einen Airbus A320 im New Yorker Hudson River notlanden, weil ein Vogelschlag kurz nach dem Start die Turbinen der Maschine beschädigt hatte. Eine spektakuläre Notlandung mit genau null Toten. Sullenberger sagte später in einem Interview, er habe noch nie eine Wassernotlandung in einem Ballungsgebiet simuliert - und schon gar nicht unter so unfassbar schlechten Bedingungen und in einer so kurzen Reaktionszeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Aber: Pilot*innen können so etwas, weil sie darauf trainiert sind, immer zu denken: Was wäre, wenn ...? Sully hatte sich über die Jahre hinweg für jedes noch so absurde Szenario einen Plan B zurechtgelegt. Also überlegte er nicht lange, beendete den Funkkontakt, damit er sich zu 100 Prozent konzentrieren konnte, und brachte die Passagiermaschine - wie selbstverständlich - im Wasser sicher runter.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Auch in Online-Meetings haben wir mehr als eine zusätzliche Komponente, die uns einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Plötzlich streikt das WLAN, die Verbindung vom Funkkopfhörer bricht ab oder das Betriebssystem macht beim Starten der Videokonferenzanwendung ein einstündiges Update. Wir haben im Laufe der Zeit festgestellt: In Online-Meetings gibt es technisch nichts, was nicht schiefgehen kann. Deshalb können wir Ihnen nur ans Herz legen: Bereiten Sie sich gründlich auf Ihre Onlinecalls vor. Überlegen Sie im Voraus, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Was wäre, wenn, ...?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; - und halten Sie das ein oder andere Plan-B-Szenario in der Hinterhand. Dann steuern Sie souversän durch turbulente Phasen des Onlinegesprächs.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Diese Regel gilt unabhängig davon, ob Sie das Onlinegespräch moderieren oder lediglich an ihm teilnehmen:&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Internet funktioniert nicht&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Alternative Internetverbindung am Smartphone nutzen&lt;br /&gt;
*auf anderen PC, Laptop/Notebook, Tablet, etc. ausweichen&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Serverausfall&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*kurzfristig anderen Raum (kann auch vorab als Backup-System schon eingerichtet werden) auf alternativer Plattform öffnen und Teilnehmende umleiten&lt;br /&gt;
*über ein vorher definiertes Backup-System (zB Smartphone, Teams, Chat, Messenger, E-Learning Plattform) mit den Teilnehmende einen neuen Termin vereinbaren&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Teilnehmende haben Probleme beim Einstieg&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anleitung anbieten (Video, telefonischer Support, PDF-Anleitung, die vorab ausgeschickt wurde, ...)&lt;br /&gt;
*Erfahrungen sammeln&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ich kann nicht den Überblick im Raum behalten (Chat, Präsentation, Teilnehmende, ...)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Co-Moderator*in als Unterstützung hinzufügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 5: Stimme ist weg/angeschlagen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 5: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Glas Wasser bereitstellen&lt;br /&gt;
*Halsweh/Hustenzuckerl parat haben&lt;br /&gt;
*Ersatz finden&lt;br /&gt;
*präventiv: Stimmtraining&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Teilnehmer*innen sind nicht da&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 6: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Termin kontrollieren&lt;br /&gt;
*Raumlink kontrollieren&lt;br /&gt;
*Kontakt zu den Teilnehmer*innen aufnehmen (Smartphone, Teams, Messenger, Chat, E-Learning Plattform, ... &amp;amp;gt; vorher definiertes Backup-System nutzen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Stromausfall&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 7: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*über Backup-System Teilnehmende informieren (Smartphone)&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Teilnehmende streiten live-online&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 8: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Pause einlegen, Teilnehmende anrufen und wenn möglich klären&lt;br /&gt;
*Teilnehmer*innen auffordern, ihren Streit im privaten Chat weiterzuführen&lt;br /&gt;
*Sprechrechte entziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ein*e Teilnehmende*r spricht andauernd&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 9: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Hinweis auf faire Verteilung von Sprechzeiten&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Hand heben&amp;quot; zB[https://support.microsoft.com/de-de/office/heben-sie-ihre-hand-in-einer-teams-besprechung-bb2dd8e1-e6bd-43a6-85cf-30822667b372 in Teams]etablieren&lt;br /&gt;
*Sprechrechte entziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Versäumnis des Termins&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 10: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Erinnerungsfunktionen in Smartphones, Kalendern, etc. einstellen&lt;br /&gt;
*Teilnehmer*innen informieren&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: zu leise Stimme&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 11: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*vorab testen&lt;br /&gt;
*Headset verwenden&lt;br /&gt;
*alternatives Headset nutzen/kaufen&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Teilnehmende hören nicht zu/chatten die ganze Zeit&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 12:&amp;amp;nbsp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Chat nur gezielt/nicht freigeben&lt;br /&gt;
*Teilnehmende aktivieren ([https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/anleitung-audience-response-systeme durch Audience-Response-Systeme für interaktive Abstimmungen/Umfragen]) und durch Diskussion einbinden&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*Sich davon nicht ablenken lassen, &amp;quot;schwätzen&amp;quot; passiert auch im Klassenzimmer/Hörsaal/echten Meetingraum&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Teilnehmende halten sich nicht an die Netiquette/Regeln&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 13: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*setze deine Kompetenzen ein, die du als Lehrende/Trainer*in erworben hast&lt;br /&gt;
*schlimmstenfalls kann van &amp;quot;Störefriede&amp;quot; die Sprechrechte entziehen oder aus dem Raum werfen (das geht sogar noch leichter als &amp;quot;in echt&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem 14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: vorbereitetes Szenario/Setting funktioniert nicht&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lösung 14: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*vorab testen&lt;br /&gt;
*cool bleiben, die Technik funktioniert nicht immer, aber es hilft, wenn man sich im Vorhinein bereits Alternativen überlegt, wenn etwas nicht klappen sollte, zB beim Einsatz eines Videos den Link parat hat, mit dem die Teilnehmenden auch außerhalb des Raumes in ihrem Browser das Video ansehen können oder anstatt der Bildschirmfreigabe auch noch ein paar Screenshots bei der Hand hat&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Wie_verhindert_man_Missverst%C3%A4ndnisse_in_der_virtuellen_Kommunikation%3F&amp;diff=5879</id>
		<title>Wie verhindert man Missverständnisse in der virtuellen Kommunikation?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffend zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinande…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;In der Erzählung &amp;quot;Der kleine Prinz&amp;quot; von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs überaus treffend zum kleinen Prinzen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Schon in der analogen Kommunikation kommt es zu Missverständnissen: Eine Botschaft ist anders gemeint, als sie verstanden wird, beide Kommunikationsteilnehmer*innen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein - und irgendwann &amp;quot;knallt&amp;quot; es, weil sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet und -gehandelt haben. In der digitalen Welt potenziert sich dieses Phänomen. Online entstehen Missverständnisse wesentlich schneller. Das beginnt schon bei der E-Mail-Kommunikation.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Reduzierte Wahrnehmungskanäle, fehlende soziale Beeinflussung und fehlendes Feedback. Je weniger soziale Signale wir auffangen können, desto mehr Raum für Fehlinterpretationen öffnet sich. So kann geäußerte Kritik als viel stärker empfunden werden, als sie gemeint war - weil beispielsweise die freundschaftliche Hand auf der Schulter dabei gefehlt hat, die signalisiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das ist eine gut gemeinte, konstruktive Kritik, die ich dir ans Herz legen möchte&amp;quot;. &amp;#039;&amp;#039;Was mit einem gemeinsamen Plaudergang zur Kaffeemaschine in wenigen Minuten geklärt wäre, kann online zu einer anhaltenden Verschlechterung des Arbeitsflusses beitragen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen wir glauben, dass sie hilfreich sind, um Missverständnissen vorzubeugen. Ganz ausschließen kann man sie allerdings dadurch nicht:&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit fürs Kennenlernen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der virtuellen geschriebenen Kommunikation sollte die virtuelle telefonische Kommunikation mit Video kommen. So kann man Kolleg*innen auch virtuell wirklich gut kennen- und einschätzen lernen. Sobald eine gewisse (Vertrauens-)Basis da ist, wird auch die geschriebene virtuelle Kommunikation besser funktionieren. Bei vielen virtuellen Teams haben sich die Mitglieder vorher (im analogen Arbeitsmodus) persönlich kennengelernt, bevor sie in die virtuelle Welt eingetaucht sind. Sollte man jedoch nie in die Gelegenheit kommen, die Kolleg*innen persönlich kennenzulernen (wegen Entfernung), wird ein aktiver Vertrauensaufbau empfohlen, der beispielsweise durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen aufgebaut werden kann.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Abstimmungsrunden (Jour Fixe, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl.) zum Fertigstellungsgrad, geänderten Anforderungen, ... sind wichtig. Zum Beispiel kann man sich jeden Morgen für ein kurzes virtuelles &amp;quot;Daily&amp;quot; treffen, um die unterschiedlichen (Projekt-)Statuse zu berichten, Teaminterne und Teamübergreifende Themen und Termin-Blocker/Überschneidungen zu besprechen. So ist man immer up to date, was bei den anderen los ist. Außerdem kann, wenn Zeit ist, auch noch kurz &amp;quot;privat&amp;quot; geplaudert werden (&amp;quot;Flurfunk&amp;quot;).&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation/Memos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Am Ende einer Nachricht wiederholen bzw. zusammenfassen, was besprochen wurde, damit man sichergehen kann, dass man alles richtig verstanden hat. Wenn man sich verbal (Telefon, Teams, etc.) abstimmt, dann die getroffenen Entscheidungen bei Projekten, Gruppenarbeiten oder Vereinbarungen schriftlich via Chat oder Email (Memo) zusammenfassen und um Berichtigung/Ergänzung ersuchen, um zu klären, falls etwas nicht so im virtuellen Raum festgelegt wurde. Das kurze Memo oder Protokoll bei Bedarf am Anfang des nächsten Meetings wieder mit den Kolleg*innen durchgehen. Ebenso empfehlenswert: Eine ausführliche Dokumentation von Anforderungen und Ergebnissen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene Kommunikation für sich selber &amp;quot;kritisch lesen&amp;quot;:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehrmals eine Nachricht durchlesen, bevor man sie abschickt, um herauszufinden, ob man sie auch anders verstehen kann. Wenn man beim Schreiben einer Mail oder Nachricht drauf kommt, dass es vielleicht besser ist, die Person anzurufen, dann auf das eigene Gefühl vertrauen und lieber zum Hörer greifen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotelefonate bevorzugen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Videocalls oder Anrufe anstatt E-Mails und Textnachrichten. Wenn etwas unklar ist, das Kommunizierte in eigenen Worten noch einmal wiedergeben und nachfragen, ob es richtig verstanden wurde. Falls man selbst mitbekommt, dass das Gegenüber es vielleicht falsch aufgenommen hat, dann gleich versuchen, das Gesagte in anderen Worten noch einmal zu erklären.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwandfreie technische Infrastruktur zum Kollaborieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gut funktionierende Kanäle für die virtuelle Zusammenarbeit bzw. das virtuelle Lernen wählen. Außerdem sollten sich auch alle Beteiligten gut damit auskennen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten via Google Docs, O365 Word, etc.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Kommunikation:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Klare und gezielte Fragen stellen. Antworten wiederholen, um festzustellen, ob alles richtig verstanden wurde.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höchstmögliche Präzision:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Exakte Angaben für Sitzungen, Zeit, Handlungsanweisungen, etc. festlegen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollen bzw. Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klar definieren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; So wie das auch bei analogen Teams schon der Fall sein sollte.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erreichbarkeit festlegen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer kann, wann, wem schreiben/anrufen. Das ist wichtig, denn nicht alle haben die gleichen Arbeitenzeiten und -rhythmen. Manche arbeiten zB täglich von 7:15 Uhr bis ca. 16:15 Uhr, andere schon 5 Uhr morgens oder erst abends. Die anderen sollten die Arbeitszeiten der Einzelnen kennen oder wissen, wo sie nachschauen können (Zeiterfassung, Teams, geteilte Kalender, ...).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel FernFH: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bei uns gibt es ein hauseigenes Zeiterfassungs- und Kommunikationstool (Teams). Darüber kann man bei jeder*m sehen, ob er*sie gerade arbeitet, online ist oder nicht. Wenn man in Terminen oder Telefonaten ist, wird dies auch angezeigt. Zudem hat man die Möglichkeit anzugeben, dass man gerade nicht gestört werden möchte.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Studierenden-Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wir haben im Team die Regelung, dass unsere Termine nach dem &amp;quot;Daily&amp;quot; um 9:00 Uhr starten und nur bis 17:00 Uhr eingestellt werden. Wer danach und davor arbeiten möchte, kann dies tun.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visualisierungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wie Screenshots, Diagramme, etc., da diese vieles oftmals leichter verständlich machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emoticons:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn es angemessen ist, dann ggf. Emoticons verwenden, um die Kernaussage zu unterstreichen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Score Cards&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Um einen optischen Eindruck über den Fortschritt/Zustand zu kommunizieren. Das hilft gelegentlich den Fokus auf gerade relevante Unregelmäßigkeiten zu lenken.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein gültige Regeln der Kommunikation befolgen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausreden lassen, zuhören, keinen Druck aufbauen, nachfragen, Feedback einholen und mit konstruktivem Feedback reagieren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_besonderen_Aspekte_m%C3%BCssen_bei_Audio-_und_Videokonferenzen_im_Vergleich_zu_pers%C3%B6nlichen_Meetings_hinsichtlich_der_Kommunikation_beachtet_werden%3F&amp;diff=5878</id>
		<title>Welche besonderen Aspekte müssen bei Audio- und Videokonferenzen im Vergleich zu persönlichen Meetings hinsichtlich der Kommunikation beachtet werden?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Um einen reibungslosen Ablauf von Online-Meetings zu gewährleisten, geben wir Ihnen nachstehend ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg:&amp;lt;/p&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thema und Agenda kommunizieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Eine vorher festgelegte Agenda dient als Leitfaden während des Online-Meetings und hilft dabei, Themen bzw. einzelne Punkte strukturiert und effizient abzuarbeiten. *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nette Begrüßung mit Vorstellungsrunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Wenn Sie Moderator*in eines Online-Meetings s…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Um einen reibungslosen Ablauf von Online-Meetings zu gewährleisten, geben wir Ihnen nachstehend ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thema und Agenda kommunizieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Eine vorher festgelegte Agenda dient als Leitfaden während des Online-Meetings und hilft dabei, Themen bzw. einzelne Punkte strukturiert und effizient abzuarbeiten.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nette Begrüßung mit Vorstellungsrunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Wenn Sie Moderator*in eines Online-Meetings sind, sollten Sie für ein nettes Intro sorgen. Begrüßen Sie alle Teilnehmer*innen und sofern neue Mitarbeiter*innen oder externe Teilnehmer*innen dabei sind, bitten Sie diese, sich vorzustellen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kamera - ja oder nein?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Falls es für den Gesprächsverlauf hilfreich ist, sich gegenseitig zu sehen, dann sollte das auch für alle gelten - und entsprechend (vorab) kommuniziert werden. Dann können die Teilnehmenden nicht mit Ausreden wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Oh, wusste ich nicht, ich habe gar keine Webcam&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ach, meine Webcam ist schon lange kaputt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; kommen.&amp;lt;br&amp;gt;So hat zB Studiengangsleiter Peter Völkl ganz klar ans WIMA-Team kommuniziert: Beim Jour Fixe ist immer (außer es gibt gute Gründe, weil man zB gerade unterwegs ist, ...) die Kamera für alle einzuschalten.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notfallplan bei Verbindungsproblemen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Haben Sie immer einen Notfallplan in der Schublade und kommunizieren Sie diesen auch an die Teilnehmenden: Was ma­chen wir, wenn es wider Erwarten zu technischen Problemen kommt? Warten oder stoppen? Gibt es einen anderen virtuellen Raum, in dem ausgewichen werden kann?&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Probleme von Teilnehmenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Es ist eine Tortur für alle Beteiligten, die minutenlang warten müssen, während die moderierende Person versucht, einer teilnehmenden Person mit der Technik zu helfen. Eine gute Regel ist: Wenn das Problem nach drei bis fünf Minuten noch nicht behoben ist, lösen Sie sich von dem Problem. Das kann sein, dass Sie abbrechen, wenn die Qualität des Meetings stark eingeschränkt ist. Das Meeting kann zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt werden. Oder Sie verzichten auf die betroffene Person und geben die Informatio­nen im Anschluss an sie weiter. Oder diese Person ist bei der anstehenden Übung nur passiv dabei.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermeidung von Nebengeräusche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Nebengeräusche, wie beispielsweise Tastatur-Getippe, Bauarbeiten im Hintergrund, schreiende Kinder, ... während eines Online Meetings können äußerst störend sein. Aus diesem Grund sollte nur die*der Moderator*in und diejenigen, die gerade etwas beizutragen haben, das Mikrofon für die Tonübertragung eingeschaltet haben. Der Rest sollte sich stummschalten, um Ablenkungen zu vermeiden. Weiterhin bietet es sich an, ein Headset zu verwenden, das Noise Cancelling unterstützt und Hintergrundgeräusche ausblendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stumm schalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bei großen Gruppen ist es un­bedingt notwendig, dass Sie alle auf stumm stellen. Das lässt sich in der Regel im Videokonferenzsystem auch so einstellen und können immer nur diejenige Person auf &amp;quot;laut&amp;quot; schalten, die gerade etwas beitragen soll bezie­hungsweise möchte. Bei kleineren Gruppen können Sie die Verantwortung auch komplett an die Beteiligten abgeben, sodass sich jeder selbst stumm und laut schalten kann. Aber: Kommunizieren Sie dies. Solche kleinen, aber feinen Infor­mationen geben Sicherheit und schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auf Aussprache und Gestik achten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bei der virtuellen Kommunikation sollten Sie besonders auf Ihre Aussprache und Tonlage achten. Sprechen Sie langsam, ruhig und deutlich und machen Sie regelmäßige Pausen, um für eine bessere Verständlichkeit zu sorgen. Vor allem in internationalen Unternehmen, wo Englisch als Verständigungssprache genutzt wird, ist das besonders wichtig.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;In Bezug auf die interkulturelle Zusammenarbeit sollten Sie zudem auf Ihre Gesten und Körpersprache während einer Webkonferenz achten. Denn Gesten können je nach kulturellem Kontext ganz anders verstanden werden. So wird ein Kopfnicken in den meisten Ländern als Zustimmung gedeutet, nicht aber so in den arabischen Ländern, Griechenland oder der Türkei. Hier drückt man mit einem Kopfnicken nämlich genau das Gegenteil, also seine Ablehnung aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weniger ist mehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Laden Sie nur Personen ein, die auch wirklich im Thema drin sind und einen Beitrag zur Diskussion leisten können.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurz und knackig halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Je länger das Online-Meeting, desto eher lässt auch die Konzentration nach. Um die volle Aufmerksamkeit aller Teilnehmer*innen zu haben, sollte für Online-Besprechungen aus diesem Grund eine Höchstdauer von max. 60-90 Minuten angesetzt werden.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interaktivität fördern - Teilnehmer*innen einbeziehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viele Mitarbeiter widmen sich während Besprechungen anderen Dingen: 52% erledigen parallel andere berufliche Aufgaben, 43% beantworten in Online-Meetings nebenbei private Mails oder surfen im Netz. &amp;#039;&amp;#039;([https://nexr-seminar.com/wp-content/uploads/2020/09/Studienergebnisse_NeXRSeminar.pdf Quelle: NeXR Studie 2020])&amp;lt;br&amp;gt;Ziehen Sie die anderen Teilnehmer*innen durch gezielte Nachfragen mit ein, lassen Sie sie im Chat abstimmen oder nutzen Sie gezielt ein Whiteboard, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andere ausreden lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie andere ausreden und versuchen Sie Unterbrechungen zu vermeiden. Warten Sie stattdessen lieber Gesprächspausen ab, um etwas hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitpunkt für Fragenstellung und -beantwortung klären&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Um Zwischenfragen zu vermeiden, wenn Sie im &amp;quot;Präsentationsfluss&amp;quot; sind, sollten Sie vor der Online-Konferenz erwähnen, wann Fragen gestellt werden können beziehungsweise wann Diskussionsrunden vorgesehen sind. Zum Beispiel: &amp;quot;Nach jedem Themeninput haben wir ein fünfminütiges Zeitfenster für Fragen. Bitte no­tieren Sie sich Ihre Fragen während des Vortrags, damit wir sie dann besprechen können.&amp;quot; Das verringert das Risiko der Frustration und auch Nervosität bei den Teilnehmenden, da von vornherein klar ist, wann sie zu Wort kommen werden.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klärung wie Fragen gestellt werden sollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Für die Fragerunden sollten ebenfalls Ablaufregeln vorab kommuniziert werden. Folgende Möglichkeiten in Online-Konferenzen gibt es:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fragen in den Chat schreiben:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Jede Person, die eine Frage hat, stellt diese im Chat. Sobald Sie zur Beantwor­tung der Fragen übergehen, gehen Sie im Chat chronologisch vor. Zuerst sagen Sie, wer die Frage gestellt hat. Anschließend lesen Sie die Frage vor und beant­worten sie. Diese Option ist vor allem dann gut, wenn Sie viele Teilnehmende haben. Dann können die Personen auf stumm gestellt bleiben. Wenn Sie einen Co-Moderator haben, kann er sie bei der Moderation der Fragen unterstützen. Er sortiert die Fragen vor und bündelt sie. Anschließend stellt er sie Ihnen, wie in einem Interview. Zum einen wirkt das sehr professionell. Zum anderen wird so vermieden, dass Sie sich immer wieder neu orientieren müssen und man­che Fragen mehrmals vorlesen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Daumen hoch im Chat: &amp;#039;&amp;#039;Jede Person, die eine Frage hat, schreibt ein &amp;quot;Daumen hoch&amp;quot;- Zeichen oder ein X in den Chat. Diese Variante funktioniert gut, wenn die Teilnehmenden nicht von Ihnen auf stumm geschaltet sind. Die Reihenfolge, in der das Daumen-Icon im Chat auftaucht, ist auch die Reihenfolge für die Fragerunde. So ist direkt klar, wer wann mit seiner Frage dran ist. Keiner muss überlegen, wann er zu Wort kommt – oder ob er sich überhaupt traut, eine Frage zu stellen. Bei diesem Vorgehen gilt zudem die Regel: Erst der Name, dann die Frage. Die Person, die an der Reihe ist, meldet sich zuerst mit ihrem Namen. Dann äußert sie ihr Anliegen. &amp;quot;Andrea. Ich habe eine Frage zu der Übersicht im ersten Slide.&amp;quot; Das ist bei sehr kleinen Grup­pen noch nicht notwendig. Ab sechs Personen kann es sinnvoll sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hand sichtbar in die Kamera heben:&amp;#039;&amp;#039; Ohne Benutzung des Chats – und für kleine Gruppen, bei denen jeder mit Vi­deo im Call ist – kann physisch oder über das Icon im Konferenzsystem die Hand gehoben werden. Dann legen Sie als moderierende Person die Reihenfolge fest und rufen die Teilnehmenden nach­einander auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp; Quelle:&amp;lt;/p&amp;gt;[https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1060175965 Heitmann, Andrea: Online-Meetings, die begeistern! ]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_motiviert_beim_virtuellen_Lernen_am_Ball_zu_bleiben%3F&amp;diff=5877</id>
		<title>Was motiviert beim virtuellen Lernen am Ball zu bleiben?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Was_motiviert_beim_virtuellen_Lernen_am_Ball_zu_bleiben%3F&amp;diff=5877"/>
		<updated>2023-09-28T22:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „ *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deadlines/Abgabetermine,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die dabei helfen, Aufgaben immer bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgearbeitet zu haben. Gerade im Fernstudium ist durch die Doppelbelastung und Dichte aus Arbeit und berufsbegleitendem Studium der Alltag oft ohne den Druck einer Abgabe kaum ausreichend Motivation vorhanden, um für die einzelnen Fächer vorzuarbeiten. *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sowie der Ausblick auf erledigte Aufgaben (Abhaken einer toDo-Liste) *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flexible Zeit…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deadlines/Abgabetermine,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die dabei helfen, Aufgaben immer bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgearbeitet zu haben. Gerade im Fernstudium ist durch die Doppelbelastung und Dichte aus Arbeit und berufsbegleitendem Studium der Alltag oft ohne den Druck einer Abgabe kaum ausreichend Motivation vorhanden, um für die einzelnen Fächer vorzuarbeiten.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sowie der Ausblick auf erledigte Aufgaben (Abhaken einer toDo-Liste)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flexible Zeiteinteilung und Freiheit:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich mir meine Freizeit selbst einteilen und eigenständig entscheiden kann, wann etwas zu lernen ist bzw. ich meine Lerneinheiten absolviere, d.h. wenn ich mein eigenes Tempo und die Reihenfolge bzw. Wahl der Aufgaben selbst bestimmen kann.&lt;br /&gt;
*Kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolgserlebnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Quizze oder Gruppenarbeiten.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruppen(arbeiten)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weil sie ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl geben. An der FernFH werden Gruppen sehr gefördert. Diese Gruppenkonstellationen können sehr motivierend sein. Es wird zusammen der Lernfortschritt besprochen und aufgetauchte Fragen beantwortet. Die Lerngruppe ist für viele Studierende sehr hilfreich, um am Ball zu bleiben.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feedback&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Lehrenden, um sich weiterzuentwickeln sowie zielorientiert und motiviert zu bleiben.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Persönlicher ausgewählter Lernpfad:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn ich nicht ausnahmslos nach den vorgegebenen Unterlagen lernen muss.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitstreiter*innen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mich in der Motivation mitreißen sowie der Austausch mit Kolleg*innen.&lt;br /&gt;
*Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfolg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;des Arbeitsfortschritts.&lt;br /&gt;
*Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anderen sich nicht die Blöße zu geben.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel(e):&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders selbst gesteckte Ziele, die ich auch tatsächlich erreichen kann.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortschrittsberichte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitung und Bearbeitung eines Übersichtsplanes (wann wird was abgegeben, was gelernt, usw. )&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abwechslung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Inhalte.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abschluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch ein Zertifikat, Titel, ... sowie die Aussicht auf eine positive Beurteilung.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pausen:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tage, in denen ich bewusst Pause mache.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwerb von Neuem:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Auseinandersetzen mit neuen Themen bzw. einfach etwas neues Lernen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendung des Themas:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn es ein spannendes Thema ist und wenn ein Bezug zum &amp;quot;realen Leben&amp;quot; oder zur Arbeit hergestellt werden kann und man weiß, dass man das Gelernte im Leben gut gebrauchen kann.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachsen bzw. Entwicklung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Aufgaben:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Aufgaben sollten in kleine zerlegt werden, denn wenn man sich zu große Aufgaben vornimmt, kann das demotivieren.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten zum konzentrierten Lernen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gewisse Zeitslots am Tag, wo man sich komplett abschottet (Handy nur für dringende Anrufe konfiguriert, Outlook beendet und nur die wesentlichen Applikationen geöffnet sind, die wirklich für die Bearbeitung der Aufgabe unbedingt notwendig sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Incentivierungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie ein Schokoriegel nach getaner Arbeit oder eine kurze Pause, etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_Faktoren_und_Anreize_tragen_dazu_bei,_dass_Teilnehmer_an_virtueller_Zusammenarbeit_motiviert_sind_und_sich_aktiv_engagieren%3F&amp;diff=5876</id>
		<title>Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?</title>
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		<updated>2023-09-28T22:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Teams, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;div&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ...&amp;lt;/div&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiraum:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich im Team Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen darf. &amp;lt;br&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;flexible Zeiterfassungsmodelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Gleitzeit. &amp;lt;br&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Fokus auf Ergebnisse:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn nicht nach Zeit, sondern nach Ergebnissen bezahlt wird.&amp;lt;br&amp;gt;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Teams, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ...&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiraum:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich im Team Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen darf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;flexible Zeiterfassungsmodelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Gleitzeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Fokus auf Ergebnisse:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn nicht nach Zeit, sondern nach Ergebnissen bezahlt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;regelmäßige Absprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Jour Fixes, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Führungskräften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;problemlösungsorientiertes Arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;All-Hands Meetings&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei denen ich entscheiden kann, ob ich persönlich oder virtuell teilnehme, d.h. es werden beide Möglichkeiten für interne Meetings angeboten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine funktionierende technische Infrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und entsprechende Ausstattung für jede*n. Dazu gehören auch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Kollaborationstools&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die zur Verfügung gestellt werden und von jeder*jedem bedient werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellten Geräte privat und beruflich zu nutzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn man gemeinsam an einem Dokument arbeitet und dieses nicht wie bei anderen Tools &amp;quot;auschecken&amp;quot; muss, sondern gleichzeitig arbeiten kann, dann fördert es sehr die Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zum konzentrierten Arbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5875</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T22:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: /* Motivationsfaktoren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinition ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Manche sagen, verteilte Teams, andere wiederum greifen auf die englischen Begriffe &amp;quot;Virtual Teams&amp;quot;, &amp;quot;Remote Teams&amp;quot; oder &amp;quot;Distributed Teams&amp;quot; zurück. Egal, welchen der Begriffe Sie als Grundlage nehmen, zunächst geht es immer um eines: &amp;#039;&amp;#039;Eine bestimmte Anzahl von Menschen, die zusammenarbeiten und nicht am gleichen Standort sitzen. &amp;#039;&amp;#039;Die Ausprägung dieser Grundlage sieht dann je nach Team ganz unterschiedlich aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es gibt virtuelle Teams, bei denen alle Mitarbeiter*innen zu einer Firma gehören. Das kann zB bedeuten, dass ein Teil des Teams in Deutschland sitzt, ein anderer in Österreich. Der Chef des Teams sitzt vielleicht auch in Deutschland. Wird das Team erweitert, ist es auch möglich, dass Mitarbeiter*innen aus Italien, Frankreich oder Spanien noch hinzukommen. Selbstverständlich sind räumlichen Möglichkeiten hier keine Begrenzungen gesetzt. Das ganze Team könnte auch über mehrere Kontinente verteilt sitzen. Aber das Land alleine ist es nicht. Stellen wir uns weiter vor, dass die oben genannte Firma in Deutschland und Österreich schon feste Standorte unterhält. In Italien hat sie Büros angemietet. In Deutschland gehört ihr ein eigenes Gebäude. Jetzt steht die Erweiterung an. Weil in Spanien gerade erst der Markt erobert werden soll, wird hier erst einmal ein einzelne*r Mitarbeiter*in eingestellt. Um die Kosten im Griff zu behalten, bekommt sie*er kein gemietetes Büro. Stattdessen stellt ihr*ihm die Firma Laptop und Handy, sowie ein Auto zur Verfügung, und übernimmt die anfallenden Kosten für ihre*seine Telekommunikation von zu Hasue aus. Nehmen wir jetzt einfach einmal an, die Firma entwickelt sich sehr gut weiter. Steht ein neues Projekt an, bei dem eine neue Software programmiert werden soll. Die Recherchen der Firma ergeben, dass die*der Expert*in genau für dieses Programm in Indien sitzt. Sie*er hat allerdings kein Interesse daran, fest angestellt zu werden, da sie*er erfolgreich als Freelancer arbeitet. Auch sie*er wird jetzt ins Team eingebunden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Tatsächlich gehören alle dieser unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit unter das Stichwort &amp;quot;Virtuelles Team&amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;virtuell&amp;quot; hat den gleichen Wortstamm wie &amp;quot;Virtualität&amp;quot; (Kraft, Möglichkeit) und beschreibt damit sehr treffend das Potenzial das virtuelle Teams in sich bergen. Wie wir aber auch durch die COVID-19 Pandemie bestätigt bekommen haben, wird sich rein auf technische Lösungen zu verlassen, wie etwa schlicht ein Webkonferenztool zur Verfügung zu stellen, kaum zu einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit führen. Neben den technischen Rahmenbedingungen bedarf es auch einer klaren Rollenverteilung und umfassender Telekooperationskompetenz. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das nötige Commitment der einzelnen Personen innerhalb eines Teams vorhanden ist, und entsprechende Unterstützungsangebote eingeplant werden, um dieses zu fördern.&lt;br /&gt;
== Formen virtueller Teams ==&lt;br /&gt;
[ Virtuelle Teams existieren in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Die folgende Einteilung folgt der Klassifikation nach Aufgabenbezogenheit von Duarte und Snyder.][]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bestehen aus einem losen Netzwerk von Einzelpersonen mit &amp;quot;ExpertInnenstatus&amp;quot;, deren Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel hat. Beispiel: Die EntwicklerInnengemeinschaft der Open Source- Software Moodle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parallele Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;In einem parallelem Team kennen die Mitglieder einander. Die Teamstrukturen sind sehr klar definiert. So bestehen sie aus einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern, die immer wieder in derselben Formation, meist für einen kurzen Zeitraum, zusammenarbeiten und als Team in der Organisation verankert sind. Parallele Teams werden dafür eingesetzt, Problemlösungen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, welche die Organisationen in den herkömmlichen Strukturen nicht lösen können.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: wenn Verbesserungen von Standards oder Prozessen erzielt werden sollen, wie zB Mobile Working Richtlinien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt- bzw. Entwicklungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Teams bestehen für einen längeren Zeitraum. Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Projekts oder Produkts für eine*n Kund*in oder Nutzer*in. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist oder die Produkte entwickelt wurden, werden die Teams wieder aufgelöst. Das Projektziel ist in einem Projektauftrag klar definiert und die Entscheidung zur Erreichung des Ziels obliegt dem Team.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: Die Entwicklung eines Informationssystems, also normalerweise für Nicht-Routine-Aufgaben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- bzw. Produktionsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Arbeits- bzw. Produktionsteams arbeiten fortlaufend zusammen und weisen klare Teamstrukturen auf. Die Anzahl der Mitglieder und deren Fertigkeiten und Fähigkeiten sind genau festgelegt. Dabei kann die Zusammensetzung der Mitglieder auch grenzüberschreitend erfolgen, nach gleichen Abteilungen, zB Forschung und Entwicklung. Beispiele: Softwareindustrie oder bei der Einbindung von Tele-WorkerInnen in den Organisationsalltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Service-Teams oder Dienstleistungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Service-Teams oder Dienstleistungsteams können global verstreute Teams sein, die aber einer Organisation angehören. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der KundInnen oder der internen Organisation. Sie zeichnen sich durch ihre ständige Verfügbarkeit aus. So kann auf Kund*innenwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit reagiert werden. Jedes Team arbeitet an Problemen und Lösungen, die nach Arbeitsende an ein anderes weitervermittelt werden. Das macht ein Arbeiten rund um die Uhr möglich. Beispiele: Service und technischer Support.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Form von &amp;amp;nbsp;Teams sind typisch für die Managementebene globaler und multinationaler Konzerne. Sie sind meistens mit Teammitgliedern, die aus dem Topmanagement kommen, besetzt. Die Teammitglieder gehören in der Regel einer Organisation an, können aber geographisch und zeitlich verteilt sein. Sie arbeiten fortlaufend zusammen. Beispiele: um Entscheidungen über gemeinsame Ziele zu treffen bzw. neue Herausforderungen, die ganze Organisation betreffend, zu diskutieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Auch Action Teams, die für Gefahren- und Notfälle sowie spezielle Situationen eingesetzt werden, arbeiten zunehmend auf virtueller Basis zusammen. Sie bestehen meist aus organisationsübergreifenden Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht vor allem die schnelle Übermittlung von Informationen, Daten, etc. Beispiele: Tornado-Vorhersage, die Flugkontrollteams von Weltraummissionen, Fernsehteams, die aus dem Ausland über Ereignisse berichten und mittels Liveschaltung mit den Personen im nationalen Studio korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteile und Realität von virtuellen Teams ==&lt;br /&gt;
[ „Bitte versuch mir nicht zu erklären, dass es so etwas wie ein virtuelles Team gibt. Eine virtuelle Arbeitsgruppe von mir aus – aber ein Team nie im Leben.“ - kommt Ihnen das bekannt vor? Entweder weil Sie selbst davon überzeugt sind oder weil Sie diese oder ähnliche Aussagen selbst gehört haben? ]&amp;lt;p&amp;gt;Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gängigsten Vorbehalte gegenüber virtueller Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams sind nie so effektiv wie herkömmliche Teams, die gemeinsam an einem Ort arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimalen Rahmenbedingungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind virtuelle Teams mindestens genauso effektiv wie herkömmliche Teams. In vielen Fällen übertreffen die Ergebnisse virtueller Teamarbeit jene herkömmlicher Teams. Damit virtuelle Teams ihre Aufgaben effektiv und effizient lösen können, müssen bestimmte &amp;lt;u&amp;gt;Bedingungen&amp;lt;/u&amp;gt; gegeben sein. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Dinge in einem virtuellen Team schlecht laufen, dann ist die Technologie schuld daran.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Technologie kann ein Stolperstein für virtuelle Teams sein. Nicht immer können die eingesetzten Kommunikationstools, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Entweder weil sie für die tägliche Arbeit in ihrer Funktionalität nicht den Bedürfnissen des Teams entsprechen oder weil sie nicht für alle Teammitglieder leicht verfügbar sind. Virtuelle Teams scheitern in der Praxis jedoch viel häufiger an nicht-technologischen Problemen, wie z.B. mangelndem Projektmanagement und ungenügenden Absprachen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteile 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Face–to-face Kommunikation ist die beste Umgebung für Kooperation und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Qualitativ hochwertige Arbeitsprozesse und Ergebnisse können in unterschiedlichen Umgebungen entstehen. Wesentlich sind die Bereitschaft und Fähigkeit sich umweltangepasst zu verhalten. Vielfach sind Unsicherheit und fehlende umfassende &amp;lt;u&amp;gt;Medienkompetenz&amp;lt;/u&amp;gt; der wahre Hintergrund dieser Aussage&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teamleiter virtueller Teams müssen „Technologiefreaks“ sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein gewisses Grundwissen über die Kommunikationstools ist sicher nötig. Die Projektleitung virtueller Teams erfordert aber weitaus mehr Kenntnisse über virtuelle Teamdynamik und Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Teamdynamik ist die Gleiche, egal ob es sich um ein herkömmliches Team oder ein virtuelles Team handelt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich sind die Kernfragen ähnlich gelagert: &amp;#039;&amp;#039;Wie kooperieren wir? Wie managen wir die Kernprozesse? Wer übernimmt welche Rolle? Wie lösen wir Konflikte? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931326639_340&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Aus den vorhergehenden Kapitel ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einzelne Teammitglieder für das Arbeiten in virtuellen Teams mitbringen sollten: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben trennen können,&lt;br /&gt;
*sich schnell einen strukturierten Überblick über die zu erledigenden Tätigkeiten verschaffen können,&lt;br /&gt;
*fachliche Zusammenhänge und Probleme formulieren können,&lt;br /&gt;
*Arbeitsaufwände richtig einschätzen können, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*mit freier Zeiteinteilung umgehen können,&lt;br /&gt;
*auch unter Zeitdruck arbeiten können,&lt;br /&gt;
*termingerechtes Arbeiten gewohnt sein,&lt;br /&gt;
*seine Tätigkeiten dokumentieren können,&lt;br /&gt;
*belastbar sein,&lt;br /&gt;
*die technische Infrastruktur gut und sinnvoll einsetzen können,&lt;br /&gt;
*offen für Weiterbildung sein,&lt;br /&gt;
*Spaß am Arbeiten haben, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*an mehreren Projekten parallel arbeiten können,&lt;br /&gt;
*Beruf und Privatleben trennen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=ML1_-_Remote-Teams&amp;diff=5874</id>
		<title>ML1 - Remote-Teams</title>
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		<updated>2023-09-28T22:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Virtuelles Team - ja oder nein?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Erfahrungen gibt es, insbesondere von Unternehmen wie Microsoft, GitLab, ..., die international tätig sind und bereits seit langem virtuelle Teams einsetzen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Herausforderungen virtueller Teams gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann die Zahl an Besprechungen niedrig gehalten werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Tipps für das Gelingen virtueller Gruppen- bzw. Teamarbeit gibt es?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann Vertrauen virtuell gefördert werden?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie schaffe ich in Kontinuität ein virtuelles Team zu motivieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie kann man in virtuellen Teams dafür sorgen, dass der Informationsaustausch flüssig bleibt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche Faktoren und Anreize tragen dazu bei, dass Teilnehmer an virtueller Zusammenarbeit motiviert sind und sich aktiv engagieren?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Welche bewährten Methoden und Strategien können angewendet werden, um effektiv an einem äußerst komplexen Projekt zu arbeiten, bei dem Teammitglieder über insgesamt sieben verschiedene Länder verteilt sind, insbesondere im Kontext des virtuellen Arbeitens und Lernens?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinition ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Manche sagen, verteilte Teams, andere wiederum greifen auf die englischen Begriffe &amp;quot;Virtual Teams&amp;quot;, &amp;quot;Remote Teams&amp;quot; oder &amp;quot;Distributed Teams&amp;quot; zurück. Egal, welchen der Begriffe Sie als Grundlage nehmen, zunächst geht es immer um eines: &amp;#039;&amp;#039;Eine bestimmte Anzahl von Menschen, die zusammenarbeiten und nicht am gleichen Standort sitzen. &amp;#039;&amp;#039;Die Ausprägung dieser Grundlage sieht dann je nach Team ganz unterschiedlich aus.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Es gibt virtuelle Teams, bei denen alle Mitarbeiter*innen zu einer Firma gehören. Das kann zB bedeuten, dass ein Teil des Teams in Deutschland sitzt, ein anderer in Österreich. Der Chef des Teams sitzt vielleicht auch in Deutschland. Wird das Team erweitert, ist es auch möglich, dass Mitarbeiter*innen aus Italien, Frankreich oder Spanien noch hinzukommen. Selbstverständlich sind räumlichen Möglichkeiten hier keine Begrenzungen gesetzt. Das ganze Team könnte auch über mehrere Kontinente verteilt sitzen. Aber das Land alleine ist es nicht. Stellen wir uns weiter vor, dass die oben genannte Firma in Deutschland und Österreich schon feste Standorte unterhält. In Italien hat sie Büros angemietet. In Deutschland gehört ihr ein eigenes Gebäude. Jetzt steht die Erweiterung an. Weil in Spanien gerade erst der Markt erobert werden soll, wird hier erst einmal ein einzelne*r Mitarbeiter*in eingestellt. Um die Kosten im Griff zu behalten, bekommt sie*er kein gemietetes Büro. Stattdessen stellt ihr*ihm die Firma Laptop und Handy, sowie ein Auto zur Verfügung, und übernimmt die anfallenden Kosten für ihre*seine Telekommunikation von zu Hasue aus. Nehmen wir jetzt einfach einmal an, die Firma entwickelt sich sehr gut weiter. Steht ein neues Projekt an, bei dem eine neue Software programmiert werden soll. Die Recherchen der Firma ergeben, dass die*der Expert*in genau für dieses Programm in Indien sitzt. Sie*er hat allerdings kein Interesse daran, fest angestellt zu werden, da sie*er erfolgreich als Freelancer arbeitet. Auch sie*er wird jetzt ins Team eingebunden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Tatsächlich gehören alle dieser unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit unter das Stichwort &amp;quot;Virtuelles Team&amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;virtuell&amp;quot; hat den gleichen Wortstamm wie &amp;quot;Virtualität&amp;quot; (Kraft, Möglichkeit) und beschreibt damit sehr treffend das Potenzial das virtuelle Teams in sich bergen. Wie wir aber auch durch die COVID-19 Pandemie bestätigt bekommen haben, wird sich rein auf technische Lösungen zu verlassen, wie etwa schlicht ein Webkonferenztool zur Verfügung zu stellen, kaum zu einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit führen. Neben den technischen Rahmenbedingungen bedarf es auch einer klaren Rollenverteilung und umfassender Telekooperationskompetenz. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das nötige Commitment der einzelnen Personen innerhalb eines Teams vorhanden ist, und entsprechende Unterstützungsangebote eingeplant werden, um dieses zu fördern.&lt;br /&gt;
== Formen virtueller Teams ==&lt;br /&gt;
[ Virtuelle Teams existieren in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Die folgende Einteilung folgt der Klassifikation nach Aufgabenbezogenheit von Duarte und Snyder.][]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Bestehen aus einem losen Netzwerk von Einzelpersonen mit &amp;quot;ExpertInnenstatus&amp;quot;, deren Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel hat. Beispiel: Die EntwicklerInnengemeinschaft der Open Source- Software Moodle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parallele Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;In einem parallelem Team kennen die Mitglieder einander. Die Teamstrukturen sind sehr klar definiert. So bestehen sie aus einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern, die immer wieder in derselben Formation, meist für einen kurzen Zeitraum, zusammenarbeiten und als Team in der Organisation verankert sind. Parallele Teams werden dafür eingesetzt, Problemlösungen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, welche die Organisationen in den herkömmlichen Strukturen nicht lösen können.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: wenn Verbesserungen von Standards oder Prozessen erzielt werden sollen, wie zB Mobile Working Richtlinien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt- bzw. Entwicklungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Teams bestehen für einen längeren Zeitraum. Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung eines Projekts oder Produkts für eine*n Kund*in oder Nutzer*in. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist oder die Produkte entwickelt wurden, werden die Teams wieder aufgelöst. Das Projektziel ist in einem Projektauftrag klar definiert und die Entscheidung zur Erreichung des Ziels obliegt dem Team.&amp;lt;br&amp;gt;Beispiel: Die Entwicklung eines Informationssystems, also normalerweise für Nicht-Routine-Aufgaben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- bzw. Produktionsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Arbeits- bzw. Produktionsteams arbeiten fortlaufend zusammen und weisen klare Teamstrukturen auf. Die Anzahl der Mitglieder und deren Fertigkeiten und Fähigkeiten sind genau festgelegt. Dabei kann die Zusammensetzung der Mitglieder auch grenzüberschreitend erfolgen, nach gleichen Abteilungen, zB Forschung und Entwicklung. Beispiele: Softwareindustrie oder bei der Einbindung von Tele-WorkerInnen in den Organisationsalltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Service-Teams oder Dienstleistungsteams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Service-Teams oder Dienstleistungsteams können global verstreute Teams sein, die aber einer Organisation angehören. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der KundInnen oder der internen Organisation. Sie zeichnen sich durch ihre ständige Verfügbarkeit aus. So kann auf Kund*innenwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit reagiert werden. Jedes Team arbeitet an Problemen und Lösungen, die nach Arbeitsende an ein anderes weitervermittelt werden. Das macht ein Arbeiten rund um die Uhr möglich. Beispiele: Service und technischer Support.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Form von &amp;amp;nbsp;Teams sind typisch für die Managementebene globaler und multinationaler Konzerne. Sie sind meistens mit Teammitgliedern, die aus dem Topmanagement kommen, besetzt. Die Teammitglieder gehören in der Regel einer Organisation an, können aber geographisch und zeitlich verteilt sein. Sie arbeiten fortlaufend zusammen. Beispiele: um Entscheidungen über gemeinsame Ziele zu treffen bzw. neue Herausforderungen, die ganze Organisation betreffend, zu diskutieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action Teams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Auch Action Teams, die für Gefahren- und Notfälle sowie spezielle Situationen eingesetzt werden, arbeiten zunehmend auf virtueller Basis zusammen. Sie bestehen meist aus organisationsübergreifenden Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht vor allem die schnelle Übermittlung von Informationen, Daten, etc. Beispiele: Tornado-Vorhersage, die Flugkontrollteams von Weltraummissionen, Fernsehteams, die aus dem Ausland über Ereignisse berichten und mittels Liveschaltung mit den Personen im nationalen Studio korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteile und Realität von virtuellen Teams ==&lt;br /&gt;
[ „Bitte versuch mir nicht zu erklären, dass es so etwas wie ein virtuelles Team gibt. Eine virtuelle Arbeitsgruppe von mir aus – aber ein Team nie im Leben.“ - kommt Ihnen das bekannt vor? Entweder weil Sie selbst davon überzeugt sind oder weil Sie diese oder ähnliche Aussagen selbst gehört haben? ]&amp;lt;p&amp;gt;Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gängigsten Vorbehalte gegenüber virtueller Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 1: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams sind nie so effektiv wie herkömmliche Teams, die gemeinsam an einem Ort arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optimalen Rahmenbedingungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind virtuelle Teams mindestens genauso effektiv wie herkömmliche Teams. In vielen Fällen übertreffen die Ergebnisse virtueller Teamarbeit jene herkömmlicher Teams. Damit virtuelle Teams ihre Aufgaben effektiv und effizient lösen können, müssen bestimmte &amp;lt;u&amp;gt;Bedingungen&amp;lt;/u&amp;gt; gegeben sein. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 2: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Dinge in einem virtuellen Team schlecht laufen, dann ist die Technologie schuld daran.&amp;lt;br&amp;gt;Realität:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Technologie kann ein Stolperstein für virtuelle Teams sein. Nicht immer können die eingesetzten Kommunikationstools, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Entweder weil sie für die tägliche Arbeit in ihrer Funktionalität nicht den Bedürfnissen des Teams entsprechen oder weil sie nicht für alle Teammitglieder leicht verfügbar sind. Virtuelle Teams scheitern in der Praxis jedoch viel häufiger an nicht-technologischen Problemen, wie z.B. mangelndem Projektmanagement und ungenügenden Absprachen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteile 3: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Face–to-face Kommunikation ist die beste Umgebung für Kooperation und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Qualitativ hochwertige Arbeitsprozesse und Ergebnisse können in unterschiedlichen Umgebungen entstehen. Wesentlich sind die Bereitschaft und Fähigkeit sich umweltangepasst zu verhalten. Vielfach sind Unsicherheit und fehlende umfassende &amp;lt;u&amp;gt;Medienkompetenz&amp;lt;/u&amp;gt; der wahre Hintergrund dieser Aussage&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 4: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teamleiter virtueller Teams müssen „Technologiefreaks“ sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein gewisses Grundwissen über die Kommunikationstools ist sicher nötig. Die Projektleitung virtueller Teams erfordert aber weitaus mehr Kenntnisse über virtuelle Teamdynamik und Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Vorurteil 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Teamdynamik ist die Gleiche, egal ob es sich um ein herkömmliches Team oder ein virtuelles Team handelt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich sind die Kernfragen ähnlich gelagert: &amp;#039;&amp;#039;Wie kooperieren wir? Wie managen wir die Kernprozesse? Wer übernimmt welche Rolle? Wie lösen wir Konflikte? &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Teammitglieder&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695931326639_340&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Aus den vorhergehenden Kapitel ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einzelne Teammitglieder für das Arbeiten in virtuellen Teams mitbringen sollten: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben trennen können,&lt;br /&gt;
*sich schnell einen strukturierten Überblick über die zu erledigenden Tätigkeiten verschaffen können,&lt;br /&gt;
*fachliche Zusammenhänge und Probleme formulieren können,&lt;br /&gt;
*Arbeitsaufwände richtig einschätzen können, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*mit freier Zeiteinteilung umgehen können,&lt;br /&gt;
*auch unter Zeitdruck arbeiten können,&lt;br /&gt;
*termingerechtes Arbeiten gewohnt sein,&lt;br /&gt;
*seine Tätigkeiten dokumentieren können,&lt;br /&gt;
*belastbar sein,&lt;br /&gt;
*die technische Infrastruktur gut und sinnvoll einsetzen können,&lt;br /&gt;
*offen für Weiterbildung sein,&lt;br /&gt;
*Spaß am Arbeiten haben, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*an mehreren Projekten parallel arbeiten können,&lt;br /&gt;
*Beruf und Privatleben trennen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivationsfaktoren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Hier finden Sie eine Sammlung von Motivationsfaktoren für virtuelle Teams, die wir innerhalb dieser Lehrveranstaltung gesammelt haben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Mich motiviert/motivieren ...&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiraum:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich im Team Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen darf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;flexible Zeiterfassungsmodelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie Gleitzeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Fokus auf Ergebnisse:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn nicht nach Zeit, sondern nach Ergebnissen bezahlt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;regelmäßige Absprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Jour Fixes, &amp;quot;Dailys&amp;quot;, udgl. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Führungskräften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;problemlösungsorientiertes Arbeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;All-Hands Meetings&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei denen ich entscheiden kann, ob ich persönlich oder virtuell teilnehme, d.h. es werden beide Möglichkeiten für interne Meetings angeboten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eine funktionierende technische Infrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und entsprechende Ausstattung für jede*n. Dazu gehören auch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Kollaborationstools&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die zur Verfügung gestellt werden und von jeder*jedem bedient werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellten Geräte privat und beruflich zu nutzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die gemeinsame Dokumentenbearbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn man gemeinsam an einem Dokument arbeitet und dieses nicht wie bei anderen Tools &amp;quot;auschecken&amp;quot; muss, sondern gleichzeitig arbeiten kann, dann fördert es sehr die Zusammenarbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockzeiten&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zum konzentrierten Arbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_spezifischen_Gr%C3%BCnde_oder_Vorteile_sprechen_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F&amp;diff=5873</id>
		<title>Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_spezifischen_Gr%C3%BCnde_oder_Vorteile_sprechen_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F&amp;diff=5873"/>
		<updated>2023-09-28T22:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden werden einige Vorteile aufgeführt, bei denen virtuelle Teams im Vergleich zu traditionellen Teams mit physischer Büropräsenz häufig besser abschneiden. Beachten Sie jedoch, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutliche Kostenreduktion&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Vorteil klingt gewiss auf Anhieb einleuchtend: Wenn ich als Unternehmen kein Büro für meine Mitarbeiter*innen anmieten muss, spare ich mir offensichtlich eine Stange Geld. Neben den Büroräumlichkeiten fallen auch die Kosten für den Drucker, die Telefonanlage, die Kaffeemaschine, die Mitarbeiter*innen-Parkplätze und die gesunden Snacks flach. Alle diese Kosten summieren sich einer Studie von PGi aus dem Jahr 2019 zufolge auf jährlich rund 10.000 USD Dollar pro Vollzeitbeschäftigung. Bei Remote-Teams werden diese Kosten in der Regel von den Mitarbeiter*innen selbst getragen oder mit einer kleinen Entschädigung von Arbeitgeber*innen abgegolten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem treffen sich Remote-Teams meist in regelmäßigen Zeitintervallen zu kleineren oder größeren &amp;quot;Offsite-Events&amp;quot;, wofür logischerweise Zusatzkosten entstehen. Das Team verbringt beispielsweise eine Woche an einem gemeinsamen Ort, arbeitet dort miteinander und verbringt solche Treffen mit teamfördernden Aktivitäten. Die Kosten für solche Treffen übersteigen in den seltesten Fällen die zuvor zitierten 10.000 US Dollar pro Person und können je nach Belieben sehr schmal oder auch großzügig gehalten werden. In Summe verschlanken sich die Unternehmensausgaben mit einem Remote-Team in der Regel sehr deutlich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wer also vollständig remote arbeitet, beschert Arbeitgeber*in eine satte Kostenersparnis. Und auch wenn der Strom, das Wasser, die Heizkosten, der Kaffee, die Getränke und das Obst im Homeoffice von Arbeitnehmer*innen selbst getragen werden, stellt sich in der Regel dennoch auch für sie ein deutliches Plus heraus. Die geringen Transportkosten und die meist fehlenden Verpflegungskosten aufgrund der fehlenden Restaurantbesuche machen sich meist positiv in der Geldbörse bemerkbar. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams kommen in Hinblick auf Reise- und Übernachtungskosten billiger als herkömmliche Teams. Weitere finanzielle Vorteile entstehen auch durch die verringerten Kosten der Abwesenheit vom Arbeitsplatz der Teammitglieder. Je weiter geografisch verteilt die Teammitglieder sind, desto größer ist dieser Kostenvorteil.&amp;lt;br&amp;gt;Auch wenn man den Kostenfaktor Kommunikation und Kommunikationstools berücksichtigt, sind virtuelle Teams in vielen Fällen günstiger als herkömmliche Teams.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anheuern von Toptalenten&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein weiterer Grund, der für virtuelle Teams spricht, ist die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeiter*innen aus dem ganzen Land oder gar der ganzen Welt. Während die Arbeitsstelle zu früheren Zeiten in nicht unwesentlichen Teilen von der Postleitzahl des Wohnsitzes abhängig war, ändert sich dies mit der Einführung von Telearbeit schlagartig. Auf einmal endet das Einzugsgebiet für potenzielle Kandidat*innen einer ausgeschriebenen Stelle nicht mehr an der Orts- oder Landesgrenze, sondern es wird theoretisch jedem weltweit die Option angeboten sich für eine spezifische Stelle zu bewerben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Unternehmen mit ihrem Sitz im Silicon Valley konkurrieren als Arbeitgeber*innen mit großer Konkurrenz um die besten Fachleute. Entscheidet sich solch ein Unternehmen für ein dezentral geführtes, digital kommunizierendes Team, so vergrößert sich der Einzugsbereich der zukünftigen Mitarbeiter*innen und mit ihnen die Chance das geeignete Personal zu einem fairen Gehalt zu finden. Im Gegenzug dazu kann es in kleinen Orten oder Städten schwer fallen geeigntes Fachpersonal zu finden. Wird in solchen Fällen jedoch auf ein Remote-Team gesetzt, vergrößert sich das Einzugsgebiet und die damit einhergehende Chance Topmitarbeiter*innen zu finden ebenso.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Können Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen diesen Faktor bieten, so steigen sie einer Studie zufolge bei über 70% der Mitarbeiter*innen mit einem besseren Image aus. Die Folge davon ist eine größere Wahrscheinlichkeit dieses Unternehmen als Arbeitgeber*in in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Remote-Team aufzubauen bietet einem Unternehmen größere Chancen, die besten Angestellten aus der ganzen Welt für sich zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Für die Angestellten hingegen bietet sich damit die Chance mehr Freiheit und Selbstverwirklichung zu erleben. Für Unternehmen führt es Studien zufolge zu einem besseren Image.&lt;br /&gt;
== Diversität als Wettbewerbsvorteil &amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Die mit Remote-Work einhergehenden Option, die besten Mitarbeiter*innen aus verschiedensten Ländern einzustellen und deren Diversität als Vorteil zu sehen, ist ein weiteres, starkes Argument für das ortsunabhängige Team.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;[https://www.mckinsey.com/business-functions/people-and-organizational-performance/our-insights/delivering-through-diversity Diversität im Team kann einer McKinsey-Studie zufolge ein ungemeiner Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen sein. Die Studie hat über 300 börsennotierte Unternehmen untersucht und ihre Diversität im obersten Viertel der Führungsriege analyisiert. Das Ergebnis lässt aufhorchen: All jene Unternehmen, die mit einer ethnischen Vielfalt im Management leben, haben eine 35% höhere Wahrscheinlichkeit positive, finanzielle Renditen zu erzielen.]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;[https://www.mckinsey.com/business-functions/people-and-organizational-performance/our-insights/delivering-through-diversity Bei Unternehmen mit einer geschlechterspezifischen Vielfalt im obersten Viertel der Belegschaft liegt die Chance auf eine bessere Rendite um 15% höher als dies im Branchendurchschnitt der Fall ist.]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestärkte Mitarbeiter*innen-Loyalität&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695929754779_45&amp;quot; class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;In der Regel honorieren Angestellte die Option zum ortsunabhängigen Arbeiten sehr stark. Sie wissen diese Freiheit zu schätzen, gehen mit diesem Vertrauensvorschuss sorgsam um und arbeiten deshalb in der Regel motivierter, um eben diesen &amp;quot;Vorteil des Homeoffice&amp;quot; nicht zu verspielen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Für das Unternehmen bedeutet dies nicht nur motivierte Mitarbeiter*innen, sondern auch eine erhöhte Mitarbeiter*innen-Loyalität. [https://miro.com/blog/remote-work-survey/ Eine Umfrage des amerikanischen Unternehmens &amp;quot;Miro&amp;quot; unterstreicht diese Schlussfolgerung mit einer passenden Studie. Ihr zufolge führen flexible Arbeitszeiten in Kombination mit der Option zum Homeoffice zu 10% mehr Mitarbeiter*innen-Loyalität und sogar zu 91% mehr Mitarbeiter*innen-Zufriedenheit.]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gelebte Nachhaltigkeit&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Komponente der Nachhaltigkeit scheint auf den ersten Blick nicht zu den relevantesten Treiber*innen virtueller Teams zu zählen. Beim genaueren Blick darauf wird jedoch schnell klar, dass sich der Trend virtueller Teams aus zwei wesentlichen Gründen gut mit der Umwelt, der Nachhaltigkeit und dem allgemeinen, ökologischen Einklang versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Kund*innen als auch Mitarbeiter*innen schenken dem Thema vermehrt Bedeutung und wählen bewusst Unternehmen aus, die mit ihren Werten und Visionen übereinstimmen. Einer Nielsen-Studie zufolge greifen 55% der Onlinekund*innen aus über 60 untersuchten Ländern eher zu einem teureren Produkt, sofern es sozial und ökologisch nachhaltig ist und damit besser mit den eigenen Werten übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite, nicht minder wichtige Punkt, der aus Nachhaltigkeitssicht ebenso für virtuelle Teams spricht, ist der deutlich reduzierte Energieverbrauch von Personen im Homeoffice. Aufgrund des fehlenden Pendelns konsumieren Remote-Arbeitende deutlich weniger Benzin, stehen weniger in Staus und verursachen demnach weniger Abgabe und Feinstaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine feine Ausnahme sei an dieser Stelle erwähnt: Wird beim Remote-Work das Dauerreisen mancher digitalen Nomad*innen als Maßstab hergenommen, so geht diese Rechnung definitiv nicht auf. Im Wochentakt den Wohn- und Arbeitsplatz zu verlegen und von einem exotischen Land ins nächste zu hüpfen, hinterlässt einen größeren ökologischen Fußabdruck wie es Pendler*innen auf dem Weg ins Büro tun - dies gilt es in dieser Diskussion selbstverständlich zu berücksichtigen. Dennoch lassen sich auch unter den digitalen Nomad*innen bereits Gruppierungen wie die &amp;quot;Slow Mads&amp;quot; finden. Es sind dies Nomad*innen, die bewusst langsam und damit umweltschonend reisen und trotz ihres Nomad*innenlebens die Nachhaltigkeit verfolgen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Förderung von Gesundheit und Work-Life-Balance&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Belgische Forscher*innen fanden heraus, dass mit steigendem Anfahrtsweg zur Arbeit die Mitarbeiter*innen unglücklicher sind. Pendeln stresst den Großteil der Menschen und kostet sie jede Menge Zeit und Nerven. Je länger der tägliche Pendler*innenweg umso unzufriedener sind die Personen mit ihrem Leben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Auch das US-Forschungsinstitut Gallup befragte vor einigen Jahren mehr als 170.000 Amerikaner*innen. Von den Pendler*innen, die täglich über 90 Minuten unterwegs waren, litt jeder Dritte unter Nacken- oder Rückenproblemen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Der britische Stressforscher David Lewis wiederum maß für eine Studie fünf Jahre lang den Blutdruck und die Herzfrequenz von 125 Pendlern. In belastenden Situationen stieg deren Stresspegel nicht nur stärker als der von Kampfpilot*innen. Sie vergaßen häufig sogar Teile ihres Weges zur Arbeit – die sogenannte „Pendler-Amnesie“. Und der renommierte Schweizer Ökonom Bruno Frey kam zu dem Ergebnis: Wer für den Weg zur Arbeit eine Stunde benötigt, müsste theoretisch 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der seinen Job direkt um die Ecke hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Durch den Wegfall des Fahrtwegs gewinnen Angestellte im Homeoffice nun Zeit und können theoretisch ihre Work-Life-Balance besser optimieren. Vorsicht ist jedoch angebracht, wenn die neugewonnene Zeit mit zusätzlicher Arbeit ersetzt wird und das Arbeitslevel bzw. der Stresspegel damit zusätzlich ansteigen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Praxis erzählen viele Anhänger*innen der ortsunabhängigen Arbeit, dass Ihnen Kleinigkeiten wie 10 Minuten Yoga in der Vormittagspause oder ein Powernap zu Mittag oder eine Kaffeepause mit einem Familienmitglied auf dem Sonnenbalkon wesentlich mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Ausgeglichenheit schenken. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
Virtuelle Teamarbeit kann vorausgesetzt sie wird richtig eingesetzt, ein Segen für das Wohlbefinden der Angestellten sein.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gesteigerte Produktivität und Konzentration&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Gesunde, zufriedene Mitarbeiter*innen führen in der Regel zu einer gesteigerten Produktivität. Doch die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen ist nicht der einzige Grund für eine möglicherweise höhere Produktivität von Remote-Teams. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Aussage &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Im Homeoffice lässt es sich konzentrierter arbeiten&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; dürfte Ihnen bestimmt auch schon zu Ohren gekommen sein. Wissenschaftler*innen haben diesbezüglich nachgewiesen, dass Ablenkung durch laute Kolleg*innen und Lärm im Großraumbüro das konzentrierte Arbeiten im Büro oftmals verhindern. Diese These bestätigt sich noch in einem anderen Kontext. Wann auch immer Büroangestellte davon reden, wichtige Dinge konzentriert und in einer Phase des &amp;quot;Depp Work&amp;quot; voranbringen zu wollen, passiert dies meist besonders früh am Morgen oder spät abends: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bevor alle anderen kommen und der Bürolärm steigt, nutze ich die Ruhe in der Früh und arbeite die wichtigsten Dinge bereits ab&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Gegenteiliges trifft auf einige Angestellte zu, die abends noch freiwllig einige Arbeitsstunden dranhängen, um ungestört an einer wichtigen Präsentation zu arbeiten oder das anstehende Reporting konzentriert zu Ende schreiben zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Diese Erkenntnisse sprechen für die Kraft der Ruhe, wenn es um produktives und konzentriertes Arbeiten geht. Zuhause gibt es nachweislich weniger Störquellen und Lärmbelästigung als im Büro, oder präziser formuliert: Remote-Arbeiter*innen haben wenigstens totale Kontrolle über ihre Störquellen. Fernsehr und Radio können ein- und ausgeschaltet, Fenster geöffnet und geschlossen werden - ganz so, wie man es gerne hätte und es zur aktuellen Arbeitssituation passt. Diese Rückversicherung fehlt in der Regel am Arbeitsplatz, sofern man dort nicht in der Positionen ist, ein Einzelbüro inne zu haben. Quatschende Kolleg*innen, blinkende Drucker, klingelnde Telefone, Pieps- und Klingeltöne an jeder Ecke - das alles ist nur schwer zu beeinflusen und kann den Konzentrationsfluss enorm beeinträchtigen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flexibilität führt zu mehr Familienfreundlichkeit&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Aspekt mag Ihnen vielleicht schon länger auf der Zunge gelegen sein: Wie verhält sich das Homeoffice mit der Familienfreundlichkeit? Immerhin fällt der hochgelobte Ruhefaktor im Homeoffice vielleicht flach, wenn drei Kinder im Schulalter zuerst unterhalten und inmitten der COVID-19-Pandemie noch mit Homeschooling unterrichtet werden wollen. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen und fordert viel Energie, Aufmerksamkeit und Zeit von den Eltern. Mit flexiblen Arbeitszeiten, klaren Familienstrukturen und einer aufgeteilten Arbeits- und Kinderbetreuungspflicht bieten sich hier dennoch Lösungenoptionen an. Wer zu Hause konzentriert arbeiten muss, sollte Berufliches und Privates möglichst klar trennen und sich ungestörte Arbeitszeiten ohne Kinderbetreuungspflicht oder verpflichtende Hundespaziergänge freihalten - nur dann kann das Arbeiten im Homeoffice langfristig erfolgreich sein und nicht zu einem zusätzlichen Belastungstest werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Virtuelle Teams bieten jedoch auch die große Chance die familiäre Infrastruktur wesentlich flexibler betreuen zu können. Wenn Kinder kurz zur Spielgruppe gefahren werden müssen, dann kann dies in einer Pause durchaus schnell erledigt werden. In der Mittagspause den Kühlschrank aufzufüllen und kurz einkaufen zu gehen, ist ebenso bequem möglich. Die Oma kurz anzurufen und sich nach ihrem Befinden zu erkundigen, fällt aus dem Homeoffice wahrscheinlich auch leichter wie aus dem Großraumbüro. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Teammitglieder können zu einem großen Teil ihre Tätigkeit sehr flexibel gestalten. Auch wenn die Schlagworte „anytime and anywhere“ in der Realität doch Einschränkungen erfahren, ist die zeitliche und örtliche Flexibilität doch höher als bei herkömmlicher Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Hier noch einmal in aller Kürze die Vorteile virtueller Teamarbeit in Theorie und Praxis: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finanzielle Vorteile&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams kommen im Hinblick auf Reise- und Übernachtungskosten billiger als herkömmliche Teams. Weitere finanzielle Vorteile entstehen auch durch die verringerten Kosten der Abwesenheit vom Arbeitsplatz der Teammitglieder: weniger Mietkosten, weniger Betriebsinfrastrukturkosten, Desksharing (mehrere Mitarbeiter*innen teilen sich aufgrund unterschiedlicher Anwesenheit im Büro einen Büroarbeitsplatz). &amp;lt;br&amp;gt;Je weiter geografisch verteilt die Teammitglieder sind, desto größer ist dieser Kostenvorteil.&amp;lt;br&amp;gt;Auch wenn man den Kostenfaktor Kommunikation und Kommunikationstools berücksichtigt, sind virtuelle Teams in vielen Fällen günstiger als herkömmliche Teams.&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams der besten Köpfe&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams können aufgrund der Fachkompetenzen zusammengestellt werden, unabhängig von ihrem Arbeits- und Wohnort. Es können auch gut ausgebildetem Personal in abgelegenen Regionen rekrutiert werden und damit der Landflucht bzw. dem Ortssterben vorgebeugt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diversität &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Remote-Work eröffnet nicht nur die Möglichkeit grenzübergreifend die passenden Köpfe einzustellen, sondern aus ihrer Vielfalt und mitgebrachten Diversität zusätzlich zu profitieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestärkte Mitarbeiter*innen-Loyalität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Mitarbeiter*innen wissen die Freiheit des ortsunabhängigen Arbeitens zu schätzen, gehen mit diesem Vertrauensvorschuss sorgsam um und arbeiten deshalb in der Regel motivierter. &amp;amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motivierte und zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;höhere Qualität und Quantität der Leistung durch stark motivierte Mitarbeiter*innen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Außerdem zeigen Studien, dass es auch weniger Krankenstände gibt, weil Mitarbeiter*innen teilweise auch während einer Krankheit arbeiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transparenz&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Da relevante Informationen und Dokumente digital für das gesamte Team zugänglich sind, ist jedes Mitglied jederzeit auf dem gleichen Stand - das verbessert die Arbeitsqualität.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flexibilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Die Teammitglieder können zu einem großen Teil ihre Tätigkeit sehr flexibel gestalten. Auch wenn die Schlagworte „anytime and anywhere“ in der Realität doch Einschränkungen erfahren, ist die zeitliche und örtliche Flexibilität doch höher als bei herkömmlicher Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitersparnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Für einen Arbeitstag zwei Reisetage – das ist auch bei Arbeitsgruppen innerhalb Österreichs durchaus Realität. Reisezeiten für face-to-face Treffen können reduziert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Außerdem:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Der Arbeitsporzess wird kontinuierlich digital gespeichert und dokumentiert, neue Teammitglieder können einfacher eingearbeitet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneeballeffekt für verbesserte und innovative Methoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Virtuelle Teams bieten die Möglichkeit innovative Ansätze und Methoden schneller zu entwickeln. Darüber hinaus kann ihre Verbreitung durch den Einsatz virtueller Teams deutlich beschleunigt werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von Wissensinseln zu Wissenskontinenten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Expert*innenwissen fristet in der Praxis sehr oft ein Inseldasein. Innovative Ideen und Ansätze können im Austausch mit anderen Expert_innen viel effektiver weiterentwickelt werden. Virtuelle Teamarbeit bietet die Möglichkeit zum Aufbau professioneller Netzwerke.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Globale Präsenz &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Team kann von unterschiedlichen Orten aus arbeiten und dabei auch Märkte vor Ort besser bedienen, durch den direkten Kontakt zum Zielmarkt. So entsteht eine bessere Versorgung des Marktes, bessere Betreuung von Kund*innen sowie Kooperationspartner*innen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_spezifischen_Gr%C3%BCnde_oder_Vorteile_sprechen_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F&amp;diff=5872</id>
		<title>Welche spezifischen Gründe oder Vorteile sprechen für virtuelle Teams?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.fernfh.ac.at/mediawiki/index.php?title=Welche_spezifischen_Gr%C3%BCnde_oder_Vorteile_sprechen_f%C3%BCr_virtuelle_Teams%3F&amp;diff=5872"/>
		<updated>2023-09-28T22:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WOLF Daniela: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Im Folgenden werden einige Vorteile aufgeführt, bei denen virtuelle Teams im Vergleich zu traditionellen Teams mit physischer Büropräsenz häufig besser abschneiden. Beachten Sie jedoch, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutliche Kostenreduktion&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Vorteil klingt gewiss auf Anhieb einleuchtend: Wenn ich als Unternehmen kein Büro für meine Mitarbeiter*innen anmieten muss, spare ich mir offensichtlich eine Stange Geld. Neben den Büroräumlichkeiten fallen auch die Kosten für den Drucker, die Telefonanlage, die Kaffeemaschine, die Mitarbeiter*innen-Parkplätze und die gesunden Snacks flach. Alle diese Kosten summieren sich einer Studie von PGi aus dem Jahr 2019 zufolge auf jährlich rund 10.000 USD Dollar pro Vollzeitbeschäftigung. Bei Remote-Teams werden diese Kosten in der Regel von den Mitarbeiter*innen selbst getragen oder mit einer kleinen Entschädigung von Arbeitgeber*innen abgegolten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Außerdem treffen sich Remote-Teams meist in regelmäßigen Zeitintervallen zu kleineren oder größeren &amp;quot;Offsite-Events&amp;quot;, wofür logischerweise Zusatzkosten entstehen. Das Team verbringt beispielsweise eine Woche an einem gemeinsamen Ort, arbeitet dort miteinander und verbringt solche Treffen mit teamfördernden Aktivitäten. Die Kosten für solche Treffen übersteigen in den seltesten Fällen die zuvor zitierten 10.000 US Dollar pro Person und können je nach Belieben sehr schmal oder auch großzügig gehalten werden. In Summe verschlanken sich die Unternehmensausgaben mit einem Remote-Team in der Regel sehr deutlich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Wer also vollständig remote arbeitet, beschert Arbeitgeber*in eine satte Kostenersparnis. Und auch wenn der Strom, das Wasser, die Heizkosten, der Kaffee, die Getränke und das Obst im Homeoffice von Arbeitnehmer*innen selbst getragen werden, stellt sich in der Regel dennoch auch für sie ein deutliches Plus heraus. Die geringen Transportkosten und die meist fehlenden Verpflegungskosten aufgrund der fehlenden Restaurantbesuche machen sich meist positiv in der Geldbörse bemerkbar. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams kommen in Hinblick auf Reise- und Übernachtungskosten billiger als herkömmliche Teams. Weitere finanzielle Vorteile entstehen auch durch die verringerten Kosten der Abwesenheit vom Arbeitsplatz der Teammitglieder. Je weiter geografisch verteilt die Teammitglieder sind, desto größer ist dieser Kostenvorteil.&amp;lt;br&amp;gt;Auch wenn man den Kostenfaktor Kommunikation und Kommunikationstools berücksichtigt, sind virtuelle Teams in vielen Fällen günstiger als herkömmliche Teams.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Anheuern von Toptalenten ==&amp;lt;div&amp;gt;Ein weiterer Grund, der für virtuelle Teams spricht, ist die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeiter*innen aus dem ganzen Land oder gar der ganzen Welt. Während die Arbeitsstelle zu früheren Zeiten in nicht unwesentlichen Teilen von der Postleitzahl des Wohnsitzes abhängig war, ändert sich dies mit der Einführung von Telearbeit schlagartig. Auf einmal endet das Einzugsgebiet für potenzielle Kandidat*innen einer ausgeschriebenen Stelle nicht mehr an der Orts- oder Landesgrenze, sondern es wird theoretisch jedem weltweit die Option angeboten sich für eine spezifische Stelle zu bewerben.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Unternehmen mit ihrem Sitz im Silicon Valley konkurrieren als Arbeitgeber*innen mit großer Konkurrenz um die besten Fachleute. Entscheidet sich solch ein Unternehmen für ein dezentral geführtes, digital kommunizierendes Team, so vergrößert sich der Einzugsbereich der zukünftigen Mitarbeiter*innen und mit ihnen die Chance das geeignete Personal zu einem fairen Gehalt zu finden. Im Gegenzug dazu kann es in kleinen Orten oder Städten schwer fallen geeigntes Fachpersonal zu finden. Wird in solchen Fällen jedoch auf ein Remote-Team gesetzt, vergrößert sich das Einzugsgebiet und die damit einhergehende Chance Topmitarbeiter*innen zu finden ebenso.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Können Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen diesen Faktor bieten, so steigen sie einer Studie zufolge bei über 70% der Mitarbeiter*innen mit einem besseren Image aus. Die Folge davon ist eine größere Wahrscheinlichkeit dieses Unternehmen als Arbeitgeber*in in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Ein Remote-Team aufzubauen bietet einem Unternehmen größere Chancen, die besten Angestellten aus der ganzen Welt für sich zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Für die Angestellten hingegen bietet sich damit die Chance mehr Freiheit und Selbstverwirklichung zu erleben. Für Unternehmen führt es Studien zufolge zu einem besseren Image.&lt;br /&gt;
== Diversität als Wettbewerbsvorteil &amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;Die mit Remote-Work einhergehenden Option, die besten Mitarbeiter*innen aus verschiedensten Ländern einzustellen und deren Diversität als Vorteil zu sehen, ist ein weiteres, starkes Argument für das ortsunabhängige Team.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;[https://www.mckinsey.com/business-functions/people-and-organizational-performance/our-insights/delivering-through-diversity Diversität im Team kann einer McKinsey-Studie zufolge ein ungemeiner Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen sein. Die Studie hat über 300 börsennotierte Unternehmen untersucht und ihre Diversität im obersten Viertel der Führungsriege analyisiert. Das Ergebnis lässt aufhorchen: All jene Unternehmen, die mit einer ethnischen Vielfalt im Management leben, haben eine 35% höhere Wahrscheinlichkeit positive, finanzielle Renditen zu erzielen.]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;[https://www.mckinsey.com/business-functions/people-and-organizational-performance/our-insights/delivering-through-diversity Bei Unternehmen mit einer geschlechterspezifischen Vielfalt im obersten Viertel der Belegschaft liegt die Chance auf eine bessere Rendite um 15% höher als dies im Branchendurchschnitt der Fall ist.]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gestärkte Mitarbeiter*innen-Loyalität&amp;lt;br&amp;gt;==&amp;lt;div id=&amp;quot;yui_3_18_1_1_1695929754779_45&amp;quot; class=&amp;quot;no-overflow&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div&amp;gt;In der Regel honorieren Angestellte die Option zum ortsunabhängigen Arbeiten sehr stark. Sie wissen diese Freiheit zu schätzen, gehen mit diesem Vertrauensvorschuss sorgsam um und arbeiten deshalb in der Regel motivierter, um eben diesen &amp;quot;Vorteil des Homeoffice&amp;quot; nicht zu verspielen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Für das Unternehmen bedeutet dies nicht nur motivierte Mitarbeiter*innen, sondern auch eine erhöhte Mitarbeiter*innen-Loyalität. [https://miro.com/blog/remote-work-survey/ Eine Umfrage des amerikanischen Unternehmens &amp;quot;Miro&amp;quot; unterstreicht diese Schlussfolgerung mit einer passenden Studie. Ihr zufolge führen flexible Arbeitszeiten in Kombination mit der Option zum Homeoffice zu 10% mehr Mitarbeiter*innen-Loyalität und sogar zu 91% mehr Mitarbeiter*innen-Zufriedenheit.]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelebte Nachhaltigkeit&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Komponente der Nachhaltigkeit scheint auf den ersten Blick nicht zu den relevantesten Treiber*innen virtueller Teams zu zählen. Beim genaueren Blick darauf wird jedoch schnell klar, dass sich der Trend virtueller Teams aus zwei wesentlichen Gründen gut mit der Umwelt, der Nachhaltigkeit und dem allgemeinen, ökologischen Einklang versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Kund*innen als auch Mitarbeiter*innen schenken dem Thema vermehrt Bedeutung und wählen bewusst Unternehmen aus, die mit ihren Werten und Visionen übereinstimmen. Einer Nielsen-Studie zufolge greifen 55% der Onlinekund*innen aus über 60 untersuchten Ländern eher zu einem teureren Produkt, sofern es sozial und ökologisch nachhaltig ist und damit besser mit den eigenen Werten übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite, nicht minder wichtige Punkt, der aus Nachhaltigkeitssicht ebenso für virtuelle Teams spricht, ist der deutlich reduzierte Energieverbrauch von Personen im Homeoffice. Aufgrund des fehlenden Pendelns konsumieren Remote-Arbeitende deutlich weniger Benzin, stehen weniger in Staus und verursachen demnach weniger Abgabe und Feinstaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine feine Ausnahme sei an dieser Stelle erwähnt: Wird beim Remote-Work das Dauerreisen mancher digitalen Nomad*innen als Maßstab hergenommen, so geht diese Rechnung definitiv nicht auf. Im Wochentakt den Wohn- und Arbeitsplatz zu verlegen und von einem exotischen Land ins nächste zu hüpfen, hinterlässt einen größeren ökologischen Fußabdruck wie es Pendler*innen auf dem Weg ins Büro tun - dies gilt es in dieser Diskussion selbstverständlich zu berücksichtigen. Dennoch lassen sich auch unter den digitalen Nomad*innen bereits Gruppierungen wie die &amp;quot;Slow Mads&amp;quot; finden. Es sind dies Nomad*innen, die bewusst langsam und damit umweltschonend reisen und trotz ihres Nomad*innenlebens die Nachhaltigkeit verfolgen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
== Förderung von Gesundheit und Work-Life-Balance&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Belgische Forscher*innen fanden heraus, dass mit steigendem Anfahrtsweg zur Arbeit die Mitarbeiter*innen unglücklicher sind. Pendeln stresst den Großteil der Menschen und kostet sie jede Menge Zeit und Nerven. Je länger der tägliche Pendler*innenweg umso unzufriedener sind die Personen mit ihrem Leben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Auch das US-Forschungsinstitut Gallup befragte vor einigen Jahren mehr als 170.000 Amerikaner*innen. Von den Pendler*innen, die täglich über 90 Minuten unterwegs waren, litt jeder Dritte unter Nacken- oder Rückenproblemen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Der britische Stressforscher David Lewis wiederum maß für eine Studie fünf Jahre lang den Blutdruck und die Herzfrequenz von 125 Pendlern. In belastenden Situationen stieg deren Stresspegel nicht nur stärker als der von Kampfpilot*innen. Sie vergaßen häufig sogar Teile ihres Weges zur Arbeit – die sogenannte „Pendler-Amnesie“. Und der renommierte Schweizer Ökonom Bruno Frey kam zu dem Ergebnis: Wer für den Weg zur Arbeit eine Stunde benötigt, müsste theoretisch 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der seinen Job direkt um die Ecke hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;Durch den Wegfall des Fahrtwegs gewinnen Angestellte im Homeoffice nun Zeit und können theoretisch ihre Work-Life-Balance besser optimieren. Vorsicht ist jedoch angebracht, wenn die neugewonnene Zeit mit zusätzlicher Arbeit ersetzt wird und das Arbeitslevel bzw. der Stresspegel damit zusätzlich ansteigen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;In der Praxis erzählen viele Anhänger*innen der ortsunabhängigen Arbeit, dass Ihnen Kleinigkeiten wie 10 Minuten Yoga in der Vormittagspause oder ein Powernap zu Mittag oder eine Kaffeepause mit einem Familienmitglied auf dem Sonnenbalkon wesentlich mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Ausgeglichenheit schenken. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
Virtuelle Teamarbeit kann vorausgesetzt sie wird richtig eingesetzt, ein Segen für das Wohlbefinden der Angestellten sein.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteigerte Produktivität und Konzentration&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Gesunde, zufriedene Mitarbeiter*innen führen in der Regel zu einer gesteigerten Produktivität. Doch die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen ist nicht der einzige Grund für eine möglicherweise höhere Produktivität von Remote-Teams. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Aussage &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Im Homeoffice lässt es sich konzentrierter arbeiten&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; dürfte Ihnen bestimmt auch schon zu Ohren gekommen sein. Wissenschaftler*innen haben diesbezüglich nachgewiesen, dass Ablenkung durch laute Kolleg*innen und Lärm im Großraumbüro das konzentrierte Arbeiten im Büro oftmals verhindern. Diese These bestätigt sich noch in einem anderen Kontext. Wann auch immer Büroangestellte davon reden, wichtige Dinge konzentriert und in einer Phase des &amp;quot;Depp Work&amp;quot; voranbringen zu wollen, passiert dies meist besonders früh am Morgen oder spät abends: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bevor alle anderen kommen und der Bürolärm steigt, nutze ich die Ruhe in der Früh und arbeite die wichtigsten Dinge bereits ab&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Gegenteiliges trifft auf einige Angestellte zu, die abends noch freiwllig einige Arbeitsstunden dranhängen, um ungestört an einer wichtigen Präsentation zu arbeiten oder das anstehende Reporting konzentriert zu Ende schreiben zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Diese Erkenntnisse sprechen für die Kraft der Ruhe, wenn es um produktives und konzentriertes Arbeiten geht. Zuhause gibt es nachweislich weniger Störquellen und Lärmbelästigung als im Büro, oder präziser formuliert: Remote-Arbeiter*innen haben wenigstens totale Kontrolle über ihre Störquellen. Fernsehr und Radio können ein- und ausgeschaltet, Fenster geöffnet und geschlossen werden - ganz so, wie man es gerne hätte und es zur aktuellen Arbeitssituation passt. Diese Rückversicherung fehlt in der Regel am Arbeitsplatz, sofern man dort nicht in der Positionen ist, ein Einzelbüro inne zu haben. Quatschende Kolleg*innen, blinkende Drucker, klingelnde Telefone, Pieps- und Klingeltöne an jeder Ecke - das alles ist nur schwer zu beeinflusen und kann den Konzentrationsfluss enorm beeinträchtigen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flexibilität führt zu mehr Familienfreundlichkeit&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Aspekt mag Ihnen vielleicht schon länger auf der Zunge gelegen sein: Wie verhält sich das Homeoffice mit der Familienfreundlichkeit? Immerhin fällt der hochgelobte Ruhefaktor im Homeoffice vielleicht flach, wenn drei Kinder im Schulalter zuerst unterhalten und inmitten der COVID-19-Pandemie noch mit Homeschooling unterrichtet werden wollen. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen und fordert viel Energie, Aufmerksamkeit und Zeit von den Eltern. Mit flexiblen Arbeitszeiten, klaren Familienstrukturen und einer aufgeteilten Arbeits- und Kinderbetreuungspflicht bieten sich hier dennoch Lösungenoptionen an. Wer zu Hause konzentriert arbeiten muss, sollte Berufliches und Privates möglichst klar trennen und sich ungestörte Arbeitszeiten ohne Kinderbetreuungspflicht oder verpflichtende Hundespaziergänge freihalten - nur dann kann das Arbeiten im Homeoffice langfristig erfolgreich sein und nicht zu einem zusätzlichen Belastungstest werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Virtuelle Teams bieten jedoch auch die große Chance die familiäre Infrastruktur wesentlich flexibler betreuen zu können. Wenn Kinder kurz zur Spielgruppe gefahren werden müssen, dann kann dies in einer Pause durchaus schnell erledigt werden. In der Mittagspause den Kühlschrank aufzufüllen und kurz einkaufen zu gehen, ist ebenso bequem möglich. Die Oma kurz anzurufen und sich nach ihrem Befinden zu erkundigen, fällt aus dem Homeoffice wahrscheinlich auch leichter wie aus dem Großraumbüro. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Takeaway ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Die Teammitglieder können zu einem großen Teil ihre Tätigkeit sehr flexibel gestalten. Auch wenn die Schlagworte „anytime and anywhere“ in der Realität doch Einschränkungen erfahren, ist die zeitliche und örtliche Flexibilität doch höher als bei herkömmlicher Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Hier noch einmal in aller Kürze die Vorteile virtueller Teamarbeit in Theorie und Praxis: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finanzielle Vorteile&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Teams kommen im Hinblick auf Reise- und Übernachtungskosten billiger als herkömmliche Teams. Weitere finanzielle Vorteile entstehen auch durch die verringerten Kosten der Abwesenheit vom Arbeitsplatz der Teammitglieder: weniger Mietkosten, weniger Betriebsinfrastrukturkosten, Desksharing (mehrere Mitarbeiter*innen teilen sich aufgrund unterschiedlicher Anwesenheit im Büro einen Büroarbeitsplatz). &amp;lt;br&amp;gt;Je weiter geografisch verteilt die Teammitglieder sind, desto größer ist dieser Kostenvorteil.&amp;lt;br&amp;gt;Auch wenn man den Kostenfaktor Kommunikation und Kommunikationstools berücksichtigt, sind virtuelle Teams in vielen Fällen günstiger als herkömmliche Teams.&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams der besten Köpfe&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teams können aufgrund der Fachkompetenzen zusammengestellt werden, unabhängig von ihrem Arbeits- und Wohnort. Es können auch gut ausgebildetem Personal in abgelegenen Regionen rekrutiert werden und damit der Landflucht bzw. dem Ortssterben vorgebeugt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diversität &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Remote-Work eröffnet nicht nur die Möglichkeit grenzübergreifend die passenden Köpfe einzustellen, sondern aus ihrer Vielfalt und mitgebrachten Diversität zusätzlich zu profitieren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestärkte Mitarbeiter*innen-Loyalität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Mitarbeiter*innen wissen die Freiheit des ortsunabhängigen Arbeitens zu schätzen, gehen mit diesem Vertrauensvorschuss sorgsam um und arbeiten deshalb in der Regel motivierter. &amp;amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motivierte und zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;höhere Qualität und Quantität der Leistung durch stark motivierte Mitarbeiter*innen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Außerdem zeigen Studien, dass es auch weniger Krankenstände gibt, weil Mitarbeiter*innen teilweise auch während einer Krankheit arbeiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transparenz&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Da relevante Informationen und Dokumente digital für das gesamte Team zugänglich sind, ist jedes Mitglied jederzeit auf dem gleichen Stand - das verbessert die Arbeitsqualität.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flexibilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Die Teammitglieder können zu einem großen Teil ihre Tätigkeit sehr flexibel gestalten. Auch wenn die Schlagworte „anytime and anywhere“ in der Realität doch Einschränkungen erfahren, ist die zeitliche und örtliche Flexibilität doch höher als bei herkömmlicher Teamarbeit.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitersparnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Für einen Arbeitstag zwei Reisetage – das ist auch bei Arbeitsgruppen innerhalb Österreichs durchaus Realität. Reisezeiten für face-to-face Treffen können reduziert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Außerdem:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Der Arbeitsporzess wird kontinuierlich digital gespeichert und dokumentiert, neue Teammitglieder können einfacher eingearbeitet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneeballeffekt für verbesserte und innovative Methoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Virtuelle Teams bieten die Möglichkeit innovative Ansätze und Methoden schneller zu entwickeln. Darüber hinaus kann ihre Verbreitung durch den Einsatz virtueller Teams deutlich beschleunigt werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von Wissensinseln zu Wissenskontinenten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Expert*innenwissen fristet in der Praxis sehr oft ein Inseldasein. Innovative Ideen und Ansätze können im Austausch mit anderen Expert_innen viel effektiver weiterentwickelt werden. Virtuelle Teamarbeit bietet die Möglichkeit zum Aufbau professioneller Netzwerke.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Globale Präsenz &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Team kann von unterschiedlichen Orten aus arbeiten und dabei auch Märkte vor Ort besser bedienen, durch den direkten Kontakt zum Zielmarkt. So entsteht eine bessere Versorgung des Marktes, bessere Betreuung von Kund*innen sowie Kooperationspartner*innen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WOLF Daniela</name></author>
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